Photovoltaik und Solaranlage in Laax
Laax: 32.64 Rappen — und der Verbrauch liegt im Winter
In Laax kostet der Bezug 2026 bei der Repower AG 32.64 Rappen für jede Kilowattstunde. Bei der Einspeisung wirkt der vom Bund vorgeschriebene Sockel von 6.00 Rappen; Herkunftsnachweise werden als eigene Position abgegolten. Der Unterschied macht 26.64 Rappen aus.
Haushaltstarif H4 der Bündner Gemeinden 2026, 4’500 Kilowattstunden Jahresverbrauch, inklusive Mehrwertsteuer. Median 30.62 Rappen, Spanne 28.11 Rappen.
Was eine Solaranlage in Laax kostet
Laax ist mit 2’232 Einwohnern auf 31.71 Quadratkilometern kompakt gebaut, und die Bausubstanz ist jung: Seit 1950 hat sich die Bevölkerung fast versiebenfacht. Junge Dächer bedeuten meist einfache Statik, klare Ausrichtung und wenig Überraschungen beim Unterdach — das senkt den Preis je Kilowatt-Peak gegenüber älteren Bauten im Tal. Bei Ferienwohnungen und Beherbergungsbauten lohnt die Frage nach dem Verbrauchsprofil, bevor über die Modulzahl gesprochen wird. Achten Sie darauf, dass Unterkonstruktion, Module, Wechselrichter und Elektroanschluss je einzeln beziffert sind.
Die Zusammensetzung entspricht jener der übrigen zehn Repower-Gemeinden der Surselva und ergibt ohne Mehrwertsteuer 30.197 Rappen, davon 9.600 für die Energie und 15.297 für den Netztransport. Interessanter als die Aufteilung ist in Laax der zeitliche Verlauf: Der Verbrauch der Gemeinde liegt im Winter, wenn Bergbahnen, Hotels und Ferienwohnungen laufen, während eine Dachanlage ihren Ertrag im Sommerhalbjahr abliefert. Wer diesen Gegensatz nicht auflöst, speist einen grossen Teil des Ertrags zum Mindestansatz ein. Ein Speicher verschiebt Stunden, keine Jahreszeiten — das ist bei der Dimensionierung der entscheidende Punkt.
Was Ihr Solarstrom in Laax wert ist
| Position | 2026 | Was dahintersteckt |
|---|---|---|
| PositionStrom, den Sie beziehen | 202632.64 Rp./kWh | Was dahinterstecktStandardprodukt für einen Haushalt mit 4’500 Kilowattstunden Jahresverbrauch bei Repower AG, inklusive Mehrwertsteuer. Ohne Mehrwertsteuer sind es 30.197 Rappen, darin 9.600 für die Energie, 15.297 für die Netznutzung, 2.300 Netzzuschlag des Bundes, 1.000 Abgaben an das Gemeinwesen und 2.000 Rappen weitere gesetzliche Positionen. |
| PositionStrom, den Sie einspeisen | 2026ab 6.00 Rp./kWh | Was dahinterstecktBei Repower AG gilt der höhere Wert aus diesem Ansatz und dem vierteljährlichen Referenz-Marktpreis des Bundes, ohne Mehrwertsteuer, für Anlagen bis 30 Kilowatt. |
| PositionHerkunftsnachweis | 20260.50 Rp./kWh | Was dahinterstecktZusätzlich und separat vergütet, ohne Mehrwertsteuer, freiwillig. Zusammen mit der Untergrenze ergibt das 6.50 Rappen je Kilowattstunde als garantierten Boden. |
| PositionAb 30 Kilowatt mit Eigenverbrauch | 20261.20–6.00 Rp. | Was dahinterstecktBundesrecht nach Artikel 12 der Energieverordnung: Die garantierte Untergrenze sinkt mit der Anlagengrösse, 30 Kilowatt geteilt durch Ihre Leistung, mal 6 Rappen. Eine Anlage mit 150 Kilowatt landet damit bei 1.20 Rappen. Ohne Eigenverbrauch gilt ab 30 Kilowatt ein eigener gesetzlicher Sockel von 6.20 Rappen — kein Entgegenkommen des Werks, sondern Artikel 12 Absatz 1bis der Energieverordnung. Für ein grosses Gewerbe- oder Landwirtschaftsdach ist das die wichtigste Zahl dieser Seite. |
| PositionIhr Vorteil je selbst verbrauchter kWh | 202626.6 Rp. | Was dahinterstecktDer Abstand zwischen dem, was Sie zahlen, und dem, was Sie für eingespeisten Strom bekommen. Gerechnet mit dem Bezugspreis inklusive und dem Einspeiseansatz ohne Mehrwertsteuer, so wie beide ausgewiesen sind. In Rongellen sind es 5.3 Rappen, in Bergün Filisur 33.4 — deshalb lohnt sich Eigenverbrauch nicht überall gleich stark. |
Laax im Region Surselva
Bezugspreis 2026 im Region Surselva, dazu die beiden kantonalen Eckwerte, Rappen je Kilowattstunde
ElCom-Daten 2026, Haushaltsprofil H4 mit 4’500 Kilowattstunden, inklusive Mehrwertsteuer. Wo eine Gemeinde mehrere Werke hat, steht der Tarif des Werks, das den Hauptteil des Gemeindegebiets versorgt — das ist nicht immer der günstigste.
