Photovoltaik und Solaranlage in Schönengrund

Photovoltaik Schönengrund · Appenzell Ausserrhoden

Schönengrund: 31.86 Rappen und 357 geeignete Dächer

Schönengrund gehört zu den sechs Ausserrhoder Gemeinden mit eigenem Werk: Die Hydrantenkorporation und Elektraversorgung Schönengrund verrechnet 2026 31.86 Rappen je bezogene Kilowattstunde. Für die Rücklieferung gilt die gesetzliche Untergrenze von 6.00 Rappen; welchen Ansatz das Werk darüber hinaus zahlt, führt es auf dem eigenen Tarifblatt und nicht in einer kantonalen Übersicht. Fragen Sie diesen Wert ab, bevor Sie eine Anlage auslegen lassen.

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1Beginnen wir mit Ihrer Postleitzahl.

2Was haben Sie vor?

3Wie ist Ihr Dach ausgeführt?

4Wie gross ist die Fläche ungefähr?

5Soll ein Batteriespeicher dazu?

6Wann soll die Anlage stehen?

7Haben Sie eine Wärmepumpe?

8Wallbox oder Ladestation geplant?

✓Das genügt für den Anfang.

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Acht kurze Blätter — das erste ist das einfachste.

PLZ eintragen — danach geht es weiter.
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Danach richtet sich, welche Betriebe für Sie in Frage kommen.

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Die Ausführung bestimmt das Befestigungssystem — und einen guten Teil der Montagekosten.

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Eine Schätzung genügt. Gemessen wird später vor Ort.

Schritt 5 von 9

Appenzell Ausserrhoden zahlt keinen Beitrag an Batteriespeicher — ein Speicher rechnet sich hier über den Eigenverbrauch.

Schritt 6 von 9

Das Fördergesuch für die Anlage stellen Sie hier erst nach der Inbetriebnahme, nicht vorher.

Schritt 7 von 9

Sie verschiebt den Eigenverbrauch in den Winter — das ändert die Rechnung spürbar.

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Wer sein Auto zu Hause lädt, verbraucht den eigenen Strom selbst — das rechnet sich doppelt.

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Wir geben Ihre Angaben an bis zu 3 Betriebe aus der Region weiter. Sie entscheiden, wer Sie kontaktiert.

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31.86
Rappen kostet die bezogene Kilowattstunde 2026 in Schönengrund beim massgebenden Werk, Hydrantenkorporation & Elektraversorgung Schönengrund
111.3%
der in Schönengrund verbrauchten Strommenge könnten die geeigneten Dächer der Gemeinde decken — Rang 2 von 20 im Kanton
60%
dieses Potenzials liegen auf Bauten in der Landwirtschaftszone, also ausserhalb der Bauzone — dort beurteilt der Kanton mit
50%
der Einmalvergütung des Bundes legt der Kanton obendrauf, höchstens Fr. 100’000 — Gesuch erst nach der Inbetriebnahme
Hundwil 152.6 %Schönengrund 111.3 %Stein 109.5 %Schwellbrunn 104.9 %Wald 101.6 %Reute 97.4 %Urnäsch 90.9 %Rehetobel 89.0 %Grub 80.1 %Trogen 79.3 %Teufen 77.4 %Bühler 72.0 %Speicher 71.6 %Gais 62.9 %Lutzenberg 58.4 %Herisau 44.0 %Waldstatt 42.1 %Heiden 40.1 %Walzenhausen 36.0 %Wolfhalden 34.3 %Hundwil 152.6 %Schönengrund 111.3 %Stein 109.5 %Schwellbrunn 104.9 %Wald 101.6 %Reute 97.4 %Urnäsch 90.9 %Rehetobel 89.0 %Grub 80.1 %Trogen 79.3 %Teufen 77.4 %Bühler 72.0 %Speicher 71.6 %Gais 62.9 %Lutzenberg 58.4 %Herisau 44.0 %Waldstatt 42.1 %Heiden 40.1 %Walzenhausen 36.0 %Wolfhalden 34.3 %

Theoretischer Deckungsgrad der zwanzig Ausserrhoder Gemeinden nach der kantonalen Potenzialrechnung: Photovoltaik-Potenzial aller geeigneten Dächer im Verhältnis zum Stromverbrauch der Gemeinde. Median 78.3 Prozent.

