Photovoltaik und Solaranlage in Chur

Photovoltaik Chur · Kanton Graubünden

Chur: 32.34 Rappen im Bezug, 6.0 in der Einspeisung

In der Kantonshauptstadt kostet die Kilowattstunde 2026 laut ElCom 32.34 Rappen, der höchste Wert der Region Plessur, den sich Chur mit dem Netzgebiet Tschiertschen-Praden teilt. IBC Energie Wasser Chur vergütet zurückgelieferten Solarstrom mit 6.0 Rappen bis 30 Kilowattpeak und legt einen Rappen für den Herkunftsnachweis darauf — mehr als den bundesrechtlichen Sockel gibt es hier nicht. Das Verhältnis von Bezug zu Vergütung beträgt damit rund fünf zu eins.

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1Beginnen wir mit Ihrer Postleitzahl.

2Was haben Sie vor?

3Wie ist Ihr Dach ausgeführt?

4Wie gross ist die Fläche ungefähr?

5Soll ein Batteriespeicher dazu?

6Wann soll die Anlage stehen?

7Haben Sie eine Wärmepumpe?

8Wallbox oder Ladestation geplant?

✓Das genügt für den Anfang.

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Acht kurze Blätter — das erste ist das einfachste.

PLZ eintragen — danach geht es weiter.
Schritt 2 von 9

Danach richtet sich, welche Betriebe für Sie in Frage kommen.

Schritt 3 von 9

Die Ausführung bestimmt das Befestigungssystem — und einen guten Teil der Montagekosten.

Schritt 4 von 9

Eine Schätzung genügt. Gemessen wird später vor Ort.

Schritt 5 von 9

Graubünden zahlt nichts an Batteriespeicher — 300 Franken je kWp nur an Anlagen ab 60 Grad Neigung an sonnenreicher Lage.

Schritt 6 von 9

Nach der Meldung hat die Gemeinde 15 Arbeitstage Zeit für Einwände — danach darf gebaut werden.

Schritt 7 von 9

Sie verschiebt den Eigenverbrauch in den Winter — das ändert die Rechnung spürbar.

Schritt 8 von 9

Wer sein Auto zu Hause lädt, verbraucht den eigenen Strom selbst — das rechnet sich doppelt.

Schritt 9 von 9

Wir geben Ihre Angaben an bis zu 3 Betriebe aus der Region weiter. Sie entscheiden, wer Sie kontaktiert.