Woher der Preis kommt: Energie und Netznutzung ohne Mehrwertsteuer
Ein hoher Preis hat zwei sehr verschiedene Ursachen. Ein grosser Energieanteil heisst teure Beschaffung — daran kann eine Gemeinde kurzfristig wenig ändern. Ein grosser Netzanteil heisst dünne Besiedlung und lange Leitungen je Anschluss. Nicht dargestellt sind der Netzzuschlag des Bundes und die kommunalen Abgaben.
Laax gehört zur Gruppe der zehn Surselva-Gemeinden mit 32.64 Rappen, zusammen unter anderem mit den Nachbarn Sagogn und Schluein. Falera liegt bei 33.18 Rappen, weil die dortige Gemeindeabgabe einen halben Rappen höher ist; Flims dagegen gehört zur Region Imboden, wird von einem anderen Werk versorgt und ist deshalb kein Vergleichswert für diese Seite. Kantonal liegt der Medianpreis bei 30.62 Rappen, und die Gemeinde mit dem tiefsten Wert im Schams bezieht für weniger als ein Drittel dessen, was das Albulatal am oberen Ende bezahlt. Für Laax heisst das: überdurchschnittlicher Bezugspreis und damit ein guter Hebel — vorausgesetzt, der Strom wird auch verbraucht.
Bis 30 Kilowatt Leistung sind 6.0 Rappen zugesichert; oberhalb davon erhalten Anlagen ohne Eigenverbrauch 6.2 Rappen, und wo selbst verbraucht wird, sinkt die Abgeltung der ersten 30 Kilowatt im Verhältnis zur Anlagengrösse. Die Abrechnung folgt vierteljährlich dem Referenzmarktpreis des Bundes, und liegt dieser höher, wird der höhere Wert bezahlt. Die Herkunftsnachweise vergütet das Werk gesondert; ab 150 Kilowatt fällt die Garantie weg und die Abnahme wird einzeln vereinbart, was für Bergbahn- und Hoteldächer die Regel sein dürfte. Rechnen Sie für grosse Anlagen deshalb mit zwei Szenarien: eines mit Direktvermarktung, eines mit Eigenverbrauchsgemeinschaft.
Wer in Laax was bezahlt
| Ebene | Was Sie bekommen | Was das für Sie bedeutet |
|---|---|---|
| EbeneBund | Was Sie bekommenDie Einmalvergütung, ausgerichtet von Pronovo. Sie besteht aus einem Grundbetrag und einem Anteil je Kilowatt; steil gestellte Module bringen einen Zuschlag. | Was das für Sie bedeutetSie ist der verlässliche Teil der Rechnung. Die beiden Bündner Beiträge kommen nur dazu, wenn Ihre Anlage deren Bedingungen erfüllt — und die sind eng. |
| EbeneKanton Graubünden, Winterstrom | Was Sie bekommen300 Franken je Kilowatt-Peak, höchstens 200’000 Franken — aber nur für Anlagen mit einer Modulneigung von 60 bis 90 Grad an einem Standort mit mehr als 1’250 Kilowattstunden Globalstrahlung je Quadratmeter und Jahr. Artikel 23a des Bündner Energiegesetzes. | Was das für Sie bedeutet60 Grad und mehr heisst Fassade, Balkonbrüstung, Lawinenverbauung oder ein sehr steiles Stalldach — nicht das gewohnte Schrägdach. Wer ein normales Hausdach belegt, geht hier leer aus. Der Grund ist Winterstrom: Steile Module liefern im Dezember mehr, weil die Sonne tief steht und der Schnee abrutscht. |
| EbeneKanton Graubünden, Flächenpotential | Was Sie bekommen150 Franken je Kilowatt-Peak für die Leistung oberhalb von 30 Watt-Peak je Quadratmeter Energiebezugsfläche, höchstens 50’000 Franken. Artikel 23b. | Was das für Sie bedeutetDas belohnt, wer sein Dach voll belegt statt nur die Pflicht zu erfüllen. Gerechnet wird nur der Teil oberhalb der Schwelle, nicht die ganze Anlage. |
| EbeneKanton Graubünden, Batteriespeicher | Was Sie bekommenKeinen Beitrag. Die Massnahmenliste des Amts für Energie und Verkehr kennt keine Speichermassnahme. | Was das für Sie bedeutetEin Speicher muss sich aus dem gesparten Bezug tragen — und wie stark dieser Hebel ist, hängt hier mehr am Wohnort als in jedem anderen Kanton: zwischen der günstigsten und der teuersten Bündner Gemeinde liegen 28.11 Rappen. |