Kosten

Was eine Solaranlage in Schönengrund kostet

Mit 564 Einwohnern ist Schönengrund die kleinste Gemeinde Ausserrhodens, und das schlägt sich in den Offerten nieder: Die Anfahrt fällt bei einem einzelnen Kleinauftrag stärker ins Gewicht als anderswo. Ein Gerüst, das für zwei benachbarte Dächer aufgestellt wird, halbiert diesen Posten — es lohnt sich, mit den Nachbarn zu sprechen, bevor jeder für sich bestellt. Entlang der Dorfstrasse stehen getäferte Holzgiebelhäuser des 18. und 19. Jahrhunderts, was zurückhaltende Indachlösungen ins Spiel bringt und den Preis je Quadratmeter hebt. Verlangen Sie deshalb zwei Varianten mit Einzelpreisen: eine gewöhnliche Aufdachmontage und eine gestalterisch angepasste Ausführung.

Von den 31.86 Rappen bleiben ohne Mehrwertsteuer 29.471 Rappen; darin sind 2.30 Rappen Netzzuschlag des Bundes enthalten, den jedes Werk der Schweiz gleich erhebt. Auffällig ist die Netznutzung: Sie liegt beim kleinen Werk bei 12.063 Rappen und damit spürbar über den 10.913 Rappen im Gebiet der SAK, während der Energieanteil mit 13.241 Rappen tiefer ausfällt. Genau deshalb lohnt sich Eigenverbrauch hier besonders: Vermieden wird immer der ganze Bezugspreis und nicht bloss der Energieanteil. Ein Batteriespeicher wird weder vom Kanton noch von einem kommunalen Programm bezuschusst und muss sich allein über die Eigenverbrauchsquote rechnen.

Tarife

Was Ihr Solarstrom in Schönengrund wert ist

Position2026Was dahintersteckt
PositionStrom, den Sie beziehen202631.86 Rp./kWhWas dahinterstecktStandardprodukt für einen Haushalt mit 4’500 Kilowattstunden Jahresverbrauch bei Hydrantenkorporation & Elektraversorgung Schönengrund, inklusive Mehrwertsteuer. Ohne Mehrwertsteuer sind es 29.471 Rappen, darin 13.241 für die Energie, 12.063 für die Netznutzung, 2.300 Netzzuschlag des Bundes und 1.867 Rappen weitere gesetzliche Positionen.
PositionStrom, den Sie einspeisen2026ab 6.00 Rp./kWhWas dahinterstecktDie gesetzliche Untergrenze ohne Mehrwertsteuer für Anlagen bis 30 Kilowatt. Den eigenen Ansatz führt Hydrantenkorporation & Elektraversorgung Schönengrund auf dem eigenen Tarifblatt; er war für diese Seite nicht öffentlich abrufbar. Fragen Sie ihn vor der Bestellung ab — er ist neben dem Eigenverbrauch die zweite Ertragsgrösse.
PositionIhr Vorteil je selbst verbrauchter kWh202625.9 Rp.Was dahinterstecktDer Abstand zwischen dem, was Sie zahlen, und dem gesetzlichen Boden für eingespeisten Strom. Gerechnet mit dem Bezugspreis inklusive und der Untergrenze ohne Mehrwertsteuer, so wie beide amtlich ausgewiesen sind. Deshalb ist der Eigenverbrauch die Stellschraube, nicht die Einspeisung.

Vierzehn der zwanzig Ausserrhoder Gemeinden werden von den St. Gallisch-Appenzellischen Kraftwerken beliefert und zahlen deshalb denselben Bezugspreis von 31.07 Rappen. Ein Gemeindevergleich der Tarife würde in diesem Kanton wenig zeigen — deshalb vergleichen diese Seiten den Deckungsgrad aus der kantonalen Potenzialrechnung.