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32.34
Rappen kostet die bezogene Kilowattstunde 2026 in Chur bei IBC Energie Wasser Chur (IBC)
67
von 101 Tarifzeilen des Kantons, 3. von 4 im Region Plessur — von 11.32 in Rongellen bis 39.43 in Bergün Filisur
26.3
Rappen Abstand zum gesetzlichen Boden von 6.00 Rappen — so viel ist jede selbst verbrauchte Kilowattstunde hier mindestens wert
1
Ortsbild von nationaler Bedeutung im Gemeindegebiet: Chur — dort braucht eine Anlage eine Baubewilligung
Rongellen 11.32Muntogna da Schons 11.86Zillis-Reischen 12.40Sils im Domleschg 13.33Sufers 13.51Brusio 14.19Andeer 14.56Ferrera 14.56Avers 15.10Thusis 17.54Bregaglia 19.90Rheinwald 20.14Samnaun 20.40Vals 20.80Valsot 21.75Zernez 22.20Poschiavo 22.37Scuol 22.83S-chanf 25.25Davos 25.58Cazis 26.28Domleschg 26.28Flerden 26.28Fürstenau 26.28Masein 26.28Rothenbrunnen 26.28Tschappina 26.28Urmein 26.28Flims 27.12Trin 27.12Safiental 27.54Arosa 27.60Bonaduz 27.71Domat/Ems 27.71Felsberg 27.71Rhäzüns 27.71Tamins 27.71Mesocco 28.21Tujetsch 28.41Grono 28.76Lostallo 28.76Soazza 28.76St. Moritz 29.16Schmitten 29.49Maienfeld 29.58Celerina/Schlarigna 29.76Surses 30.00Medel (Lucmagn) 30.19Roveredo 30.55Santa Maria in Calanca 30.55Val Müstair 30.62Untervaz 30.75Lantsch/Lenz 30.76Samedan 31.06Churwalden 31.25Albula/Alvra 31.29Jenins 31.36Conters im Prättigau 31.56Klosters 31.56Küblis 31.56Luzein 31.56Pontresina 31.56Castaneda 31.63San Vittore 31.63Cama 32.05Scharans 32.08Chur 32.34Tschiertschen-Praden 32.34Buseno 32.55Breil/Brigels 32.64Disentis/Mustér 32.64Ilanz/Glion 32.64Laax 32.64Lumnezia 32.64Obersaxen Mundaun 32.64Sagogn 32.64Schluein 32.64Sumvitg 32.64Trun 32.64Landquart 33.08Calanca 33.11Rossa 33.11Bever 33.18Falera 33.18Fideris 33.18Fläsch 33.18Furna 33.18Grüsch 33.18Jenaz 33.18Malans 33.18Schiers 33.18Seewis im Prättigau 33.18Zizers 33.18Zuoz 33.18Sils im Engadin/Segl 33.29Silvaplana 33.29La Punt Chamues-ch 33.40Madulain 33.40Trimmis 33.40Vaz/Obervaz 34.35Bergün Filisur 39.43Rongellen 11.32Muntogna da Schons 11.86Zillis-Reischen 12.40Sils im Domleschg 13.33Sufers 13.51Brusio 14.19Andeer 14.56Ferrera 14.56Avers 15.10Thusis 17.54Bregaglia 19.90Rheinwald 20.14Samnaun 20.40Vals 20.80Valsot 21.75Zernez 22.20Poschiavo 22.37Scuol 22.83S-chanf 25.25Davos 25.58Cazis 26.28Domleschg 26.28Flerden 26.28Fürstenau 26.28Masein 26.28Rothenbrunnen 26.28Tschappina 26.28Urmein 26.28Flims 27.12Trin 27.12Safiental 27.54Arosa 27.60Bonaduz 27.71Domat/Ems 27.71Felsberg 27.71Rhäzüns 27.71Tamins 27.71Mesocco 28.21Tujetsch 28.41Grono 28.76Lostallo 28.76Soazza 28.76St. Moritz 29.16Schmitten 29.49Maienfeld 29.58Celerina/Schlarigna 29.76Surses 30.00Medel (Lucmagn) 30.19Roveredo 30.55Santa Maria in Calanca 30.55Val Müstair 30.62Untervaz 30.75Lantsch/Lenz 30.76Samedan 31.06Churwalden 31.25Albula/Alvra 31.29Jenins 31.36Conters im Prättigau 31.56Klosters 31.56Küblis 31.56Luzein 31.56Pontresina 31.56Castaneda 31.63San Vittore 31.63Cama 32.05Scharans 32.08Chur 32.34Tschiertschen-Praden 32.34Buseno 32.55Breil/Brigels 32.64Disentis/Mustér 32.64Ilanz/Glion 32.64Laax 32.64Lumnezia 32.64Obersaxen Mundaun 32.64Sagogn 32.64Schluein 32.64Sumvitg 32.64Trun 32.64Landquart 33.08Calanca 33.11Rossa 33.11Bever 33.18Falera 33.18Fideris 33.18Fläsch 33.18Furna 33.18Grüsch 33.18Jenaz 33.18Malans 33.18Schiers 33.18Seewis im Prättigau 33.18Zizers 33.18Zuoz 33.18Sils im Engadin/Segl 33.29Silvaplana 33.29La Punt Chamues-ch 33.40Madulain 33.40Trimmis 33.40Vaz/Obervaz 34.35Bergün Filisur 39.43

Haushaltstarif H4 der Bündner Gemeinden 2026, 4’500 Kilowattstunden Jahresverbrauch, inklusive Mehrwertsteuer. Median 30.62 Rappen, Spanne 28.11 Rappen.

