Photovoltaik und Solaranlage in La Punt Chamues-ch

Photovoltaik La Punt Chamues-ch · Kanton Graubünden

La Punt Chamues-ch: 33.40 Rappen — der teuerste Bezug der Region

La Punt Chamues-ch bezahlt 2026 genau 33.40 Rappen je Kilowattstunde und liegt damit an der Spitze beider Regionen; Grund ist eine kommunale Abgabe von 1.700 Rappen. Für zurückgelieferten Strom sichert das Gesetz einer Anlage von weniger als dreissig Kilowatt 6.00 Rappen zu, dazu kommt ein saisonal wechselnder Betrag für den Herkunftsnachweis.

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3Wie ist Ihr Dach ausgeführt?

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5Soll ein Batteriespeicher dazu?

6Wann soll die Anlage stehen?

7Haben Sie eine Wärmepumpe?

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Die Ausführung bestimmt das Befestigungssystem — und einen guten Teil der Montagekosten.

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Eine Schätzung genügt. Gemessen wird später vor Ort.

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Graubünden zahlt nichts an Batteriespeicher — 300 Franken je kWp nur an Anlagen ab 60 Grad Neigung an sonnenreicher Lage.

Schritt 6 von 9

Nach der Meldung hat die Gemeinde 15 Arbeitstage Zeit für Einwände — danach darf gebaut werden.

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Sie verschiebt den Eigenverbrauch in den Winter — das ändert die Rechnung spürbar.

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Wer sein Auto zu Hause lädt, verbraucht den eigenen Strom selbst — das rechnet sich doppelt.

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33.40
Rappen kostet die bezogene Kilowattstunde 2026 in La Punt Chamues-ch bei Repower AG
97
von 101 Tarifzeilen des Kantons, 11. von 12 im Region Maloja — von 11.32 in Rongellen bis 39.43 in Bergün Filisur
27.4
Rappen Abstand zum gesetzlichen Boden von 6.00 Rappen — so viel ist jede selbst verbrauchte Kilowattstunde hier mindestens wert
1
Ortsbild von nationaler Bedeutung im Gemeindegebiet: La Punt — dort braucht eine Anlage eine Baubewilligung
Rongellen 11.32Muntogna da Schons 11.86Zillis-Reischen 12.40Sils im Domleschg 13.33Sufers 13.51Brusio 14.19Andeer 14.56Ferrera 14.56Avers 15.10Thusis 17.54Bregaglia 19.90Rheinwald 20.14Samnaun 20.40Vals 20.80Valsot 21.75Zernez 22.20Poschiavo 22.37Scuol 22.83S-chanf 25.25Davos 25.58Cazis 26.28Domleschg 26.28Flerden 26.28Fürstenau 26.28Masein 26.28Rothenbrunnen 26.28Tschappina 26.28Urmein 26.28Flims 27.12Trin 27.12Safiental 27.54Arosa 27.60Bonaduz 27.71Domat/Ems 27.71Felsberg 27.71Rhäzüns 27.71Tamins 27.71Mesocco 28.21Tujetsch 28.41Grono 28.76Lostallo 28.76Soazza 28.76St. Moritz 29.16Schmitten 29.49Maienfeld 29.58Celerina/Schlarigna 29.76Surses 30.00Medel (Lucmagn) 30.19Roveredo 30.55Santa Maria in Calanca 30.55Val Müstair 30.62Untervaz 30.75Lantsch/Lenz 30.76Samedan 31.06Churwalden 31.25Albula/Alvra 31.29Jenins 31.36Conters im Prättigau 31.56Klosters 31.56Küblis 31.56Luzein 31.56Pontresina 31.56Castaneda 31.63San Vittore 31.63Cama 32.05Scharans 32.08Chur 32.34Tschiertschen-Praden 32.34Buseno 32.55Breil/Brigels 32.64Disentis/Mustér 32.64Ilanz/Glion 32.64Laax 32.64Lumnezia 32.64Obersaxen Mundaun 32.64Sagogn 32.64Schluein 32.64Sumvitg 32.64Trun 32.64Landquart 33.08Calanca 33.11Rossa 33.11Bever 33.18Falera 33.18Fideris 33.18Fläsch 33.18Furna 33.18Grüsch 33.18Jenaz 33.18Malans 33.18Schiers 33.18Seewis im Prättigau 33.18Zizers 33.18Zuoz 33.18Sils im Engadin/Segl 33.29Silvaplana 33.29La Punt Chamues-ch 33.40Madulain 33.40Trimmis 33.40Vaz/Obervaz 34.35Bergün Filisur 39.43Rongellen 11.32Muntogna da Schons 11.86Zillis-Reischen 12.40Sils im Domleschg 13.33Sufers 13.51Brusio 14.19Andeer 14.56Ferrera 14.56Avers 15.10Thusis 17.54Bregaglia 19.90Rheinwald 20.14Samnaun 20.40Vals 20.80Valsot 21.75Zernez 22.20Poschiavo 22.37Scuol 22.83S-chanf 25.25Davos 25.58Cazis 26.28Domleschg 26.28Flerden 26.28Fürstenau 26.28Masein 26.28Rothenbrunnen 26.28Tschappina 26.28Urmein 26.28Flims 27.12Trin 27.12Safiental 27.54Arosa 27.60Bonaduz 27.71Domat/Ems 27.71Felsberg 27.71Rhäzüns 27.71Tamins 27.71Mesocco 28.21Tujetsch 28.41Grono 28.76Lostallo 28.76Soazza 28.76St. Moritz 29.16Schmitten 29.49Maienfeld 29.58Celerina/Schlarigna 29.76Surses 30.00Medel (Lucmagn) 30.19Roveredo 30.55Santa Maria in Calanca 30.55Val Müstair 30.62Untervaz 30.75Lantsch/Lenz 30.76Samedan 31.06Churwalden 31.25Albula/Alvra 31.29Jenins 31.36Conters im Prättigau 31.56Klosters 31.56Küblis 31.56Luzein 31.56Pontresina 31.56Castaneda 31.63San Vittore 31.63Cama 32.05Scharans 32.08Chur 32.34Tschiertschen-Praden 32.34Buseno 32.55Breil/Brigels 32.64Disentis/Mustér 32.64Ilanz/Glion 32.64Laax 32.64Lumnezia 32.64Obersaxen Mundaun 32.64Sagogn 32.64Schluein 32.64Sumvitg 32.64Trun 32.64Landquart 33.08Calanca 33.11Rossa 33.11Bever 33.18Falera 33.18Fideris 33.18Fläsch 33.18Furna 33.18Grüsch 33.18Jenaz 33.18Malans 33.18Schiers 33.18Seewis im Prättigau 33.18Zizers 33.18Zuoz 33.18Sils im Engadin/Segl 33.29Silvaplana 33.29La Punt Chamues-ch 33.40Madulain 33.40Trimmis 33.40Vaz/Obervaz 34.35Bergün Filisur 39.43