Der Vergleich

Schönengrund in der kantonalen Potenzialrechnung

Theoretischer Deckungsgrad im Hinterland, dazu die beiden kantonalen Eckwerte, in Prozent

Hundwil 6'869 gegen 4'502 MWh152.6
Schönengrund 2'576 gegen 2'315 MWh111.3
Stein 8'121 gegen 7'417 MWh109.5
Schwellbrunn 8'016 gegen 7'641 MWh104.9
Urnäsch 13'432 gegen 14'779 MWh90.9
Herisau 40'371 gegen 91'795 MWh44.0
Waldstatt 7'482 gegen 17'759 MWh42.1
Wolfhalden 6'561 gegen 19'106 MWh34.3

Kantonale Berichte «Solarenergiepotential» vom Februar 2017, Bezugsjahr 2009, gerechnet mit 15 Prozent Modulwirkungsgrad und 80 Prozent Performance Ratio; berücksichtigt sind Dachflächen ab 40 Quadratmetern flach beziehungsweise 15 Quadratmetern geneigt. Die Reihe taugt als Rangfolge und Struktur, nicht als Aussage über den heutigen Ausbaustand.

Anteil des Dachpotenzials in der Landwirtschaftszone, dieselben Gemeinden, in Prozent

Herisau Gebäudezahl nicht ausgewiesen21
Waldstatt 947 geeignete Gebäude36
Wolfhalden 888 geeignete Gebäude44
Urnäsch 1'765 geeignete Gebäude58
Schönengrund 357 geeignete Gebäude60
Schwellbrunn 986 geeignete Gebäude64
Stein 990 geeignete Gebäude71
Hundwil 885 geeignete Gebäude84

Je höher dieser Anteil, desto mehr der geeigneten Dächer stehen ausserhalb der Bauzone — dort beurteilt neben der Gemeinde die kantonale Abteilung Raumentwicklung. Dieselbe kantonale Berichtsreihe von 2017.

Trotz ihrer Grösse steht die Gemeinde auf der Habenseite: 2’576 Megawattstunden mögliches Dachpotenzial stehen 2’315 Megawattstunden Verbrauch gegenüber, also 111.3 Prozent. Damit liegt Schönengrund klar über dem kantonalen Mittelfeld, dessen Median bei 78.3 Prozent liegt, aber deutlich hinter Hundwil mit 152.6 Prozent. Die Reihe stammt aus den Gemeindeberichten «Solarenergiepotential», die der Kanton im Februar 2017 auf dem Bezugsjahr 2009 gerechnet hat; sie taugt zum Einordnen, nicht als Aussage über den heutigen Bestand. 60 Prozent des Potenzials liegen in der Landwirtschaftszone, 31 Prozent in den Wohnzonen und ein einziges Prozent auf Industrie- und Gewerbebauten — ein Hallendachsegment gibt es hier praktisch nicht.

Was Sie für eingespeisten Strom erhalten, lässt sich für diese Gemeinde nicht aus einer öffentlichen Quelle beziffern: Die Elektraversorgung publiziert ihr Rücklieferblatt nicht an zentraler Stelle. Belastbar ist nur die gesetzliche Untergrenze von 6.00 Rappen je Kilowattstunde; ob das Werk darüber hinaus einen Marktpreis weitergibt und ob es Herkunftsnachweise ankauft, ist offen. Verlangen Sie den geltenden Ansatz, das Anschlussgesuch und die Bedingungen für den Herkunftsnachweis schriftlich, bevor Sie unterschreiben. Ein Wort zur Verwechslungsgefahr: Die Elektrokorporation Wald-St. Peterzell hat ihren Sitz in 9105 Schönengrund, ist aber nicht die Netzbetreiberin dieser Gemeinde — ihre Ansätze gelten hier nicht.

