Solaranlage und Photovoltaik im Kanton Glarus

Photovoltaik Kanton Glarus

Kanton Glarus: 26.29 bis 35.51 Rappen in drei Gemeinden

Der Kanton Glarus besteht aus drei Gemeinden, und jede betreibt ihr eigenes Elektrizitätswerk: 26.29 Rappen je Kilowattstunde kostet der Bezug in Glarus Süd, 32.07 in Glarus und 35.51 in Glarus Nord. Für Strom, der ins Netz zurückgeht, gilt unterhalb von 30 Kilowatt Anlageleistung eine bundesrechtliche Untergrenze von 6.00 Rappen exklusive Mehrwertsteuer; inklusive sind das 6.49 Rappen. Zwischen dem tiefsten und dem höchsten Bezugspreis liegen 9.22 Rappen, obwohl es im ganzen Kanton nur drei Netzgebiete gibt.

Kosten berechnen
bis zu 3 AngeboteBetriebe aus der Regionkostenlos und unverbindlichohne Werbeanrufe

1Beginnen wir mit Ihrer Postleitzahl.

2Was haben Sie vor?

3Wie ist Ihr Dach ausgeführt?

4Wie gross ist die Fläche ungefähr?

5Soll ein Batteriespeicher dazu?

6Wann soll die Anlage stehen?

7Haben Sie eine Wärmepumpe?

8Wallbox oder Ladestation geplant?

✓Das genügt für den Anfang.

Schritt 1 von 9

Acht kurze Blätter — das erste ist das einfachste.

PLZ eintragen — danach geht es weiter.
Schritt 2 von 9

Danach richtet sich, welche Betriebe für Sie in Frage kommen.

Schritt 3 von 9

Die Ausführung bestimmt das Befestigungssystem — und einen guten Teil der Montagekosten.

Schritt 4 von 9

Eine Schätzung genügt. Gemessen wird später vor Ort.

Schritt 5 von 9

Der Kanton Glarus zahlt keinen Beitrag an Batteriespeicher — dafür entlastet Ihr Werk die Netznutzung für Speicherstrom.

Schritt 6 von 9

Eine angepasste Dachanlage ist in der Regel 30 Tage vor Baubeginn der Gemeindebaubehörde zu melden.

Schritt 7 von 9

Sie verschiebt den Eigenverbrauch in den Winter — das ändert die Rechnung spürbar.

Schritt 8 von 9

Wer sein Auto zu Hause lädt, verbraucht den eigenen Strom selbst — das rechnet sich doppelt.

Schritt 9 von 9

Wir geben Ihre Angaben an bis zu 3 Betriebe aus der Region weiter. Sie entscheiden, wer Sie kontaktiert.

Kostenlos, unverbindlich, keine Werbeanrufe. In unserer Datenschutzerklärung können Sie nachlesen, zu welchem Zweck Ihre Daten gespeichert und verarbeitet werden. Diese Einwilligung können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen, indem Sie eine E-Mail an info@ultrasolaranlage.ch schicken.

3
Gemeinden hat der Kanton Glarus — und jede betreibt ihr eigenes Elektrizitätswerk
9.22
Rappen Unterschied zwischen dem günstigsten und dem teuersten Bezugspreis, von 26.29 in Glarus Süd bis 35.51 in Glarus Nord
3.79
Rappen Unterschied bei der garantierten Rücklieferung — 11.90 gegen 8.11 Rappen je Kilowattstunde
10W/m²
eigene Stromerzeugung verlangt der Kanton bei Neubauten je Quadratmeter Energiebezugsfläche, gedeckelt knapp unter 30 kWp
Glarus Süd 26.29 Rp.Glarus 32.07 Rp.Glarus Nord 35.51 Rp.Glarus Süd 26.29 Rp.Glarus 32.07 Rp.Glarus Nord 35.51 Rp.

Haushaltstarif H4 2026, 4’500 Kilowattstunden Jahresverbrauch, inklusive Mehrwertsteuer.

Kosten

Was eine Solaranlage im Kanton Glarus kostet

Was eine Photovoltaikanlage im Kanton Glarus kostet, folgt keiner kantonalen Regel, sondern dem einzelnen Dach. Die Bandbreite reicht vom flachen Hallendach in der Linthebene über das Satteldach im Talboden bis zu einer Baustelle in Braunwald, die ohne Strassenanschluss auskommen muss. Vergleichbar werden Offerten deshalb erst, wenn Gerüst, Unterkonstruktion, Module, Wechselrichter, Elektroarbeiten, Anmeldung beim Werk und allfällige Planungskosten getrennt aufgeführt sind. Verlangen Sie ausserdem, dass die Auslegung mit Ihrem tatsächlichen Verbrauchsprofil gerechnet wird und nicht mit einer Standardkurve; bei diesen Tarifunterschieden fällt das ins Gewicht.