Haushaltstarif H4 der Bündner Gemeinden 2026, 4’500 Kilowattstunden Jahresverbrauch, inklusive Mehrwertsteuer. Median 30.62 Rappen, Spanne 28.11 Rappen.

Kosten

Was eine Solaranlage in La Punt Chamues-ch kostet

Der Ort liegt auf rund 1’687 Metern am Fuss des Albulapasses, verteilt auf La Punt links des Inns und Chamues-ch in der Ebene am Ausgang des Chamueratals. Alte Engadinerhäuser wie das Patrizierhaus Nereda-Albertini aus dem 17. Jahrhundert prägen den Kern, und dort ist die Anlage vor allem eine Frage der Einordnung; in der Neubauzone stellt sie sich nicht. Kostenseitig kommen zur üblichen Schneelastbemessung die für einen Passfuss typischen Windverhältnisse dazu. Lassen Sie sich Unterkonstruktion und Befestigung mit Bezug auf den konkreten Standort ausweisen und nicht mit einer allgemeinen Angabe für das Oberengadin.

Netto sind es 30.897 Rappen. Für das Netz gehen 15.297 Rappen weg, für die Energie 9.600, für den Bundeszuschlag 2.300 — und 1.700 Rappen bleiben bei der Gemeinde, der höchste Abgabesatz im Repower-Gebiet, geteilt mit Madulain. Er allein erklärt den Abstand zu Pontresina, das mit 31.56 Rappen 1.84 Rappen günstiger liegt, obwohl Werk, Netz und Energiepreis identisch sind. Wirtschaftlich hat der Spitzenplatz eine Kehrseite, die sich lohnt: Jede selbst verbrauchte Kilowattstunde ist hier rund 27 Rappen wert, mehr als in jeder anderen Gemeinde dieser beiden Regionen. Wer den Eigenverbrauch mit Wärmepumpe, Warmwasser oder Ladestation systematisch in die Mittagsstunden legt, holt in La Punt mehr heraus als anderswo.