Förderung

Wer in Schönengrund was bezahlt

EbeneWas Sie bekommenWas das für Sie bedeutet
EbeneBundWas Sie bekommenDie Einmalvergütung von Pronovo — eine Grundpauschale, ein Betrag je installiertem Kilowatt und ein Aufschlag für sehr steile Flächen.Was das für Sie bedeutetSie ist die Grundlage von allem: Der kantonale Beitrag bemisst sich als Prozentsatz genau dieser Summe. Angemeldet wird die Anlage von dem Betrieb, der bei Ihnen baut.
EbeneKanton, Massnahme kM-21Was Sie bekommenHöchstens 50 Prozent der Einmalvergütung des Bundes obendrauf, bei Inbetriebnahme ab dem 1. September 2025 — davor waren es bis zu 100 Prozent. Obergrenze Fr. 100’000 je Vorhaben, Mindestleistung 2 kWp. Ausgeschlossen sind Anlagen mit hoher Einmalvergütung ohne Eigenverbrauch und Anlagen mit Auktionszuschlag.Was das für Sie bedeutetAppenzell Ausserrhoden legt als einer der wenigen Kantone überhaupt etwas auf die Bundesvergütung drauf. Rechnen Sie mit rund der Hälfte dessen, was Pronovo Ihnen zusichert.
EbeneKanton, Zeitpunkt des GesuchsWas Sie bekommenBei der Photovoltaik reichen Sie erst nach der Inbetriebnahme ein — und erst, wenn der Entscheid des Bundes zur Einmalvergütung rechtskräftig ist. Für Anlagen mit Inbetriebnahme zwischen 2022 und Ende 2026 läuft die Frist bis Ende 2027.Was das für Sie bedeutetDas ist die Ausnahme von der sonst geltenden Regel, dass ein Fördergesuch vor Baubeginn vorliegen muss — und ein häufiges Missverständnis. Wer hier vorher einreicht, reicht zu früh ein. Eine erteilte Zusicherung verfällt nach 24 Monaten.
EbeneKanton, BatteriespeicherWas Sie bekommenKeinen Beitrag. Die kantonale Massnahmenliste kennt keine Speichermassnahme.Was das für Sie bedeutetEin Speicher muss sich hier allein über den Eigenverbrauch rechnen. Das fällt stärker ins Gewicht als anderswo, weil die Einspeisevergütung des grössten Werks bei grösseren Anlagen mit der Leistung sinkt.
EbeneKanton, BeratungWas Sie bekommenMassnahme ikM-20: eine Pauschale von Fr. 300 für eine Beratung zur Solarenergie, ausschliesslich über den Verein Energie AR/AI.Was das für Sie bedeutetEine bezahlbare Zweitmeinung, bevor Sie sich für eine Offerte entscheiden.
EbeneGemeinde Schönengrund Was Sie bekommenFür Schönengrund ist kein kommunaler Beitrag an Photovoltaik oder Speicher dokumentiert; ein Energiestadt-Label führt die Gemeinde ebenfalls nicht. Was das für Sie bedeutetIn Ihrer Kalkulation bleiben die Einmalvergütung des Bundes und der kantonale Beitrag stehen. Weil die Gemeindeseite für diese Übersicht nicht auswertbar war, lohnt sich vor der Bestellung ein kurzer Weg zur Verwaltung — dort liegt auch das Tarifblatt des Werks auf.

Gesuche laufen ueber portal.dasgebaeudeprogramm.ch/ar. Für alle Massnahmen ausser der Photovoltaik gilt: Gesuch vor Inangriffnahme des Vorhabens. Ein Budget oder Kontingent für die Photovoltaik-Massnahme ist nicht publiziert; es gilt der Vorbehalt, dass Beiträge nur im Rahmen der verfügbaren Mittel ausgerichtet werden.