In allen drei Netzgebieten ist das Netz der grössere der beiden Hauptbestandteile: 12.457 Rappen in Glarus Süd, 14.363 in Glarus und 15.401 in Glarus Nord, gegenüber 8.098, 10.400 und 13.195 Rappen für die Energie. Die Abgaben an das Gemeinwesen sind unterschiedlich geregelt und bewegen sich zwischen null und einem Rappen. Eine Quelle, welche diese Unterschiede erklärt, existiert nicht, und naheliegende Vermutungen führen in die Irre: Ausgerechnet die dünn besiedelte Flächengemeinde Glarus Süd hat die günstigste Netznutzung. Für Ihre Planung genügt es zu wissen, an welchem Netz die Liegenschaft hängt, und das steht auf der Stromrechnung.

Die drei Gemeinden

Bezug und Rücklieferung im Vergleich

Nach rechts wischen — diese Tabelle ist breiter als der Bildschirm.

GemeindeBezug 2026RücklieferungEinwohnerWerk
GemeindeGlarus SüdBezug26.29 Rp.Rücklieferungab 11.90 Rp.Einwohner9'856WerkTechnische Betriebe Glarus Süd
GemeindeGlarusBezug32.07 Rp.Rücklieferungab 11.90 Rp.Einwohner13'173WerkTechnische Betriebe Glarus
GemeindeGlarus NordBezug35.51 Rp.Rücklieferungab 8.11 Rp.Einwohner19'860WerkTechnische Betriebe Glarus Nord (TBGN)

Rücklieferung: garantierter Mindestansatz für Anlagen bis 30 Kilowatt, Energie plus Herkunftsnachweis, inklusive Mehrwertsteuer. Bei tbgs und tb.glarus setzt der höhere Herkunftsnachweis-Satz voraus, dass der Anlagenbetreiber selbst ein Naturstromprodukt des Werks bezieht. Einwohnerzahlen nach den amtlichen Beständen der Gemeinden.

Der Vergleich

Wo der Unterschied wirklich liegt

Bezugspreis 2026, Rappen je Kilowattstunde

Glarus Süd Technische Betriebe Glarus Süd26.29
Glarus Technische Betriebe Glarus32.07
Glarus Nord Technische Betriebe Glarus Nord (TBGN)35.51

ElCom-Daten 2026, Haushaltsprofil H4 mit 4’500 Kilowattstunden, inklusive Mehrwertsteuer.

Garantierte Rücklieferung bis 30 Kilowatt, Rappen je Kilowattstunde

Glarus Süd Technische Betriebe Glarus Süd11.90
Glarus Technische Betriebe Glarus11.90
Glarus Nord Technische Betriebe Glarus Nord (TBGN)8.11

Energie-Mindestansatz plus Herkunftsnachweis, inklusive Mehrwertsteuer, nach den Preisblättern der drei Werke für 2026. Bei tbgs und tb.glarus gilt der höhere Nachweissatz nur, wenn der Anlagenbetreiber selbst ein Naturstromprodukt des Werks bezieht; sonst sind es dort ebenfalls 8.11 Rappen.

Glarus Süd, flächenmässig die Nummer zwei unter allen Gemeinden des Landes, ist zugleich die günstigste Stromadresse im Kanton; die Gemeinde Glarus liegt als Hauptort dazwischen, das bevölkerungsreiche Glarus Nord am oberen Ende. Mit der Fläche oder der Einwohnerzahl hat diese Reihenfolge nichts zu tun und mit der Wasserkraft wenig: Alle drei Werke betreiben eigene Anlagen, von sieben Kleinwasserkraftwerken der tbgs über sechs Werke von tb.glarus bis zu fünf Anlagen der TBGN. Was sie unterscheidet, ist eine Beschaffungs- und Kostenstruktur, die sich aus öffentlichen Unterlagen nicht auflösen lässt. Praktisch heisst das: Massgebend ist immer das Werk an Ihrer Adresse, wechseln können Sie als Haushalt ohnehin nicht.