Tarife

Was Ihr Solarstrom in La Punt Chamues-ch wert ist

Position2026Was dahintersteckt
PositionStrom, den Sie beziehen202633.40 Rp./kWhWas dahinterstecktStandardprodukt für einen Haushalt mit 4’500 Kilowattstunden Jahresverbrauch bei Repower AG, inklusive Mehrwertsteuer. Ohne Mehrwertsteuer sind es 30.897 Rappen, darin 9.600 für die Energie, 15.297 für die Netznutzung, 2.300 Netzzuschlag des Bundes, 1.700 Abgaben an das Gemeinwesen und 2.000 Rappen weitere gesetzliche Positionen.
PositionStrom, den Sie einspeisen2026ab 6.00 Rp./kWhWas dahinterstecktBei Repower AG gilt der höhere Wert aus diesem Ansatz und dem vierteljährlichen Referenz-Marktpreis des Bundes, ohne Mehrwertsteuer, für Anlagen bis 30 Kilowatt.
PositionHerkunftsnachweis20260.50 Rp./kWhWas dahinterstecktZusätzlich und separat vergütet, ohne Mehrwertsteuer, freiwillig. Zusammen mit der Untergrenze ergibt das 6.50 Rappen je Kilowattstunde als garantierten Boden.
PositionAb 30 Kilowatt mit Eigenverbrauch20261.20–6.00 Rp.Was dahinterstecktBundesrecht nach Artikel 12 der Energieverordnung: Die garantierte Untergrenze sinkt mit der Anlagengrösse, 30 Kilowatt geteilt durch Ihre Leistung, mal 6 Rappen. Eine Anlage mit 150 Kilowatt landet damit bei 1.20 Rappen. Ohne Eigenverbrauch gilt ab 30 Kilowatt ein eigener gesetzlicher Sockel von 6.20 Rappen — kein Entgegenkommen des Werks, sondern Artikel 12 Absatz 1bis der Energieverordnung. Für ein grosses Gewerbe- oder Landwirtschaftsdach ist das die wichtigste Zahl dieser Seite.
PositionIhr Vorteil je selbst verbrauchter kWh202627.4 Rp.Was dahinterstecktDer Abstand zwischen dem, was Sie zahlen, und dem, was Sie für eingespeisten Strom bekommen. Gerechnet mit dem Bezugspreis inklusive und dem Einspeiseansatz ohne Mehrwertsteuer, so wie beide ausgewiesen sind. In Rongellen sind es 5.3 Rappen, in Bergün Filisur 33.4 — deshalb lohnt sich Eigenverbrauch nicht überall gleich stark.
Der Vergleich

La Punt Chamues-ch im Region Maloja

Bezugspreis 2026 im Region Maloja, dazu die beiden kantonalen Eckwerte, Rappen je Kilowattstunde

Rongellen Gemeinde Andeer, Elektrizitätswesen11.32
Bregaglia Comune di Bregaglia, Azienda Elettrica19.90
S-chanf Gemeinde S-chanf Energia S-chanf25.25
St. Moritz St. Moritz Energie29.16
Celerina/Schlarigna St. Moritz Energie29.76
Samedan Energia Samedan31.06
Pontresina Repower AG31.56
Bever Repower AG33.18
Zuoz Repower AG33.18
Sils im Engadin/Segl Repower AG33.29
Silvaplana Repower AG33.29
La Punt Chamues-ch Repower AG33.40
Madulain Repower AG33.40
Bergün Filisur Elektrizitätswerk der Gemeinde Bergün Filisur39.43

ElCom-Daten 2026, Haushaltsprofil H4 mit 4’500 Kilowattstunden, inklusive Mehrwertsteuer. Wo eine Gemeinde mehrere Werke hat, steht der Tarif des Werks, das den Hauptteil des Gemeindegebiets versorgt — das ist nicht immer der günstigste.

