Photovoltaik und Solaranlage in Mörschwil

Photovoltaik Mörschwil · Kanton St. Gallen

Mörschwil: 29.56 Rappen und das günstigste Netz der Region

Die Elektrizitätsversorgung der politischen Gemeinde Mörschwil versorgt das ganze Gemeindegebiet allein und verrechnet dem Haushalt 2026 29.56 Rappen je Kilowattstunde — nach Rorschach der zweitgünstigste Wert der Region. Ihren Rückliefertarif hat sie nicht abrufbar publiziert; verbindlich ist deshalb der Mindestansatz des Bundes, also 6.00 Rappen bis zur Grenze von 30 Kilowatt. Wie viel Ihre Anlage einbringt, hängt hier stärker als anderswo vom Eigenverbrauch ab.

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1Beginnen wir mit Ihrer Postleitzahl.

2Was haben Sie vor?

3Wie ist Ihr Dach ausgeführt?

4Wie gross ist die Fläche ungefähr?

5Soll ein Batteriespeicher dazu?

6Wann soll die Anlage stehen?

7Haben Sie eine Wärmepumpe?

8Wallbox oder Ladestation geplant?

✓Das genügt für den Anfang.

Schritt 1 von 9

Acht kurze Blätter — das erste ist das einfachste.

PLZ eintragen — danach geht es weiter.
Schritt 2 von 9

Danach richtet sich, welche Betriebe für Sie in Frage kommen.

Schritt 3 von 9

Die Ausführung bestimmt das Befestigungssystem — und einen guten Teil der Montagekosten.

Schritt 4 von 9

Eine Schätzung genügt. Gemessen wird später vor Ort.

Schritt 5 von 9

Der Kanton St. Gallen zahlt keinen Beitrag an Batteriespeicher — einzelne Gemeinden aber schon.

Schritt 6 von 9

Photovoltaik auf Dächern ist hier baubewilligungsfrei; die Gemeinde meldet sich innert 30 Tagen.

Schritt 7 von 9

Sie verschiebt den Eigenverbrauch in den Winter — das ändert die Rechnung spürbar.

Schritt 8 von 9

Wer sein Auto zu Hause lädt, verbraucht den eigenen Strom selbst — das rechnet sich doppelt.

Schritt 9 von 9

Wir geben Ihre Angaben an bis zu 3 Betriebe aus der Region weiter. Sie entscheiden, wer Sie kontaktiert.