Kosten

Was eine Solaranlage in Chur kostet

Der Churer Gebäudebestand ist gemischt, und das schlägt auf den Preis durch: Ein Reihenhaus in Masans, ein Mehrfamilienhaus aus den Siebzigerjahren und ein Altstadthaus mit Ziegeldach führen zu drei völlig verschiedenen Offerten. Rechnen Sie in einer Stadt zusätzlich mit Positionen, die auf dem Land oft entfallen — Gerüstbewilligung, Absperrungen, Kranstellplatz, enge Zufahrt. Bei Mehrfamilienhäusern kommt früher als anderswo die Frage nach einem Zusammenschluss zum Eigenverbrauch dazu, samt Messkonzept und Abrechnung. Lassen Sie jede dieser Positionen gesondert beziffern; die Ertragsschätzung für Ihre Dachfläche liefert vorab das Bundesportal sonnendach.ch.

Von den 32.34 Rappen entfällt der grösste Einzelposten auf das Netz mit 12.597 Rappen, gefolgt von 11.900 Rappen für die Energie; dazu kommen 2.000 Rappen Konzessionsabgabe, die IBC im Tarifblatt offen ausweist, und der Netzzuschlag des Bundes. Die Konzessionsabgabe ist nach derjenigen von Arosa die zweithöchste der Region und ein städtischer Entscheid, kein Werksentscheid. Weil der Bezug so teuer und die Vergütung so knapp ist, verschiebt sich in Chur das ganze Gewicht auf den Eigenverbrauch. Ein Speicher würde diese Verschiebung verstärken — nur zahlt der Kanton daran nichts.

Tarife

Was Ihr Solarstrom in Chur wert ist

Position2026Was dahintersteckt
PositionStrom, den Sie beziehen202632.34 Rp./kWhWas dahinterstecktStandardprodukt für einen Haushalt mit 4’500 Kilowattstunden Jahresverbrauch bei IBC Energie Wasser Chur (IBC), inklusive Mehrwertsteuer. Ohne Mehrwertsteuer sind es 29.917 Rappen, darin 11.900 für die Energie, 12.597 für die Netznutzung, 2.300 Netzzuschlag des Bundes, 2.000 Abgaben an das Gemeinwesen und 1.120 Rappen weitere gesetzliche Positionen.
PositionStrom, den Sie einspeisen2026ab 6.00 Rp./kWhWas dahinterstecktBei IBC Energie Wasser Chur (IBC) gilt der höhere Wert aus diesem Ansatz und dem vierteljährlichen Referenz-Marktpreis des Bundes, ohne Mehrwertsteuer, für Anlagen bis 30 Kilowatt.
PositionHerkunftsnachweis20261.00 Rp./kWhWas dahinterstecktZusätzlich und separat vergütet, ohne Mehrwertsteuer, freiwillig. Zusammen mit der Untergrenze ergibt das 7.00 Rappen je Kilowattstunde als garantierten Boden.
PositionAb 30 Kilowatt mit Eigenverbrauch20261.20–6.00 Rp.Was dahinterstecktBundesrecht nach Artikel 12 der Energieverordnung: Die garantierte Untergrenze sinkt mit der Anlagengrösse, 30 Kilowatt geteilt durch Ihre Leistung, mal 6 Rappen. Eine Anlage mit 150 Kilowatt landet damit bei 1.20 Rappen. Ohne Eigenverbrauch gilt ab 30 Kilowatt ein eigener gesetzlicher Sockel von 6.20 Rappen — kein Entgegenkommen des Werks, sondern Artikel 12 Absatz 1bis der Energieverordnung. Für ein grosses Gewerbe- oder Landwirtschaftsdach ist das die wichtigste Zahl dieser Seite.
PositionIhr Vorteil je selbst verbrauchter kWh202626.3 Rp.Was dahinterstecktDer Abstand zwischen dem, was Sie zahlen, und dem, was Sie für eingespeisten Strom bekommen. Gerechnet mit dem Bezugspreis inklusive und dem Einspeiseansatz ohne Mehrwertsteuer, so wie beide ausgewiesen sind. In Rongellen sind es 5.3 Rappen, in Bergün Filisur 33.4 — deshalb lohnt sich Eigenverbrauch nicht überall gleich stark.
Der Vergleich

