Photovoltaik im Wahlkreis St. Gallen

Photovoltaik Wahlkreis St. Gallen · Kanton St. Gallen

Wahlkreis St. Gallen: 30.12 bis 38.83 Rappen und starke Gemeindefonds

Von Gossau mit 30.12 Rappen je Kilowattstunde bis Gaiserwald mit 38.83 Rappen liegen 2026 genau 8.71 Rappen, verteilt auf neun Gemeinden rund um die Kantonshauptstadt. Über den ganzen Kanton gerechnet gehen die Gemeindewerte von 25.01 bis 43.06 Rappen. Für zurückgespeisten Strom garantiert der Bund unterhalb von 30 Kilowatt 6.00 Rappen, doch in keiner anderen Gegend des Kantons wird darüber hinaus so viel bezahlt.

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5Soll ein Batteriespeicher dazu?

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Die Ausführung bestimmt das Befestigungssystem — und einen guten Teil der Montagekosten.

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Eine Schätzung genügt. Gemessen wird später vor Ort.

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Der Kanton St. Gallen zahlt keinen Beitrag an Batteriespeicher — einzelne Gemeinden aber schon.

Schritt 6 von 9

Photovoltaik auf Dächern ist hier baubewilligungsfrei; die Gemeinde meldet sich innert 30 Tagen.

Schritt 7 von 9

Sie verschiebt den Eigenverbrauch in den Winter — das ändert die Rechnung spürbar.

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Wer sein Auto zu Hause lädt, verbraucht den eigenen Strom selbst — das rechnet sich doppelt.

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9
Gemeinden im Wahlkreis St. Gallen
8.71
Rappen liegen zwischen 30.12 in Gossau und 38.83 in Gaiserwald — bei 4’500 Kilowattstunden im Jahr sind das 392 Franken
35.22
Rappen ist der mittlere Bezugspreis im Wahlkreis St. Gallen; 4 der 9 Gemeinden haben mehr als ein Werk im Gemeindegebiet
3'000CHF
je Kilowatt-Peak beträgt die Ersatzabgabe höchstens, wenn ein Neubau die Eigenstromvorschrift nicht erfüllt — der höchste Ansatz der Ostschweiz
Gossau 30.12Muolen 31.72St. Gallen 33.07Eggersriet 34.95Andwil 35.22Wittenbach 35.63Häggenschwil 36.21Waldkirch 36.33Gaiserwald 38.83Gossau 30.12Muolen 31.72St. Gallen 33.07Eggersriet 34.95Andwil 35.22Wittenbach 35.63Häggenschwil 36.21Waldkirch 36.33Gaiserwald 38.83

Haushaltstarif H4 2026, 4’500 Kilowattstunden Jahresverbrauch, inklusive Mehrwertsteuer.

Kosten

Was eine Solaranlage im Wahlkreis St. Gallen kostet

Die Bandbreite der Bauaufgaben ist in diesem Wahlkreis grösser als in jedem anderen. In der Stadt St. Gallen sind über 85 Prozent der Betriebe im Dienstleistungssektor tätig, entsprechend selten sind klassische Industriehallen und entsprechend häufig grosse Verwaltungs-, Schul- und Wohnbauten mit vielen Parteien. In Waldkirch dagegen entfallen fast zwei Drittel der Fläche auf Landwirtschaft, und in Muolen kommen rund 55 Landwirtschaftsbetriebe auf etwa 1’250 Einwohner, dort geht es um Ökonomiegebäude mit grossen, ungeteilten Dächern, Statiknachweis und oft verstärktem Anschluss. Verlangen Sie die Offerte mit getrennten Positionen für Unterkonstruktion, Module, Wechselrichter, Elektroarbeiten, Gerüst und Anmeldung; was Ihr Dach hergibt, zeigt vorab sonnendach.ch.

Der Einkaufspreis erklärt in dieser Gegend mehr als die Verteilung. Gaiserwald verrechnet 20.16 Rappen für die Lieferung und damit den höchsten Beschaffungsanteil des ganzen Kantons, während Waldkirch mit 11.728 Rappen günstig einkauft und mit 16.210 Rappen Netznutzung wieder teuer wird, das klassische Profil einer Flächengemeinde. Die Stadt St. Gallen liegt bei 12.987 Rappen Lieferung und 11.250 Rappen Netz, erhebt aber mit 1.760 Rappen die höchste kommunale Abgabe dieser neun Gemeinden. Andwil verzichtet als einzige ganz auf eine Abgabe. Weil ein hoher Bezugspreis den Wert jeder selbst verbrauchten Kilowattstunde erhöht, rechnet sich eine eigenverbrauchsoptimierte Anlage in Gaiserwald anders als in Gossau.