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29.56
Rappen kostet die bezogene Kilowattstunde 2026 in Mörschwil bei Politische Gemeinde Mörschwil, Elektrizitätsversorgung
12
von 75 in der kantonalen Tarifliste, 2. von 9 im Wahlkreis Rorschach — von 25.01 in Rapperswil-Jona bis 43.06 in Niederhelfenschwil
23.6
Rappen Abstand zum gesetzlichen Boden von 6.00 Rappen — so viel ist jede selbst verbrauchte Kilowattstunde hier mindestens wert
1
Ortsbild von nationaler Bedeutung im Gemeindegebiet: Schlosslandschaft Berg/Mörschwil — dort braucht eine Anlage eine Baubewilligung
Rapperswil-Jona 25.01Bütschwil-Ganterschwil 26.85Lütisburg 26.85Kirchberg 27.18Vilters-Wangs 28.35Rorschach 28.57Mels 29.08Widnau 29.34Ebnat-Kappel 29.34St. Margrethen 29.46Jonschwil 29.47Mörschwil 29.56Balgach 29.73Gossau 30.12Flawil 30.16Thal 30.22Mosnang 30.41Berneck 31.02Neckertal 31.07Au 31.28Wattwil 31.60Muolen 31.72Sennwald 31.72Bad Ragaz 31.72Pfäfers 31.72Sargans 31.72Amden 31.72Eschenbach 31.72Gommiswald 31.72Weesen 31.72Nesslau 31.72Wildhaus-Alt St. Johann 31.72Degersheim 31.72Schmerikon 31.87Uznach 31.89Buchs 31.96Lichtensteig 32.04Oberuzwil 32.15Uzwil 32.15Diepoldsau 32.20Rebstein 32.69Goldach 32.94Eichberg 32.98Oberriet 33.03St. Gallen 33.07Marbach 33.33Benken 33.37Wil 33.64Altstätten 33.71Niederbüren 33.77Rüthi 33.97Quarten 34.27Grabs 34.58Steinach 34.61Kaltbrunn 34.85Eggersriet 34.95Zuzwil 35.01Rorschacherberg 35.09Tübach 35.09Flums 35.09Andwil 35.22Walenstadt 35.27Wittenbach 35.63Sevelen 36.18Häggenschwil 36.21Waldkirch 36.33Gams 36.92Rheineck 37.08Oberbüren 37.28Wartau 37.54Schänis 37.75Gaiserwald 38.83Berg 41.00Untereggen 41.22Niederhelfenschwil 43.06Rapperswil-Jona 25.01Bütschwil-Ganterschwil 26.85Lütisburg 26.85Kirchberg 27.18Vilters-Wangs 28.35Rorschach 28.57Mels 29.08Widnau 29.34Ebnat-Kappel 29.34St. Margrethen 29.46Jonschwil 29.47Mörschwil 29.56Balgach 29.73Gossau 30.12Flawil 30.16Thal 30.22Mosnang 30.41Berneck 31.02Neckertal 31.07Au 31.28Wattwil 31.60Muolen 31.72Sennwald 31.72Bad Ragaz 31.72Pfäfers 31.72Sargans 31.72Amden 31.72Eschenbach 31.72Gommiswald 31.72Weesen 31.72Nesslau 31.72Wildhaus-Alt St. Johann 31.72Degersheim 31.72Schmerikon 31.87Uznach 31.89Buchs 31.96Lichtensteig 32.04Oberuzwil 32.15Uzwil 32.15Diepoldsau 32.20Rebstein 32.69Goldach 32.94Eichberg 32.98Oberriet 33.03St. Gallen 33.07Marbach 33.33Benken 33.37Wil 33.64Altstätten 33.71Niederbüren 33.77Rüthi 33.97Quarten 34.27Grabs 34.58Steinach 34.61Kaltbrunn 34.85Eggersriet 34.95Zuzwil 35.01Rorschacherberg 35.09Tübach 35.09Flums 35.09Andwil 35.22Walenstadt 35.27Wittenbach 35.63Sevelen 36.18Häggenschwil 36.21Waldkirch 36.33Gams 36.92Rheineck 37.08Oberbüren 37.28Wartau 37.54Schänis 37.75Gaiserwald 38.83Berg 41.00Untereggen 41.22Niederhelfenschwil 43.06

Haushaltstarif H4 aller 75 St. Galler Gemeinden 2026, 4’500 Kilowattstunden Jahresverbrauch, inklusive Mehrwertsteuer. Median 32.15 Rappen, Spanne 18.05 Rappen.

Kosten

Was eine Solaranlage in Mörschwil kostet

Mörschwil hat einen kleinen Dorfkern und eine Vielzahl lose miteinander verbundener Weiler — das ist die für die Kostenschätzung wichtigste Eigenschaft der Gemeinde. Zwischen einem Neubau am Dorfrand und einem Hof im Horchental unterscheiden sich Anfahrt, Kranstellung und Netzanschluss deutlich. Auf Bauernhäusern kommt regelmässig eine Prüfung von Dachstuhl und Deckung dazu, in der Gewerbezone dagegen eine Statikbetrachtung für die Flachdachlast. Verlangen Sie eine Besichtigung und eine Offerte, in der Gerüst, Unterkonstruktion, Module, Wechselrichter und die Elektroarbeiten getrennt aufgeführt sind.