Woher der Preis kommt: Energie und Netznutzung ohne Mehrwertsteuer

Bergün Filisur Energie 12.076 · Netz 18.56330.6
Samedan Energie 12.050 · Netz 11.54723.6
St. Moritz Energie 11.500 · Netz 10.89322.4
Celerina/Schlarigna Energie 11.500 · Netz 10.89322.4
Pontresina Energie 9.600 · Netz 15.29724.9
Bever Energie 9.600 · Netz 15.29724.9
Zuoz Energie 9.600 · Netz 15.29724.9
Sils im Engadin/Segl Energie 9.600 · Netz 15.29724.9
Silvaplana Energie 9.600 · Netz 15.29724.9
La Punt Chamues-ch Energie 9.600 · Netz 15.29724.9
Madulain Energie 9.600 · Netz 15.29724.9
Bregaglia Energie 7.250 · Netz 7.03014.3
S-chanf Energie 6.900 · Netz 10.99317.9
Rongellen Energie 4.576 · Netz 0.4605.0

Ein hoher Preis hat zwei sehr verschiedene Ursachen. Ein grosser Energieanteil heisst teure Beschaffung — daran kann eine Gemeinde kurzfristig wenig ändern. Ein grosser Netzanteil heisst dünne Besiedlung und lange Leitungen je Anschluss. Nicht dargestellt sind der Netzzuschlag des Bundes und die kommunalen Abgaben.

Nur drei Bündner Gemeinden liegen bei 33.40 Rappen, 96 sind günstiger und zwei teurer — La Punt Chamues-ch gehört damit zu den fünf teuersten Adressen des Kantons. Innerhalb der Region Maloja ist es gemeinsam mit Madulain der letzte Platz. Verglichen mit der kantonalen Mitte von 30.62 Rappen sind es 2.78 Rappen mehr, verglichen mit Bregaglia am anderen Ende der Region 13.50; das entspricht bei 4’500 Kilowattstunden gut 600 Franken jährlich. Nach oben bleiben im ganzen Kanton nur noch zwei Gemeinden, deren Werk aus anderen Gründen teurer rechnet — nicht wegen der Abgabe, sondern wegen der Netzkosten.

Die Vergütung folgt dem quartalsweise gemittelten Referenzmarktpreis, und unter dreissig Kilowatt liegt der garantierte Ansatz bei sechs Rappen; für grössere Anlagen ohne Eigenverbrauch bei 6.2, und mit Eigenverbrauch bei 180 dividiert durch die Leistung. Herkunftsnachweise werden im ersten und vierten Quartal mit 0.5 Rappen abgegolten, im zweiten und dritten mit 0.2. Damit ergibt sich in La Punt Chamues-ch die grösste Differenz zwischen Bezug und Vergütung, die wir in dieser Gegend gefunden haben — rund 27 Rappen je Kilowattstunde. Das ist kein Nachteil, sondern eine Aufforderung: Jede Massnahme, die den Eigenverbrauchsanteil hebt, zahlt sich hier stärker aus als ein zusätzliches Modul. Für Objekte mit tiefer Belegung gilt das Umgekehrte, weshalb die Anlagengrösse an der tatsächlichen Nutzung und nicht an der Dachfläche zu bemessen ist.

Förderung

Wer in La Punt Chamues-ch was bezahlt

EbeneWas Sie bekommenWas das für Sie bedeutet
EbeneBundWas Sie bekommenDie Einmalvergütung, ausgerichtet von Pronovo. Sie besteht aus einem Grundbetrag und einem Anteil je Kilowatt; steil gestellte Module bringen einen Zuschlag.Was das für Sie bedeutetSie ist der verlässliche Teil der Rechnung. Die beiden Bündner Beiträge kommen nur dazu, wenn Ihre Anlage deren Bedingungen erfüllt — und die sind eng.
EbeneKanton Graubünden, WinterstromWas Sie bekommen300 Franken je Kilowatt-Peak, höchstens 200’000 Franken — aber nur für Anlagen mit einer Modulneigung von 60 bis 90 Grad an einem Standort mit mehr als 1’250 Kilowattstunden Globalstrahlung je Quadratmeter und Jahr. Artikel 23a des Bündner Energiegesetzes.Was das für Sie bedeutet60 Grad und mehr heisst Fassade, Balkonbrüstung, Lawinenverbauung oder ein sehr steiles Stalldach — nicht das gewohnte Schrägdach. Wer ein normales Hausdach belegt, geht hier leer aus. Der Grund ist Winterstrom: Steile Module liefern im Dezember mehr, weil die Sonne tief steht und der Schnee abrutscht.
EbeneKanton Graubünden, FlächenpotentialWas Sie bekommen150 Franken je Kilowatt-Peak für die Leistung oberhalb von 30 Watt-Peak je Quadratmeter Energiebezugsfläche, höchstens 50’000 Franken. Artikel 23b.Was das für Sie bedeutetDas belohnt, wer sein Dach voll belegt statt nur die Pflicht zu erfüllen. Gerechnet wird nur der Teil oberhalb der Schwelle, nicht die ganze Anlage.
EbeneKanton Graubünden, BatteriespeicherWas Sie bekommenKeinen Beitrag. Die Massnahmenliste des Amts für Energie und Verkehr kennt keine Speichermassnahme.Was das für Sie bedeutetEin Speicher muss sich aus dem gesparten Bezug tragen — und wie stark dieser Hebel ist, hängt hier mehr am Wohnort als in jedem anderen Kanton: zwischen der günstigsten und der teuersten Bündner Gemeinde liegen 28.11 Rappen.
EbeneGemeinde La Punt Chamues-ch Was Sie bekommenEin beziffertes kommunales Beitragsprogramm ist trotz der Energiestadt-Zertifizierung nicht auffindbar. Belegt ist allein das Label, das für kommunale Energiearbeit spricht, aber keinen Beitrag begründet. Was das für Sie bedeutetFragen Sie beim Energiestadt-Verantwortlichen der Gemeinde nach, ob ein Programm besteht — hier ist die Wahrscheinlichkeit höher als in nicht zertifizierten Nachbargemeinden. Unabhängig davon rechnen Sie mit dem Pronovo-Beitrag des Bundes und prüfen die kantonale Steilanlagenförderung; deren Gesuch gehört vor den ersten Handgriff.