Die Gemeinden

Tarif, Preisbestandteile und Rücklieferung im Vergleich

Nach rechts wischen — diese Tabelle ist breiter als der Bildschirm.

GemeindeBezug 2026EnergieNetzRücklieferungWerk
GemeindeGossauBezug30.12 Rp.
weiteres Werk 33.34
Energie15.420Netz8.647Rücklieferung6.00WerkStadtwerke Gossau
GemeindeMuolenBezug31.72 Rp.Energie13.968Netz10.913Rücklieferung6.00WerkSt. Gallisch-Appenzellische Kraftwerke AG
GemeindeSt. GallenBezug33.07 Rp.Energie12.987Netz11.250Rücklieferung6.00WerkSt.Galler Stadtwerke
GemeindeEggersrietBezug34.95 Rp.
weiteres Werk 44.82
Energie13.100Netz13.663Rücklieferung—WerkPolitische Gemeinde Eggersriet, Elektra
GemeindeAndwilBezug35.22 Rp.Energie13.950Netz14.063Rücklieferung—WerkElektra Andwil Stromversorgung
GemeindeWittenbachBezug35.63 Rp.
weiteres Werk 31.92
Energie15.600Netz11.563Rücklieferung6.00WerkPolitische Gemeinde Wittenbach, Elektrizitätsversorgung
GemeindeHäggenschwilBezug36.21 Rp.Energie14.600Netz14.230Rücklieferung—WerkPolitische Gemeinde, Häggenschwil, Elektrizitätsversorgung
GemeindeWaldkirchBezug36.33 Rp.
weiteres Werk 38.18
Energie11.728Netz16.210Rücklieferung—WerkPolitische Gemeinde Waldkirch, Abteilung Elektra
GemeindeGaiserwaldBezug38.83 Rp.Energie20.160Netz11.130Rücklieferung—WerkPolitische Gemeinde Gaiserwald, Elektrizitätsversorgung

Energie und Netznutzung ohne Mehrwertsteuer. Ein Strich bei der Rücklieferung heisst, dass das Werk seinen Ansatz nicht öffentlich publiziert — das trifft auf 5 der 9 Gemeinden zu; dort gilt belegbar nur der gesetzliche Boden von 6.00 Rappen. Wo eine Gemeinde mehrere Werke hat, steht der Tarif des Werks, das den Hauptteil des Gemeindegebiets versorgt.

Der Vergleich

Was den Unterschied ausmacht

Bezugspreis 2026, Rappen je Kilowattstunde

Gossau Stadtwerke Gossau30.12
Muolen St. Gallisch-Appenzellische Kraftwerke AG31.72
St. Gallen St.Galler Stadtwerke33.07
Eggersriet Politische Gemeinde Eggersriet, Elektra34.95
Andwil Elektra Andwil Stromversorgung35.22
Wittenbach Politische Gemeinde Wittenbach, Elektrizitätsv35.63
Häggenschwil Politische Gemeinde, Häggenschwil, Elektrizitä36.21
Waldkirch Politische Gemeinde Waldkirch, Abteilung Elekt36.33
Gaiserwald Politische Gemeinde Gaiserwald, Elektrizitätsv38.83

ElCom-Daten 2026, Haushaltsprofil H4 mit 4’500 Kilowattstunden, inklusive Mehrwertsteuer.

Woher der Preis kommt: Energie und Netznutzung ohne Mehrwertsteuer

Gaiserwald Energie 20.160 · Netz 11.13031.3
Wittenbach Energie 15.600 · Netz 11.56327.2
Gossau Energie 15.420 · Netz 8.64724.1
Häggenschwil Energie 14.600 · Netz 14.23028.8
Muolen Energie 13.968 · Netz 10.91324.9
Andwil Energie 13.950 · Netz 14.06328.0
Eggersriet Energie 13.100 · Netz 13.66326.8
St. Gallen Energie 12.987 · Netz 11.25024.2
Waldkirch Energie 11.728 · Netz 16.21027.9

Ein grosser Energieanteil heisst teure Beschaffung, ein grosser Netzanteil dünne Besiedlung und lange Leitungen je Anschluss. Nicht dargestellt sind der Netzzuschlag des Bundes und die kommunalen Abgaben.