Chur im Region Plessur

Bezugspreis 2026 im Region Plessur, dazu die beiden kantonalen Eckwerte, Rappen je Kilowattstunde

Rongellen Gemeinde Andeer, Elektrizitätswesen11.32
Arosa Arosa Energie27.60
Churwalden Rabiosa Energie31.25
Chur IBC Energie Wasser Chur (IBC)32.34
Tschiertschen-Praden IBC Energie Wasser Chur (IBC)32.34
Bergün Filisur Elektrizitätswerk der Gemeinde Bergün Filisur39.43

ElCom-Daten 2026, Haushaltsprofil H4 mit 4’500 Kilowattstunden, inklusive Mehrwertsteuer. Wo eine Gemeinde mehrere Werke hat, steht der Tarif des Werks, das den Hauptteil des Gemeindegebiets versorgt — das ist nicht immer der günstigste.

Woher der Preis kommt: Energie und Netznutzung ohne Mehrwertsteuer

Bergün Filisur Energie 12.076 · Netz 18.56330.6
Chur Energie 11.900 · Netz 12.59724.5
Tschiertschen-Praden Energie 11.900 · Netz 12.59724.5
Churwalden Energie 9.830 · Netz 14.43024.3
Arosa Energie 7.648 · Netz 11.08018.7
Rongellen Energie 4.576 · Netz 0.4605.0

Ein hoher Preis hat zwei sehr verschiedene Ursachen. Ein grosser Energieanteil heisst teure Beschaffung — daran kann eine Gemeinde kurzfristig wenig ändern. Ein grosser Netzanteil heisst dünne Besiedlung und lange Leitungen je Anschluss. Nicht dargestellt sind der Netzzuschlag des Bundes und die kommunalen Abgaben.

Chur teilt sich mit dem Ortsteil Tschiertschen-Praden den Spitzenwert der Region Plessur; Churwalden liegt 1.09 Rappen darunter, Arosa 4.74 Rappen. Der Blick über die Stadtgrenze lohnt sich als Einordnung: Die Nachbargemeinde Felsberg zahlt 27.71 Rappen, also 4.63 weniger auf vier Kilometern Distanz und bei identischer kantonaler Förderung. Kantonsweit ist Chur damit teuer, aber weit entfernt von den 39.43 Rappen in Bergün Filisur. Ein hoher Bezugspreis hebt zugleich den Nutzen jeder Kilowattstunde, die gar nicht erst eingekauft werden muss — rechnerisch steht Chur damit besser da, als die Zahl zunächst vermuten lässt.

IBC bildet den gesetzlichen Rahmen eins zu eins ab: 6.0 Rappen bis 30 Kilowattpeak; oberhalb dieser Marke schrumpft die gesicherte Vergütung proportional zum Leistungsanteil über der Schwelle, und ab 150 Kilowattpeak führt das Tarifblatt überhaupt keine Untergrenze mehr. Das Werk rechnet das Beispiel selbst vor: Bei 130 Kilowattpeak ergeben sich 1.38 Rappen. Für den Herkunftsnachweis zahlt IBC grundsätzlich 1.0 Rappen, behält sich aber eine Kürzung vor, falls Marktpreis und Nachweisvergütung zusammen bestimmte Grenzen überschreiten. Eine Abweichung nach oben, wie sie andere Bündner Werke kennen, gibt es in Chur nicht — hier entscheidet der Eigenverbrauch über die Wirtschaftlichkeit.