| EbeneGemeinde Laax | Was Sie bekommenKein eigenes Förderprogramm der Gemeinde auffindbar. Die Baubehörde von Laax nimmt Ihre Anzeige entgegen und entscheidet über eine allfällige Bewilligungspflicht. | Was das für Sie bedeutetFix eingeplant werden kann die Einmalvergütung des Bundes; bei sehr steilen Flächen ab 60 Grad Neigung kommen 300 Franken je Kilowatt-Peak aus dem Winterstromtopf des Kantons dazu. Für ein gewöhnliches Schrägdach zahlt der Kanton nichts. |
Beide kantonalen Beiträge setzen ein Gesuch vor Baubeginn voraus. Ein Jahresbudget oder Kontingent ist nicht publiziert. Achtung: Die Zahl 600 Franken je Kilowatt-Peak, die im Umlauf ist, ist überholt — der Förderflyer hält ausdrücklich fest, dass die publizierten Beträge die Mittel aus dem Aktionsplan Green Deal bereits enthalten.
Tourismusort mit junger Bausubstanz
Laax liegt auf der Talterrasse über dem Vorderrhein zwischen Sagogn und Falera und hat die stärkste Bevölkerungsentwicklung der Surselva hinter sich: von 328 Einwohnern im Jahr 1950 auf heute 2’232. Neben der Postleitzahl 7031 führt das Ortschaftenverzeichnis eine zweite, 7032, für das Gemeindegebiet. Offizielle Sprache ist das romanische Idiom Sursilvan, im Alltag mischt sich der Tourismus mit vielen weiteren Sprachen. Weil ein grosser Teil der Bauten aus den letzten fünfzig Jahren stammt, sind Dachneigungen und Traglasten meist gut dokumentiert. Ein Ortsbild von nationaler Bedeutung ist für die Gemeinde nicht verzeichnet.
Das Skigebiet erstreckt sich über Laax, Flims und Falera und umfasst 224 Pistenkilometer und 28 Liftanlagen, betrieben seit dem Zusammenschluss von 1996 durch eine gemeinsame Gruppe. Bergbahnstationen, Hotels und Parkhäuser sind die grossen Dachflächen der Gemeinde, ihr Verbrauchsschwerpunkt liegt aber im Winterhalbjahr. Für private Bauherrschaften bleibt das Einfamilienhaus mit Ganzjahresverbrauch die verlässlichste Rechnung. Ein kommunales Beitragsprogramm für Photovoltaik ist nicht auffindbar.
Ortschaften und Lagen: Laax. Die Gemeinde zählt 2'232 Einwohner auf 3'171 Hektaren. Sie gehört zur Region Surselva — einer Körperschaft des kantonalen öffentlichen Rechts, die seit 2016 die alten Kreise ablöst, aber weder über Baubewilligungen noch über Förderbeiträge entscheidet; dafür bleibt die Gemeinde zuständig. Postleitzahl des Hauptorts: 7031. Weitere Postleitzahlen im Gemeindegebiet: 7032 Laax GR 2.
Was Sie in Laax bewilligen lassen müssen
Weil kein Perimeter des Bundesinventars vorliegt, ist Laax bewilligungstechnisch einer der einfacheren Standorte der Region; massgeblich bleiben die kommunalen Gestaltungsvorschriften und die bundesrechtlichen Kriterien der genügenden Anpassung. Angepasste Dachanlagen werden vor der Ausführung schriftlich gemeldet, und nach 15 Arbeitstagen ohne Rückmeldung darf gebaut werden. Die 15 Tage, die auf dem kantonalen Meldeformular stehen, sind eine verkürzte Merkregel; kalkulieren Sie mit drei Wochen. An Fassaden bleibt ohne Anzeige nur eine reflexionsarme Fläche von höchstens 6.0 Quadratmetern je Seite in der Bauzone zulässig — bei den grossen Fassaden der Hotelbauten ist das schnell überschritten. Bei einem Neubau ist ein Teil des Strombedarfs selbst zu decken, nämlich zehn Watt je Quadratmeter Energiebezugsfläche.