Gossau steht mit 30.12 Rappen an der Spitze, gefolgt von Muolen mit 31.72 und der Stadt St. Gallen mit 33.07 Rappen. Danach rücken Eggersriet mit 34.95, Andwil mit 35.22, Wittenbach mit 35.63, Häggenschwil mit 36.21 und Waldkirch mit 36.33 Rappen eng zusammen, ehe Gaiserwald mit 38.83 Rappen die Liste schliesst. Bemerkenswert ist, dass die Kantonshauptstadt selbst im unteren Drittel liegt und die teuersten Werte in den Umlandgemeinden anfallen. Innerhalb einzelner Gemeinden geht es noch weiter auseinander: Der Eggersrieter Ortsteil Grub SG zahlt 44.82 Rappen und damit den höchsten Werkswert, der im ganzen Kanton ausgewiesen wird, wobei der Unterschied fast vollständig aus der Netznutzung stammt.

Hier liegt das beste Rücklieferangebot des Kantons. Die St.Galler Stadtwerke legen auf den gesicherten Ansatz 4.6 Rappen ökologischen Mehrwert sowie 2.0 Rappen Flexibilitätszuschlag und kommen damit für eine Kleinanlage auf mindestens 12.6 Rappen; das gilt auch für jenes Randquartier von Wittenbach, das an ihrem Netz hängt. Die Stadtwerke Gossau vergüten den vierteljährlichen Referenzmarktpreis mit einer Untergrenze von 6 Rappen bis 30 Kilovoltampere und legen 1.5 Rappen für den Herkunftsnachweis dazu; dieselben 1.50 Rappen gelten für Muolen im Netz der St. Gallisch-Appenzellischen Kraftwerke. Für Andwil, Eggersriet, Häggenschwil, Waldkirch und Gaiserwald ist kein Ansatz publiziert; massgebend ist dann der gesetzliche Sockel, die tatsächliche Höhe steht im Preisblatt des Betreibers. Die Elektrizitätsversorgung Wittenbach ist auf Referenzmarktpreise umgestiegen, ohne den Zuschlag für den Nachweis zu beziffern.

Förderung

Wer im Wahlkreis St. Gallen was bezahlt

EbeneWas Sie bekommenWas das für Sie bedeutet
EbeneBundWas Sie bekommenPronovo zahlt die Einmalvergütung aus — einen festen Sockelbetrag, dazu eine Leistungskomponente je Kilowatt und, bei sehr steil gestellten Modulen, einen Neigungsbonus.Was das für Sie bedeutetIn diesem Kanton ist das der einzige Beitrag, mit dem Sie sicher rechnen dürfen. Ob darüber hinaus etwas dazukommt, entscheidet allein Ihre Wohngemeinde.
EbeneKanton St. Gallen, AnlageWas Sie bekommenNichts. Die Massnahmenliste des kantonalen Förderprogramms kennt im Solarbereich nur thermische Anlagen, und die erst ab 70 Kilowatt. Photovoltaik erscheint zweimal, beide Male nicht als Beitrag an die Anlage: als Bedingung bei geförderten Dachsanierungen und als Zuschlag von 5’000 Franken bei der Ladeinfrastruktur.Was das für Sie bedeutetWer im Kanton St. Gallen ein Dach saniert und dafür einen Beitrag will, muss eine Photovoltaikanlage mitbauen — das ist die einzige Stelle, an der der Kanton den Ausbau anschiebt, und es ist eine Pflicht, kein Zustupf.
EbeneKanton St. Gallen, BatteriespeicherWas Sie bekommenKeinen Beitrag.Was das für Sie bedeutetEin Speicher muss sich hier allein aus dem gesparten Bezug tragen. Wie stark dieser Hebel ist, hängt unmittelbar am Bezugspreis Ihrer Gemeinde — und der schwankt im Kanton um 18.05 Rappen.
EbeneDie Gemeinden Was Sie bekommenDrei Programme sind belegt und gehören zu den stärksten des Kantons. Die Stadt St. Gallen zahlt aus ihrem Energiefonds 50 Prozent des Leistungsbeitrags der Einmalvergütung für Anlagen bis 100 Kilowattpeak und legt bei einer biodiversitätsfördernden Dachbegrünung noch etwas drauf; Gossau gibt 300 Franken je Kilowattpeak bis höchstens 3’000 Franken ab 3 Kilowattpeak sowie 600 Franken an einen Stromspeicher ab 4 Kilowattstunden, gedeckelt bei einem Viertel der Kosten und nur für kobaltfreie Systeme. Wittenbach hat ein Energiefonds-Reglement mit Ausführungsbestimmungen, die Beitragssätze sind jedoch nicht publiziert. Was das für Sie bedeutetIn Gossau kommen damit drei Ebenen zusammen: Bundesbeitrag, Gemeindebeitrag und Speicherzuschuss, wobei die Bedingung kobaltfrei die Auswahl auf bestimmte Batterietypen einschränkt. In der Stadt St. Gallen beantragen Sie zuerst die Einmalvergütung und reichen danach den Pronovo-Entscheid bei der Dienststelle Umwelt und Energie ein; in Wittenbach klären Sie die Höhe vor der Bestellung direkt bei der Gemeinde.
Die Region