Förderung

Wer in Chur was bezahlt

EbeneWas Sie bekommenWas das für Sie bedeutet
EbeneBundWas Sie bekommenDie Einmalvergütung, ausgerichtet von Pronovo. Sie besteht aus einem Grundbetrag und einem Anteil je Kilowatt; steil gestellte Module bringen einen Zuschlag.Was das für Sie bedeutetSie ist der verlässliche Teil der Rechnung. Die beiden Bündner Beiträge kommen nur dazu, wenn Ihre Anlage deren Bedingungen erfüllt — und die sind eng.
EbeneKanton Graubünden, WinterstromWas Sie bekommen300 Franken je Kilowatt-Peak, höchstens 200’000 Franken — aber nur für Anlagen mit einer Modulneigung von 60 bis 90 Grad an einem Standort mit mehr als 1’250 Kilowattstunden Globalstrahlung je Quadratmeter und Jahr. Artikel 23a des Bündner Energiegesetzes.Was das für Sie bedeutet60 Grad und mehr heisst Fassade, Balkonbrüstung, Lawinenverbauung oder ein sehr steiles Stalldach — nicht das gewohnte Schrägdach. Wer ein normales Hausdach belegt, geht hier leer aus. Der Grund ist Winterstrom: Steile Module liefern im Dezember mehr, weil die Sonne tief steht und der Schnee abrutscht.
EbeneKanton Graubünden, FlächenpotentialWas Sie bekommen150 Franken je Kilowatt-Peak für die Leistung oberhalb von 30 Watt-Peak je Quadratmeter Energiebezugsfläche, höchstens 50’000 Franken. Artikel 23b.Was das für Sie bedeutetDas belohnt, wer sein Dach voll belegt statt nur die Pflicht zu erfüllen. Gerechnet wird nur der Teil oberhalb der Schwelle, nicht die ganze Anlage.
EbeneKanton Graubünden, BatteriespeicherWas Sie bekommenKeinen Beitrag. Die Massnahmenliste des Amts für Energie und Verkehr kennt keine Speichermassnahme.Was das für Sie bedeutetEin Speicher muss sich aus dem gesparten Bezug tragen — und wie stark dieser Hebel ist, hängt hier mehr am Wohnort als in jedem anderen Kanton: zwischen der günstigsten und der teuersten Bündner Gemeinde liegen 28.11 Rappen.
EbeneGemeinde Chur Was Sie bekommenKeinen Frankenbetrag für Photovoltaik oder Batterien, dafür jährlich für eine begrenzte Zahl von Liegenschaften eine unentgeltliche Begleitung beim Energiekonzept. Weite Teile des städtischen Webauftritts liessen sich nicht auswerten, weshalb ein Beitragsprogramm hier als nicht auffindbar und nicht als ausgeschlossen gilt. Was das für Sie bedeutetZur Finanzierung bleiben die eidgenössische Einmalvergütung und die zwei Bündner Programme; einen städtischen Zuschuss sollten Sie nicht einkalkulieren. Ein Anruf bei der Bauverwaltung kostet nichts und klärt zugleich die Frage nach dem Schutzbereich Ihrer Adresse.

Beide kantonalen Beiträge setzen ein Gesuch vor Baubeginn voraus. Ein Jahresbudget oder Kontingent ist nicht publiziert. Achtung: Die Zahl 600 Franken je Kilowatt-Peak, die im Umlauf ist, ist überholt — der Förderflyer hält ausdrücklich fest, dass die publizierten Beträge die Mittel aus dem Aktionsplan Green Deal bereits enthalten.

Vor Ort

Hauptstadt mit drei jungen Fraktionen

Chur zählt rund 39’200 Einwohnerinnen und Einwohner auf 81.98 Quadratkilometern und ist damit die mit Abstand grösste Gemeinde beider Regionen. Zum Stadtgebiet gehören seit dem 1. Januar 2020 Maladers, seit dem 1. Januar 2021 Haldenstein und seit dem 1. Januar 2025 Tschiertschen und Praden; wer heute nach einer Solaranlage in Haldenstein oder Tschiertschen sucht, sucht rechtlich in Chur. Fünf zusätzliche Postleitzahlen gehören deshalb dazu: 7023, 7026, 7062, 7063 und 7064. Die Höhenspanne innerhalb der Gemeindegrenze ist beträchtlich, vom Talboden bei rund 550 Metern bis Tschiertschen auf 1’350 Metern und hinauf nach Brambrüesch. Die kantonale Förderbedingung verlangt am Standort eine Globalstrahlung oberhalb von 1’250 Kilowattstunden pro Quadratmeter im Jahr, und diese Prüfung kann innerhalb derselben Stadt verschieden ausfallen — sie gehört parzellenscharf auf die kantonale Karte.