Beide kantonalen Beiträge setzen ein Gesuch vor Baubeginn voraus. Ein Jahresbudget oder Kontingent ist nicht publiziert. Achtung: Die Zahl 600 Franken je Kilowatt-Peak, die im Umlauf ist, ist überholt — der Förderflyer hält ausdrücklich fest, dass die publizierten Beträge die Mittel aus dem Aktionsplan Green Deal bereits enthalten.

Vor Ort

Am Fuss des Albulapasses

Die Gemeinde umfasst 6’328 Hektaren mit rund 768 Einwohnern und liegt auf rund 1’687 Metern; sie besteht aus La Punt links des Inns, das seit jeher Verkehrsknotenpunkt ist, und Chamues-ch am Ausgang des Tals der Chamuera. Amts- und Schulsprache ist der Oberengadiner Dialekt des Rätoromanischen, das Puter, zusammen mit Deutsch. Der Ortskern ist von alten Engadinerhäusern geprägt; die Kirche San Andrea zeigt Sgraffito-Motive bis auf den Türklopfern. Als moderner Gegenpol steht der Inn Hub als Coworking-Bau im Dorf, an dessen Entwurf Norman Foster beteiligt war. Für Photovoltaik ergibt sich daraus eine klare Zweiteilung: Im Kern gestalterische Auflagen, in der Neubauzone freie Hand.

Tourismus, Gewerbe und Landwirtschaft tragen die Gemeinde, die als Passfussort seit jeher vom Verkehr über den Albula lebt. Bemerkenswert ist die Zertifizierung als Energiestadt — bei 768 Einwohnern ist La Punt Chamues-ch neben Davos, Klosters und St. Moritz eine von nur vier ausgezeichneten Gemeinden dieser beiden Regionen. Ein konkretes Förderreglement liess sich daraus allerdings nicht ableiten; die Zertifizierung spricht für kommunale Aktivität, ersetzt aber keinen Beitragssatz. Für Ferienobjekte gilt hier wie im ganzen Oberengadin, dass die Anlage nach dem tatsächlichen Verbrauch und nicht nach der Dachfläche zu dimensionieren ist.

Ortschaften und Lagen: La Punt, Chamues-ch. Die Gemeinde zählt 768 Einwohner auf 6'328 Hektaren. Sie gehört zur Region Maloja — einer Körperschaft des kantonalen öffentlichen Rechts, die seit 2016 die alten Kreise ablöst, aber weder über Baubewilligungen noch über Förderbeiträge entscheidet; dafür bleibt die Gemeinde zuständig. Postleitzahl des Hauptorts: 7522.

Bewilligung

Was Sie in La Punt Chamues-ch bewilligen lassen müssen

Das Bundesinventar führt für diese Gemeinde ein Ortsbild von nationaler Bedeutung unter der Bezeichnung «Punt, La»; im Kernperimeter mit seinen Engadinerhäusern brauchen Dachanlagen deshalb eine sorgfältige gestalterische Einordnung. Ausserhalb, in der Neubauzone, ist die Ausgangslage einfach. Angezeigt wird eine angepasste Anlage schriftlich bei der Gemeinde, bevor gebaut wird; der Baubehörde stehen anschliessend 15 Arbeitstage offen, um ein Verfahren zu verlangen, und bleibt es still, darf ausgeführt werden. Weil das Formular des Kantons verkürzt von fünfzehn Tagen spricht, planen Sie lieber mit drei Wochen und mehr. Für Neubauten schreibt das kantonale Energierecht 10 Watt Erzeugung auf jeden Quadratmeter Energiebezugsfläche vor; eine Ersatzabgabe für den Verzicht findet sich in den abrufbaren Verordnungstexten nicht.