Stadt, Agglomeration und bäuerliches Umland

Rund 128’300 Menschen leben in diesem Wahlkreis, mehr als in jedem anderen des Kantons, und die Stadt St. Gallen stellt davon mit 83’617 Einwohnern den grössten Teil. Eine Wahlkreisbehörde existiert nicht: Die acht Wahlkreise ersetzen seit 2003 die aufgehobenen Bezirke, führen aber keine Verwaltung, sodass Meldung, Bewilligung und Förderung immer bei der Standortgemeinde liegen. Die Stadt selbst liegt auf gut 700 Metern in einem west-östlich verlaufenden Tal, das im Norden der Rosenberg und im Süden der Freudenberg begrenzen, was für die Dachplanung entscheidend ist, weil die Hänge auf der einen Seite gegen Süden und auf der anderen gegen Norden schauen. Rundherum wechseln die Charaktere rasch: Gossau als zweitgrösste Stadt mit Verteilzentralen und Lebensmittelindustrie, Gaiserwald mit Abtwil, Engelburg und St. Josefen als drei getrennten Dorfkernen am Stadtrand, Eggersriet am Südhang des Rorschacherbergs, Häggenschwil in einer Moränenlandschaft mit parallelen Hügelzügen, Muolen als nördlichste Gemeinde des Kantons im flachen Vorland. Eine pauschale Aussage zur Exposition ist deshalb für diesen Wahlkreis nicht möglich.

Zwei Gold-Gemeinden liegen hier, die Stadt St. Gallen und Wittenbach, dazu Gossau als Energiestadt, die das Label behalten will. Der grösste Umbruch steht in Gaiserwald an: Die Gemeinde gibt ihr Elektrizitätswerk für 19.2 Millionen Franken an die Primeo Energie ab, die Übergabe ist auf den 1. Januar 2028 vorgesehen, eine ausserordentliche Bürgerversammlung soll im Herbst 2026 darüber befinden, und betroffen ist auch das Gaiserwalder Netzgebiet in Waldkirch. Wer eine Anlage auf zwanzig Jahre durchrechnet, sollte diesen Eigentümerwechsel kennen. Wirtschaftlich reichen die Dachflächen von den Verteilzentralen in Gossau über die Bildungs- und Verwaltungsbauten der Stadt bis zu den Ökonomiegebäuden in Waldkirch, Muolen und Häggenschwil.