Bei der Rücklieferung teilt sich der Kanton in zwei Lager. Die Werke in Glarus Süd und Glarus zahlen bei einer Anlage mit Eigenverbrauch bis 30 Kilowatt beziehungsweise Kilovoltampere zusätzlich zur Untergrenze von 6.49 Rappen noch 5.41 Rappen für den Herkunftsnachweis, sofern der Betreiber ein Naturstromprodukt seines Werks bezieht; zusammen sind das mindestens 11.90 Rappen inklusive Mehrwertsteuer. Die TBGN in Glarus Nord kennt diesen erhöhten Satz nicht und vergütet den Herkunftsnachweis bis 30 Kilowatt mit 1.62 Rappen, womit dieselbe Anlage auf 8.11 Rappen kommt. Abgerechnet wird überall quartalsweise nach dem Referenzmarktpreis des Bundes, den der Bund für 2026 mit 10.27 Rappen im ersten und 3.90 Rappen im zweiten Quartal ausgewiesen hat. Weil das zweite Quartal zugleich das ertragsstärkste ist, entscheidet nicht die Höhe der Vergütung über das Ergebnis, sondern der Anteil, den Sie selbst verbrauchen.

Förderung

Wer im Kanton Glarus was bezahlt

EbeneWas Sie bekommenWas das für Sie bedeutet
EbeneBundWas Sie bekommenDie Einmalvergütung von Pronovo — eine Grundpauschale und ein Betrag je installiertem Kilowatt, erhöht bei sehr steil geneigten Flächen.Was das für Sie bedeutetIm Kanton Glarus ist das der einzige Investitionsbeitrag, mit dem Sie bei einem gewohnten Schrägdach rechnen dürfen. Um die Anmeldung kümmert sich der Betrieb, der Ihre Anlage baut.
EbeneKanton Glarus, AufdachanlageWas Sie bekommenNichts. In der Massnahmenliste des Förderprogramms 2026 kommt eine gewöhnliche Aufdach-Photovoltaik nicht vor. Einen Kombinationsbeitrag von 2’000 Franken gibt es nur zusammen mit einer thermischen Solaranlage.Was das für Sie bedeutetSetzen Sie diese Zeile in Ihrer Rechnung auf null und arbeiten Sie mit der Einmalvergütung des Bundes.
EbeneKanton Glarus, Massnahme GL-31Was Sie bekommen250 Franken je Kilowatt-Peak, höchstens 15’000 Franken — aber nur für Anlagen oder Anlageteile mit einem Neigungswinkel von 75 Grad oder mehr und mindestens 2 kWp. Voraussetzung ist ein rechtskräftiger Pronovo-Entscheid mit Neigungswinkelbonus.Was das für Sie bedeutetDas trifft Fassaden und sehr steile Flächen, nicht das gewohnte Schrägdach. GL-31 ist die einzige Massnahme, die nachträglich eingereicht werden darf — alle anderen Gesuche müssen vor Baubeginn vorliegen. Zusammen mit anderen öffentlichen Beiträgen sind höchstens 50 Prozent der Investitionskosten gedeckt.
EbeneKanton Glarus, BatteriespeicherWas Sie bekommenKeinen Beitrag. Weder der Flyer noch die Förderbedingungen kennen eine Batteriespeicher-Massnahme; gefördert werden nur thermische Speicher.Was das für Sie bedeutetDafür entlastet seit 2026 jedes der drei Werke die Netznutzung für Strom, der nur zwischengespeichert und wieder eingespeist wird — bei tb.glarus als Befreiung, bei tbgs und TBGN als Rückerstattung. Das ist ein Tarifinstrument und kein Bonus auf Ihren eigenen Solarstrom, und es läuft in allen drei Fällen nur auf Antrag.
EbeneKanton Glarus, Verfahren Was Sie bekommenFür eine gewöhnliche Aufdachanlage nichts. Ausbezahlt wird allein die Massnahme GL-31 für den Neigungswinkelbonus: 250 Franken je Kilowatt-Peak, höchstens 15’000 Franken, und nur für Anlagen oder Anlageteile mit einem Neigungswinkel von 75 Grad oder mehr und mindestens 2 Kilowatt-Peak Leistung. Daneben besteht ein Kombinationsbeitrag von 2’000 Franken zusammen mit einer thermischen Solaranlage. Was das für Sie bedeutetVorausgesetzt ist ein rechtskräftiger Förderentscheid von Pronovo über eine Einmalvergütung mit Neigungswinkelbonus, weshalb GL-31 als einzige Massnahme dieses Programms auch nachträglich eingereicht werden darf. Zusammen mit anderen Beiträgen der öffentlichen Hand sind höchstens 50 Prozent der Investitionskosten gedeckt. Für Batteriespeicher zahlt der Kanton nichts; dort greift stattdessen die Netznutzungsregelung Ihres Werks.
Der Kanton