Das Verfahren steht in Artikel 40b der kantonalen Raumplanungsverordnung, der auf Artikel 40a verweist: Die Bauherrschaft zeigt das Vorhaben vor der Ausführung bei der kommunalen Baubehörde an, und diese hat 15 Arbeitstage Zeit für Einwände. Wörtlich: «Ohne Mitteilung innert 15 Arbeitstagen kann die Bauherrschaft mit der Ausführung beginnen.» Rechnen Sie mit gut drei Wochen — das kantonale Meldeformular spricht zwar von «15 Tagen», aber Arbeitstage sind gemeint.
Zwei Wahlrechte räumt Artikel 40b den Gemeinden ein: Sie können Anlagen in Industrie- und Gewerbezonen ganz bewilligungsfrei stellen, und sie können bei Schutzobjekten eine generelle Bewilligungspflicht anordnen. Ob Ihre Gemeinde davon Gebrauch gemacht hat, steht in ihrer Bauordnung. Bewilligungspflichtig bleiben in jedem Fall Anlagen an Kultur- und Naturdenkmälern und in Ortsbildschutzzonen.
Neubauten: Artikel 9b des Bündner Energiegesetzes und Artikel 23 der Energieverordnung verlangen 10 Watt je Quadratmeter Energiebezugsfläche an eigener Stromerzeugung. Eine Ersatzabgabe ist in den einsehbaren Fassungen nicht vorgesehen — ein Unterschied zu St. Gallen mit bis zu 3’000 Franken je Kilowatt-Peak und Glarus mit 2’000. Die abrufbaren Erlasstexte hatten allerdings den Stand 1. Januar 2021; fragen Sie den aktuellen Stand bei der Gemeinde ab.
In drei Sprachen: Graubünden führt Deutsch, Rätoromanisch und Italienisch als Amtssprachen. Das kantonale Meldeformular für Solaranlagen gibt es in allen dreien, das Gesuchsportal auch auf Italienisch, und das Sprachengesetz verlangt Energiegesetz, Energieverordnung und Raumplanungsverordnung in allen drei Fassungen.
Einfamilienhaus in Laax, 10 kWp
Nach rechts wischen — diese Rechnung ist breiter als der Bildschirm.
| Fall | Produktion | Eigenverbrauch | Gesparter Bezug | Vergütung | Nutzen je Jahr |
|---|---|---|---|---|---|
| Fallohne Speicher | Produktion9’500 kWh | Eigenverbrauch30 % | Gesparter Bezug930 CHF | Vergütung399 CHF | Nutzen je Jahr1'329 CHF |
| Fallmit Speicher | Produktion9’500 kWh | Eigenverbrauch60 % | Gesparter Bezug1'860 CHF | Vergütung228 CHF | Nutzen je Jahr2'088 CHF |
Womit gerechnet wurde: 950 Kilowattstunden je Kilowatt Leistung und Jahr, 30 Prozent Eigenverbrauch ohne und 60 Prozent mit Batterie, 32.64 Rp./kWh Bezugspreis inklusive Mehrwertsteuer und 6.00 Rp./kWh ohne Mehrwertsteuer für die Rücklieferung. Der Herkunftsnachweis kommt separat dazu, und liegt der vierteljährliche Referenz-Marktpreis höher, verbessert sich das Ergebnis. Anschaffung, Einmalvergütung, Versicherung und Unterhalt sind nicht enthalten. Bandbreiten, keine Zusagen.
Bis zu 3 Offerten aus der Region — für Ihr Dach in Laax.
Junge Dächer und ein hoher Bezugspreis sprechen für eine Anlage — der Wintertourismus spricht dafür, sie sorgfältig zu dimensionieren. Vergleichen Sie mehrere Offerten anhand des Preises je Kilowatt-Peak.
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Datenstand 2. September 2026. Quellen: ElCom — Strompreise 2026, Standardprodukt H4 · Pronovo — Einmalvergütung Photovoltaik · BFE — Referenz-Marktpreis · Repower AG, Rückliefertarife · Raumplanungsverordnung für den Kanton Graubünden (BR 801.110) · ElCom, Strompreis-Übersicht 2026. Bezugspreise inklusive 8.1 Prozent Mehrwertsteuer, Einspeisesätze ohne Mehrwertsteuer wie im Preisblatt des Werks ausgewiesen. Tarife und Fördersätze ändern jährlich.