Als Kantonshauptstadt trägt Chur die grössten zusammenhängenden Dachflächen der Region — Verwaltungsbauten, Schulanlagen, Gewerbe im Westen und in Masans. Die Stadt steht im Bundesinventar der Energiestädte; welche Labelstufe sie hält, ist den frei zugänglichen Unterlagen nicht zu entnehmen. Einen städtischen Investitionsbeitrag an Photovoltaik oder Batterien konnte diese Auswertung nicht finden, wohl aber ein Beratungsangebot — eine unentgeltliche Energiekonzeptbegleitung für sechs Liegenschaften im Jahr. Das Stadtparlament hat sich 2025 und 2026 mit dem Photovoltaikzubau auf städtischen Liegenschaften befasst; die Antwort des Stadtrats liegt vor, war aber für diese Auswertung nicht abrufbar.

Ortschaften und Lagen: Chur, Maladers, Haldenstein, Tschiertschen, Praden, Passugg-Araschgen. Die Gemeinde zählt 39'200 Einwohner auf 8'198 Hektaren. Sie gehört zur Region Plessur — einer Körperschaft des kantonalen öffentlichen Rechts, die seit 2016 die alten Kreise ablöst, aber weder über Baubewilligungen noch über Förderbeiträge entscheidet; dafür bleibt die Gemeinde zuständig. Postleitzahl des Hauptorts: 7000. Weitere Postleitzahlen im Gemeindegebiet: 7023 Haldenstein, 7026 Maladers, 7062 Passugg-Araschgen, 7063 Praden, 7064 Tschiertschen.

Bewilligung

Was Sie in Chur bewilligen lassen müssen

In Chur gehört die Altstadt zum Bundesinventar der Ortsbilder von nationaler Bedeutung, und das städtische Baugesetz zieht daraus harte Folgerungen: Artikel 41 verlangt die Bewahrung der historischen Eigenart, Artikel 78 verbietet Flachdächer in der Altstadt ausdrücklich. Eine aufgeständerte Anlage ist dort damit faktisch ausgeschlossen; gedacht werden muss dachparallel auf dem geneigten Dach. Artikel 11 Buchstabe g behandelt nichtreflektierende Sonnenkollektoren und Solarzellen als kleineres Bauvorhaben, das vom Departement bewilligt wird, und Artikel 14 begrenzt Dachdurchbrüche auf einen Drittel der zugehörigen Fassadenlänge. Ausserhalb des Schutzbereichs genügt die vorgängige Meldung; erhebt die Behörde binnen fünfzehn Arbeitstagen keinen Einwand, ist der Bau frei. Eingereicht wird über den städtischen Online-Schalter, und ein Neubau muss zusätzlich zehn Watt Eigenstromleistung pro Quadratmeter Energiebezugsfläche aufweisen.

Das Verfahren steht in Artikel 40b der kantonalen Raumplanungsverordnung, der auf Artikel 40a verweist: Die Bauherrschaft zeigt das Vorhaben vor der Ausführung bei der kommunalen Baubehörde an, und diese hat 15 Arbeitstage Zeit für Einwände. Wörtlich: «Ohne Mitteilung innert 15 Arbeitstagen kann die Bauherrschaft mit der Ausführung beginnen.» Rechnen Sie mit gut drei Wochen — das kantonale Meldeformular spricht zwar von «15 Tagen», aber Arbeitstage sind gemeint.