Drei Gemeinden zwischen Walensee und Tödi

Der Kanton Glarus kommt seit der Fusion von 2011 mit drei Gemeinden aus: Glarus Nord entstand aus acht, die Gemeinde Glarus aus vier und Glarus Süd aus dreizehn früheren Gemeinden, wobei allein Letztere 430 Quadratkilometer abdeckt. Das Land steigt vom Linthufer bei Bilten auf 410 Metern bis auf den Tödi mit 3’614 Metern an, und dazwischen liegt fast alles, was ein Dach schwierig oder dankbar machen kann. Zehn Ortsbilder von nationaler Bedeutung verteilen sich über dieses Gebiet, darunter Glarus und Ennenda in der Mitte sowie Mollis, Näfels und Ziegelbrücke im Norden. Über seine Sachgeschäfte entscheidet der Kanton weiterhin an der Landsgemeinde; auch die Änderung des Energiegesetzes, welche die Eigenstromerzeugung bei Neubauten einführte, wurde dort am 5. September 2021 beschlossen. Für die Ertragsfrage gilt überall dasselbe: Zwischen Talboden, Sonnenterrasse und engem Seitental liegen Welten, und brauchbare Werte liefert allein eine adressgenaue Abfrage auf sonnendach.ch.

Der grösste Energieproduzent des Kantons steht in Glarus Süd: Die Kraftwerke Linth-Limmern wurden mit dem Ausbau Linthal 2015 von rund 520 auf 1’520 Megawatt erweitert, und die Muttsee-Staumauer ist mit 1’054 Metern die längste Staumauer der Schweiz. Auf ihr läuft auf rund 2’500 Metern seit Ende August 2022 die Anlage AlpinSolar mit 2.2 Megawatt und etwa 3 Millionen Kilowattstunden im Jahr; Betreiber sind Axpo und IWB. Auf den Dächern sieht die Bilanz anders aus: Glarus Nord nutzt rund 6 von 144 Gigawattstunden Potenzial, Glarus Süd gut 7 von 150, in beiden Fällen also weniger als fünf Prozent. Ihre Tarifblätter haben alle drei Werke auf 2026 überarbeitet, mit saisonalen Elementen im Norden und dem Wegfall des Hochtarifs in der Mitte.

Bewilligung

Was Sie im Kanton Glarus bewilligen lassen müssen

Seit dem 1. Januar 2023 müssen neue Bauten im Kanton Glarus einen Teil des benötigten Stroms selbst erzeugen. Artikel 14b des Energiegesetzes sowie die Artikel 9b und 9c der Vollzugsverordnung beziffern das auf mindestens 10 Watt je Quadratmeter Energiebezugsfläche, wobei nie 30 Kilowatt-Peak oder mehr verlangt werden; wer die Anlage nicht erstellt, leistet eine Ersatzabgabe von 2’000 Franken je nicht realisiertem Kilowatt, die die Gemeinden im Rahmen der Baubewilligung erheben und zweckgebunden für erneuerbare Energien einsetzen. Diese Vorschriften sind per 1. Januar 2026 unverändert in Kraft. Energierechtlich sind Fotovoltaikanlagen bis 1’000 Kilowatt nach Artikel 5 Absatz 2 des Energiegesetzes von der Bewilligungspflicht ausgenommen; das ist eine andere Bewilligung als die baurechtliche, deckt aber praktisch jedes Wohn- und Gewerbedach ab. Baurechtlich gelten die massgebenden Regelungen seit dem 1. Mai 2025, und der Kanton hat dazu am 6. Oktober 2025 Arbeitshilfen zur Beurteilung der Baubewilligungspflicht veröffentlicht. Bewilligungspflichtig bleiben Anlagen an Kulturobjekten und in geschützten Ortsbildern, während in Arbeitszonen neu auch ungenügend angepasste Anlagen ohne Baubewilligung erstellt werden dürfen.