Das Verfahren steht in Artikel 40b der kantonalen Raumplanungsverordnung, der auf Artikel 40a verweist: Die Bauherrschaft zeigt das Vorhaben vor der Ausführung bei der kommunalen Baubehörde an, und diese hat 15 Arbeitstage Zeit für Einwände. Wörtlich: «Ohne Mitteilung innert 15 Arbeitstagen kann die Bauherrschaft mit der Ausführung beginnen.» Rechnen Sie mit gut drei Wochen — das kantonale Meldeformular spricht zwar von «15 Tagen», aber Arbeitstage sind gemeint.

Zwei Wahlrechte räumt Artikel 40b den Gemeinden ein: Sie können Anlagen in Industrie- und Gewerbezonen ganz bewilligungsfrei stellen, und sie können bei Schutzobjekten eine generelle Bewilligungspflicht anordnen. Ob Ihre Gemeinde davon Gebrauch gemacht hat, steht in ihrer Bauordnung. Bewilligungspflichtig bleiben in jedem Fall Anlagen an Kultur- und Naturdenkmälern und in Ortsbildschutzzonen.

Neubauten: Artikel 9b des Bündner Energiegesetzes und Artikel 23 der Energieverordnung verlangen 10 Watt je Quadratmeter Energiebezugsfläche an eigener Stromerzeugung. Eine Ersatzabgabe ist in den einsehbaren Fassungen nicht vorgesehen — ein Unterschied zu St. Gallen mit bis zu 3’000 Franken je Kilowatt-Peak und Glarus mit 2’000. Die abrufbaren Erlasstexte hatten allerdings den Stand 1. Januar 2021; fragen Sie den aktuellen Stand bei der Gemeinde ab.

In drei Sprachen: Graubünden führt Deutsch, Rätoromanisch und Italienisch als Amtssprachen. Das kantonale Meldeformular für Solaranlagen gibt es in allen dreien, das Gesuchsportal auch auf Italienisch, und das Sprachengesetz verlangt Energiegesetz, Energieverordnung und Raumplanungsverordnung in allen drei Fassungen.

Beispielrechnung

Einfamilienhaus in La Punt Chamues-ch, 10 kWp

Nach rechts wischen — diese Rechnung ist breiter als der Bildschirm.

FallProduktionEigenverbrauchGesparter BezugVergütungNutzen je Jahr
Fallohne SpeicherProduktion9’500 kWhEigenverbrauch30 %Gesparter Bezug952 CHFVergütung399 CHFNutzen je Jahr1'351 CHF
Fallmit SpeicherProduktion9’500 kWhEigenverbrauch60 %Gesparter Bezug1'904 CHFVergütung228 CHFNutzen je Jahr2'132 CHF

Womit gerechnet wurde: 950 Kilowattstunden je Kilowatt Leistung und Jahr, 30 Prozent Eigenverbrauch ohne und 60 Prozent mit Batterie, 33.40 Rp./kWh Bezugspreis inklusive Mehrwertsteuer und 6.00 Rp./kWh ohne Mehrwertsteuer für die Rücklieferung. Der Herkunftsnachweis kommt separat dazu, und liegt der vierteljährliche Referenz-Marktpreis höher, verbessert sich das Ergebnis. Anschaffung, Einmalvergütung, Versicherung und Unterhalt sind nicht enthalten. Bandbreiten, keine Zusagen.

Bis zu 3 Offerten aus der Region — für Ihr Dach in La Punt Chamues-ch.

In 7522 vermitteln wir Ihnen höchstens drei Solarfirmen, die kalkulieren. Nennen Sie uns, ob das Gebäude im alten Kern oder in der Neubauzone steht; die Bewilligungsfrage unterscheidet sich deutlich. Die Angebote sehen danach ausschliesslich Sie.

Photovoltaik in der Nachbarschaft von La Punt Chamues-ch

Region Maloja · Kanton Graubünden

Bregaglia · S-chanf · St. Moritz · Celerina/Schlarigna · Samedan · Pontresina · Bever · Zuoz · Sils im Engadin/Segl · Silvaplana · Madulain