Zwei Wahlrechte räumt Artikel 40b den Gemeinden ein: Sie können Anlagen in Industrie- und Gewerbezonen ganz bewilligungsfrei stellen, und sie können bei Schutzobjekten eine generelle Bewilligungspflicht anordnen. Ob Ihre Gemeinde davon Gebrauch gemacht hat, steht in ihrer Bauordnung. Bewilligungspflichtig bleiben in jedem Fall Anlagen an Kultur- und Naturdenkmälern und in Ortsbildschutzzonen.

Neubauten: Artikel 9b des Bündner Energiegesetzes und Artikel 23 der Energieverordnung verlangen 10 Watt je Quadratmeter Energiebezugsfläche an eigener Stromerzeugung. Eine Ersatzabgabe ist in den einsehbaren Fassungen nicht vorgesehen — ein Unterschied zu St. Gallen mit bis zu 3’000 Franken je Kilowatt-Peak und Glarus mit 2’000. Die abrufbaren Erlasstexte hatten allerdings den Stand 1. Januar 2021; fragen Sie den aktuellen Stand bei der Gemeinde ab.

In drei Sprachen: Graubünden führt Deutsch, Rätoromanisch und Italienisch als Amtssprachen. Das kantonale Meldeformular für Solaranlagen gibt es in allen dreien, das Gesuchsportal auch auf Italienisch, und das Sprachengesetz verlangt Energiegesetz, Energieverordnung und Raumplanungsverordnung in allen drei Fassungen.

Beispielrechnung

Einfamilienhaus in Chur, 10 kWp

Nach rechts wischen — diese Rechnung ist breiter als der Bildschirm.

FallProduktionEigenverbrauchGesparter BezugVergütungNutzen je Jahr
Fallohne SpeicherProduktion9’500 kWhEigenverbrauch30 %Gesparter Bezug922 CHFVergütung399 CHFNutzen je Jahr1'321 CHF
Fallmit SpeicherProduktion9’500 kWhEigenverbrauch60 %Gesparter Bezug1'843 CHFVergütung228 CHFNutzen je Jahr2'071 CHF

Womit gerechnet wurde: 950 Kilowattstunden je Kilowatt Leistung und Jahr, 30 Prozent Eigenverbrauch ohne und 60 Prozent mit Batterie, 32.34 Rp./kWh Bezugspreis inklusive Mehrwertsteuer und 6.00 Rp./kWh ohne Mehrwertsteuer für die Rücklieferung. Der Herkunftsnachweis kommt separat dazu, und liegt der vierteljährliche Referenz-Marktpreis höher, verbessert sich das Ergebnis. Anschaffung, Einmalvergütung, Versicherung und Unterhalt sind nicht enthalten. Bandbreiten, keine Zusagen.

Bis zu 3 Offerten aus der Region — für Ihr Dach in Chur.

Teurer Bezug, knappe Vergütung: In Chur entscheidet sich die Rechnung am Eigenverbrauch, nicht an der Einspeisung. Wenige Angaben zu Adresse und Dach genügen, damit Installateure aus dem Churer Rheintal eine belastbare Offerte zusammenstellen.

Weitere Gemeinden im Region Plessur

Datenstand 2. September 2026. Quellen: ElCom — Strompreise 2026, Standardprodukt H4 · Pronovo — Einmalvergütung Photovoltaik · BFE — Referenz-Marktpreis · IBC Energie Wasser Chur, Einspeisevergütung ab 01.01.2026 · Stadt Chur, Baugesetz · ElCom, Tarifdaten 2026 der Schweizer Verteilnetzbetreiber · Stadt Chur, Energiekonzept und Beratungsangebot. Bezugspreise inklusive 8.1 Prozent Mehrwertsteuer, Einspeisesätze ohne Mehrwertsteuer wie im Preisblatt des Werks ausgewiesen. Tarife und Fördersätze ändern jährlich.

Photovoltaik in der Nachbarschaft von Chur

Region Plessur · Kanton Graubünden

Arosa · Churwalden · Tschiertschen-Praden