Vor Ort

Die kleinste Gemeinde und ihr Hausberg

Schönengrund liegt am westlichen Rand des Kantons und bildet mit Wald SG, heute Teil der Gemeinde Neckertal, über die Kantonsgrenze hinweg eine räumliche Doppelgemeinde. Der Ort ist ein Strassendorf mit Ober- und Unterdorf, dazu kommen die umliegenden Einzelhöfe. Von den 520 Hektaren — der kleinsten Fläche der sieben Hinterland-Gemeinden — entfallen 24 Hektaren auf die Siedlung, 339 auf die Landwirtschaft und 157 auf den Wald. Über dem Dorf steht der Hochhamm mit 1’275 Metern; das Bergrestaurant auf 1’211 Metern markiert die obere Grenze der Bebauung. Die kantonale Rechnung zählt 357 geeignete Gebäude mit zusammen 19’439 Quadratmetern Dachfläche und einer möglichen Gesamtleistung von 2’622 Kilowattpeak.

564 Menschen wohnen hier, weniger als in jeder anderen Gemeinde des Kantons. Ein Energiestadt-Label trägt Schönengrund nicht, und ein kommunales Förderprogramm ist nicht dokumentiert. Für die Vorabschätzung eines Daches bleibt sonnendach.ch des Bundes das Werkzeug der Wahl, denn einen kantonalen Photovoltaik-Kataster gibt es nicht; die Potentialkarte im Geoportal betrifft die Wärme. Die Beratung Solarenergie des Vereins Energie AR/AI steht mit einer Pauschale von 300 Franken auch der kleinsten Gemeinde offen.

Ortschaften und Lagen: Schönengrund. Die Gemeinde zählt 564 Einwohner auf 520 Hektaren und gehört zur Landschaft Hinterland. Postleitzahl des Hauptorts: 9105.

Bewilligung

Was Sie in Schönengrund bewilligen lassen müssen

Ein Ortsbild von nationaler Bedeutung hat Schönengrund nicht — die Abfrage des Bundesinventars liefert für diese Gemeinde keinen Eintrag. Was hier zählt, ist die kommunale Ortsbildschutzzone: Liegt Ihr Haus darin, verlangt Artikel 40a Absatz 2 der Bauverordnung eine Baubewilligung, für das Dach wie für die Fassade. Ausserhalb solcher Zonen reicht bei genügend angepasster Ausführung eine vorgängige Anzeige auf dem kantonalen Formular an die örtliche Baubehörde; bleiben Einwände während dreissig Tagen nach Eingang aus, darf montiert werden. Weil 60 Prozent des Dachpotenzials ausserhalb der Bauzone liegen, kommt bei Ökonomiegebäuden die Beurteilung durch die kantonale Abteilung Raumentwicklung hinzu. Prüfen Sie die Zonenzugehörigkeit Ihrer Parzelle im Schutzzonenplan des Geoportals, bevor Sie einen Montagetermin vereinbaren.

Seit dem 1. Januar 2026 regelt Artikel 40a der Bauverordnung das Verfahren. Baubewilligungsfreie Solaranlagen sind der Baubewilligungsbehörde vor der Ausführung mit einem kantonalen Formular zu melden; gebaut werden darf, wenn die Behörde innert 30 Tagen nach Eingang der Meldung keine Einwände erhebt. Das ist eine Einwendungsfrist der Gemeinde und keine Wartefrist, die Sie vorab einplanen müssten — läuft sie ohne Einwand ab, ist der Weg frei. Zuständig ist die Gemeinde; das Formular stammt vom Kanton.

Immer baubewilligungspflichtig sind nach Absatz 2 Solaranlagen auf Dächern und an Fassaden in kommunalen Ortsbildschutzzonen und in Ortsbildschutzzonen von nationaler Bedeutung, dazu Anlagen auf Kultur- und Naturdenkmälern kantonaler oder nationaler Bedeutung, Objekte mit Erhaltungsziel A und Objekte in Gebieten des Bundesinventars der Landschaften. Bei Vorhaben ausserhalb der Bauzone, in kantonalen Schutzzonen und in Ortsbildern nationaler Bedeutung beurteilt zusätzlich die kantonale Abteilung Raumentwicklung. Genügend angepasst heisst nach dem kantonalen Leitfaden kumulativ: höchstens 20 Zentimeter im rechten Winkel über der Dachfläche, von oben gesehen nicht darüber hinausragend, nach dem Stand der Technik reflexionsarm und kompakt angeordnet.