Bewilligung

Was Sie im Wahlkreis St. Gallen bewilligen lassen müssen

Die Stadt St. Gallen führt vier Perimeter von nationaler Bedeutung, nämlich die Altstadt, St. Georgen, Notkersegg und Bruggen mit dem Sittertal, und für die Altstadt gilt die strengste Stufe, bei der die Erhaltung der Dachlandschaft Vorrang hat. In den Aussenquartieren und in den Umlandgemeinden ist die Lage entspannter, wobei Muolen, Andwil, Gossau, Wittenbach und Eggersriet je einen national inventarisierten Kulturlandschafts- oder Weilerperimeter tragen, der vor allem Bauten ausserhalb der Dörfer betrifft. Ganz ohne nationalen Eintrag sind Häggenschwil, Waldkirch und Gaiserwald, die dafür kantonal inventarisierte Ortsteile wie St. Josefen-Rüti kennen. Für alle übrigen Lagen ist die Dachanlage bewilligungsfrei und wird lediglich gemeldet; nach dem kantonalen Merkblatt meldet sich die Baubewilligungsbehörde innert 30 Tagen mit dem Prüfergebnis, und die Stadt St. Gallen führt dazu eine eigene Checkliste. Ausserhalb der Bauzone ist zusätzlich das Amt für Raumentwicklung und Geoinformation beteiligt, was in Waldkirch, Muolen und Häggenschwil einen erheblichen Teil der geeigneten Dächer betrifft. Seit Juli 2021 gilt für Neubauten eine Eigenstromvorschrift von 10 Watt Leistung je Quadratmeter Energiebezugsfläche, maximal 30 Kilowatt; sonst wird eine Ersatzabgabe fällig, die 3’000 Franken je Kilowatt nicht übersteigt.

Im Kanton St. Gallen ist eine Photovoltaikanlage auf dem Dach baubewilligungsfrei, Artikel 136 Absatz 2 Buchstabe i des Planungs- und Baugesetzes. Das kantonale Merkblatt regelt den Ablauf: Die Gemeinde prüft die Meldung und teilt der Bauherrschaft das Ergebnis innerhalb von 30 Tagen mit. Das ist eine Frist für die Behörde, nicht ein Vorlauf, den Sie einplanen müssten. Eine Rechtsgrundlage für diese Frist steht in keinem Erlass — sie ergibt sich allein aus dem Merkblatt.

Baubewilligungspflichtig bleiben Anlagen an Kultur- und Naturdenkmälern von kantonaler oder nationaler Bedeutung, Anlagen in Ortsbildschutzzonen und alles ausserhalb der Bauzone.

Neubauten: Seit dem 1. Juli 2021 gilt die Eigenstromvorschrift — mindestens 10 Watt je Quadratmeter Energiebezugsfläche, höchstens 30 Kilowatt-Peak verlangt. Wer sie nicht erfüllt, zahlt nach Artikel 5c des Energiegesetzes eine Ersatzabgabe von höchstens 3’000 Franken je Kilowatt-Peak. Das ist der höchste Ansatz der Ostschweiz: Glarus verlangt 2’000 Franken, Appenzell Ausserrhoden gar nichts und lässt stattdessen die Beteiligung an einer Gemeinschaftsanlage zu. Die Modellrechnung der Regierung nennt rund 4’800 Franken bei 180 Quadratmetern Energiebezugsfläche.

Beispielrechnung

Einfamilienhaus in St. Gallen, 10 kWp

Nach rechts wischen — diese Rechnung ist breiter als der Bildschirm.

FallProduktionEigenverbrauchGesparter BezugVergütungNutzen je Jahr
Fallohne SpeicherProduktion9’500 kWhEigenverbrauch30 %Gesparter Bezug942 CHFVergütung399 CHFNutzen je Jahr1'341 CHF
Fallmit SpeicherProduktion9’500 kWhEigenverbrauch60 %Gesparter Bezug1'885 CHFVergütung228 CHFNutzen je Jahr2'113 CHF

Womit gerechnet wurde: 950 Kilowattstunden je Kilowatt Leistung und Jahr, 30 Prozent Eigenverbrauch ohne und 60 Prozent mit Batterie, 33.07 Rp./kWh Bezugspreis inklusive Mehrwertsteuer und 6.00 Rp./kWh ohne Mehrwertsteuer für die Rücklieferung. Der Herkunftsnachweis kommt separat dazu, und liegt der vierteljährliche Referenz-Marktpreis höher, verbessert sich das Ergebnis. Anschaffung, Einmalvergütung, Versicherung und Unterhalt sind nicht enthalten. Bandbreiten, keine Zusagen.

Bis zu 3 Offerten aus der Region — für Ihr Dach in St. Gallen.

Rund um die Kantonshauptstadt entscheidet nicht nur der Bezugspreis, sondern auch, welches Werk die Einspeisung vergütet, und da liegen mehr als fünf Rappen dazwischen. Mit Postleitzahl und ein paar Zeilen zum Gebäude erreichen Sie Fachbetriebe der Agglomeration. Wie Sie danach entscheiden, bleibt Ihnen überlassen.