Der Kanton Glarus hat am 6. Oktober 2025 Arbeitshilfen zur Beurteilung der Baubewilligungspflicht bei Solaranlagen publiziert; die zugrunde liegenden Regelungen gelten seit dem 1. Mai 2025. Für eine genügend angepasste Dachanlage genügt die schriftliche Meldung an die Gemeindebaubehörde, gestützt auf Artikel 18a des Raumplanungsgesetzes und Artikel 32a der Raumplanungsverordnung. Bewilligungspflichtig bleiben freistehende und wandintegrierte Anlagen, Anlagen auf Kultur- und Naturdenkmälern von kantonaler oder nationaler Bedeutung, Anlagen in geschützten Ortsbildern sowie Photovoltaikanlagen über 1’000 Kilowatt. Neu bewilligungsfrei sind ungenügend angepasste Anlagen in Arbeitszonen. Energierechtlich sind Photovoltaikanlagen bis 1’000 Kilowatt nach Artikel 5 Absatz 2 des kantonalen Energiegesetzes ohnehin von der Bewilligungspflicht ausgenommen — das ist eine andere Bewilligung als die baurechtliche.

Neubauten: Seit dem 1. Januar 2023 verlangt Artikel 14b des Energiegesetzes, dass neue Bauten einen Teil ihres Stroms selbst erzeugen. Artikel 9b der Vollzugsverordnung beziffert das auf mindestens 10 Watt je Quadratmeter Energiebezugsfläche, wobei nie 30 Kilowatt-Peak oder mehr verlangt werden. Wer die Anlage nicht baut, zahlt der Gemeinde nach Artikel 9c eine Ersatzabgabe von 2’000 Franken je nicht realisiertem Kilowatt, erhoben im Baubewilligungsverfahren und zweckgebunden für erneuerbare Energien. Stand 1. Januar 2026 unverändert in Kraft.

Beispielrechnung

Einfamilienhaus in der Gemeinde Glarus, 10 kWp

Nach rechts wischen — diese Rechnung ist breiter als der Bildschirm.

FallProduktionEigenverbrauchGesparter BezugVergütungNutzen je Jahr
Fallohne SpeicherProduktion9’500 kWhEigenverbrauch30 %Gesparter Bezug914 CHFVergütung791 CHFNutzen je Jahr1'705 CHF
Fallmit SpeicherProduktion9’500 kWhEigenverbrauch60 %Gesparter Bezug1'828 CHFVergütung452 CHFNutzen je Jahr2'280 CHF

Womit gerechnet wurde: 950 Kilowattstunden je Kilowatt Leistung und Jahr, 30 Prozent Eigenverbrauch ohne und 60 Prozent mit Batterie, 32.07 Rp./kWh Bezugspreis und 11.90 Rp./kWh für die Rücklieferung. Der Einspeisewert ist der garantierte Mindestansatz inklusive Mehrwertsteuer; fällt der vierteljährliche Referenz-Marktpreis höher aus, steigt er. Anschaffung, Einmalvergütung, Versicherung und Unterhalt sind nicht enthalten. Bandbreiten, keine Zusagen.

Bevor Sie sich entscheiden

Die Zahlen auf dieser Seite gelten für den Kanton Glarus. Wie sie zustande kommen und was sie für Ihr Dach bedeuten, steht in diesen Beiträgen.

Bis zu 3 Offerten aus der Region — für Ihr Dach in Glarus.

Der Vergleich beginnt mit der Postleitzahl, denn im Kanton Glarus hat jede der drei Gemeinden ihren eigenen Tarif und ihr eigenes Vergütungsmodell. Danach schauen sich höchstens drei Fachbetriebe aus der Umgebung Ihr Dach an und legen Ihnen einen Vorschlag vor. Die Anfrage bleibt für Sie folgenlos, wenn Ihnen kein Angebot zusagt.

Die drei Glarner Gemeinden

Datenstand 2. September 2026. Quellen: ElCom — Strompreise 2026, Standardprodukt H4 · Pronovo — Einmalvergütung Photovoltaik · BFE — Referenz-Marktpreis · Kanton Glarus, Flyer Förderprogramm 2026 · Kanton Glarus, Förderbedingungen 2026 · Kanton Glarus, Arbeitshilfen zur Baubewilligungspflicht bei Solaranlagen · Kanton Glarus, ISOS und Ortsbildschutz. Bezugspreise inklusive 8.1 Prozent Mehrwertsteuer, Einspeisesätze wie im Preisblatt des Werks ausgewiesen. Tarife und Fördersätze ändern jährlich.