Der auffälligste Wert im Mörschwiler Tarif ist die Netznutzung: 7.667 Rappen sind der tiefste Wert aller achtzehn Gemeinden, ungewöhnlich für eine kleine Gemeinde mit Streusiedlung und ein Hinweis auf ein gut ausgelastetes Netz zwischen St. Gallen und Goldach. Dem steht ein hoher Energieanteil von 15.610 Rappen gegenüber; ohne Mehrwertsteuer bleiben 27.343 Rappen. Für Sie heisst das: Der Netzkostenanteil ist klein, der Gesamtpreis mit 29.56 Rappen niedrig — und damit auch die Summe, die Ihnen eine selbst genutzte Kilowattstunde erspart. Eine Anlage rechnet sich in Mörschwil deshalb eher über die Anlagengrösse und einen sauberen Anschluss als über den Speicher.

Tarife

Was Ihr Solarstrom in Mörschwil wert ist

Position2026Was dahintersteckt
PositionStrom, den Sie beziehen202629.56 Rp./kWhWas dahinterstecktStandardprodukt für einen Haushalt mit 4’500 Kilowattstunden Jahresverbrauch bei Politische Gemeinde Mörschwil, Elektrizitätsversorgung, inklusive Mehrwertsteuer. Ohne Mehrwertsteuer sind es 27.343 Rappen, darin 15.610 für die Energie, 7.667 für die Netznutzung, 2.300 Netzzuschlag des Bundes, 0.300 Abgaben an das Gemeinwesen und 1.466 Rappen weitere gesetzliche Positionen.
PositionStrom, den Sie einspeisen2026ab 6.00 Rp./kWhWas dahinterstecktDie gesetzliche Untergrenze ohne Mehrwertsteuer für Anlagen bis 30 Kilowatt. Den eigenen Ansatz führt Politische Gemeinde Mörschwil, Elektrizitätsversorgung auf dem eigenen Tarifblatt; er war für diese Seite nicht öffentlich abrufbar. Fragen Sie ihn vor der Bestellung ab — zwischen den St. Galler Werken liegt hier ein Faktor von mehr als zwei.
PositionIhr Vorteil je selbst verbrauchter kWh202623.6 Rp.Was dahinterstecktDer Abstand zwischen dem, was Sie zahlen, und dem, was Sie für eingespeisten Strom bekommen. Gerechnet mit dem Bezugspreis inklusive und dem Einspeiseansatz ohne Mehrwertsteuer, so wie beide ausgewiesen sind. In Rapperswil-Jona sind es 19.0 Rappen, in Niederhelfenschwil 37.1 — deshalb lohnt sich Eigenverbrauch nicht überall gleich stark.
Der Vergleich

Mörschwil im Wahlkreis Rorschach

Bezugspreis 2026 im Wahlkreis Rorschach, dazu die beiden kantonalen Eckwerte, Rappen je Kilowattstunde

Rapperswil-Jona Elektrizitätswerk Jona-Rapperswil AG25.01
Rorschach Technische Betriebe, Stadt Rorschach28.57
Mörschwil Politische Gemeinde Mörschwil, Elektrizitätsve29.56
Thal Elektrizitäts- und Wasser- Versorgung, Politis30.22
Goldach Technische Betriebe Goldach32.94
Steinach Politische Gemeinde Steinach, Elektrizitätsver34.61
Rorschacherberg Politische Gemeinde Rorschacherberg, Elektrizi35.09
Tübach Politische Gemeinde Tübach, Elektrizitätsverso35.09
Berg Elektra Berg SG, Stromversorgung41.00
Untereggen Elektra Untereggen41.22
Niederhelfenschwil Politische Gemeinde Niederhelfenschwil, Elektr43.06

ElCom-Daten 2026, Haushaltsprofil H4 mit 4’500 Kilowattstunden, inklusive Mehrwertsteuer. Wo eine Gemeinde mehrere Werke hat, steht der Tarif des Werks, das den Hauptteil des Gemeindegebiets versorgt — das ist nicht immer der günstigste.