Neubauten: Seit dem 1. Januar 2023 verlangt Artikel 10a des Energiegesetzes, dass ein Teil des Strombedarfs am Gebäude selbst erzeugt wird — nach Artikel 19a bis der Verordnung mindestens 10 Watt je Quadratmeter Energiebezugsfläche, wobei nie 30 Kilowatt oder mehr verlangt werden. Eine Ersatzabgabe gibt es nicht: Wer nicht am eigenen Gebäude baut, beteiligt sich an einer neuen Gemeinschaftsanlage, dann sind 30 Watt je Quadratmeter gefordert, die 30-Kilowatt-Grenze entfällt, und die Beteiligung läuft 20 Jahre. Ausgenommen sind Erweiterungen mit weniger als 50 Quadratmetern neuer Energiebezugsfläche. Einen kantonalen Photovoltaik-Kataster gibt es nicht — der Kanton verweist für die Dacheignung auf sonnendach.ch des Bundes.

Beispielrechnung

Einfamilienhaus in Schönengrund, 10 kWp

Nach rechts wischen — diese Rechnung ist breiter als der Bildschirm.

FallProduktionEigenverbrauchGesparter BezugVergütungNutzen je Jahr
Fallohne SpeicherProduktion9’500 kWhEigenverbrauch30 %Gesparter Bezug908 CHFVergütung399 CHFNutzen je Jahr1'307 CHF
Fallmit SpeicherProduktion9’500 kWhEigenverbrauch60 %Gesparter Bezug1'816 CHFVergütung228 CHFNutzen je Jahr2'044 CHF

Womit gerechnet wurde: 950 Kilowattstunden je Kilowatt Leistung und Jahr, 30 Prozent Eigenverbrauch ohne und 60 Prozent mit Batterie, 31.86 Rp./kWh Bezugspreis inklusive Mehrwertsteuer und 6.00 Rp./kWh ohne Mehrwertsteuer für die Rücklieferung, so wie beide Werte ausgewiesen sind. Der Herkunftsnachweis kommt separat dazu, und liegt der vierteljährliche Referenz-Marktpreis höher, verbessert sich das Ergebnis. Anschaffung, Einmalvergütung, Versicherung und Unterhalt sind nicht enthalten. Bandbreiten, keine Zusagen.

Bis zu 3 Offerten aus der Region — für Ihr Dach in Schönengrund.

Für ein Dach in 9105 kommen Betriebe aus dem Toggenburg ebenso in Frage wie solche aus dem Hinterland; der Vergleich zeigt, wer die Anfahrt einrechnet und wer nicht. Halten Sie den Rückliefersatz Ihres Werks bereit, wenn Sie die Angebote nebeneinanderlegen.

Weitere Gemeinden im Hinterland

Datenstand 2. September 2026. Quellen: ElCom — Strompreise 2026, Standardprodukt H4 · Pronovo — Einmalvergütung Photovoltaik · BFE — Referenz-Marktpreis · Kanton AR, Bericht «Solarenergiepotential» der Gemeinde, Februar 2017 (Bezugsjahr 2009) · Leitfaden für Solaranlagen, Kanton Appenzell Ausserrhoden, Juni 2024 · Kanton AR, Fördermassnahme kM-21 Photovoltaikanlage · Kanton AR, Solarenergie und Verweis auf sonnendach.ch des Bundes. Bezugspreise inklusive 8.1 Prozent Mehrwertsteuer, Einspeisesätze ohne Mehrwertsteuer wie im Preisblatt des Werks ausgewiesen. Einwohnerzahlen per 1. Januar 2026 nach «Der Kanton in Zahlen 2026/27». Tarife und Fördersätze ändern jährlich.

Photovoltaik in der Nachbarschaft von Schönengrund

Bezirk Hinterland · Kanton Appenzell Ausserrhoden

Hundwil · Stein · Schwellbrunn · Urnäsch · Herisau · Waldstatt