Woher der Preis kommt: Energie und Netznutzung ohne Mehrwertsteuer

Niederhelfenschwil Energie 19.300 · Netz 14.83034.1
Steinach Energie 18.800 · Netz 9.04727.8
Berg Energie 18.800 · Netz 13.56332.4
Tübach Energie 16.860 · Netz 11.43028.3
Mörschwil Energie 15.610 · Netz 7.66723.3
Untereggen Energie 15.300 · Netz 16.86332.2
Goldach Energie 14.330 · Netz 11.74326.1
Rorschacherberg Energie 12.600 · Netz 15.36328.0
Thal Energie 11.900 · Netz 11.90323.8
Rorschach Energie 9.638 · Netz 11.82521.5
Rapperswil-Jona Energie 9.612 · Netz 9.27718.9

Ein hoher Preis hat zwei sehr verschiedene Ursachen. Ein grosser Energieanteil heisst teure Beschaffung — daran kann eine Gemeinde kurzfristig wenig ändern. Ein grosser Netzanteil heisst dünne Besiedlung und lange Leitungen je Anschluss. Nicht dargestellt sind der Netzzuschlag des Bundes und die kommunalen Abgaben.

Im Wahlkreis Rorschach ist Mörschwil die zweitgünstigste der neun Gemeinden, hinter Rorschach und vor Thal; kantonsweit steht sie auf dem vierundsechzigsten Rang. Zum teuersten Nachbarn, Berg mit 41.00 Rappen, liegen 11.44 Rappen dazwischen, das ergibt bei 4’500 Kilowattstunden jährlich etwa 515 Franken. Den Kantonsmedian von 32.15 Rappen unterschreitet Mörschwil um 2.59 Rappen. Weil kein zweites Werk in die Gemeinde liefert, gilt dieser Tarif im gesamten Gemeindegebiet, vom Dorf bis in die entlegensten Weiler.

Die Tarifmitteilung der Elektrizitätsversorgung ist nicht öffentlich abrufbar, deshalb bleibt für die Rücklieferung nur der Rahmen des Bundes. Er gilt seit dem 1. Januar 2026 einheitlich: ein Sockel von 6.00 Rappen für Anlagen diesseits von 30 Kilowatt; jenseits davon bemisst sich der Mindestwert nach der Leistung und danach, ob Strom im Gebäude bleibt. Vergütet wird jeweils der höhere Betrag aus Sockel und Referenz-Marktpreis, den der Bund quartalsweise ausweist. Ob die Gemeinde zusätzlich einen Zuschlag für den Herkunftsnachweis zahlt, verrät ihr Tarifblatt — bei den Nachbarwerken bewegt sich dieser zwischen einem und zwei Rappen.

Förderung

Wer in Mörschwil was bezahlt

EbeneWas Sie bekommenWas das für Sie bedeutet
EbeneBundWas Sie bekommenPronovo zahlt die Einmalvergütung aus — einen festen Sockelbetrag, dazu eine Leistungskomponente je Kilowatt und, bei sehr steil gestellten Modulen, einen Neigungsbonus.Was das für Sie bedeutetIn diesem Kanton ist das der einzige Beitrag, mit dem Sie sicher rechnen dürfen. Ob darüber hinaus etwas dazukommt, entscheidet allein Ihre Wohngemeinde.
EbeneKanton St. Gallen, AnlageWas Sie bekommenNichts. Die Massnahmenliste des kantonalen Förderprogramms kennt im Solarbereich nur thermische Anlagen, und die erst ab 70 Kilowatt. Photovoltaik erscheint zweimal, beide Male nicht als Beitrag an die Anlage: als Bedingung bei geförderten Dachsanierungen und als Zuschlag von 5’000 Franken bei der Ladeinfrastruktur.Was das für Sie bedeutetWer im Kanton St. Gallen ein Dach saniert und dafür einen Beitrag will, muss eine Photovoltaikanlage mitbauen — das ist die einzige Stelle, an der der Kanton den Ausbau anschiebt, und es ist eine Pflicht, kein Zustupf.
EbeneKanton St. Gallen, BatteriespeicherWas Sie bekommenKeinen Beitrag.Was das für Sie bedeutetEin Speicher muss sich hier allein aus dem gesparten Bezug tragen. Wie stark dieser Hebel ist, hängt unmittelbar am Bezugspreis Ihrer Gemeinde — und der schwankt im Kanton um 18.05 Rappen.
EbeneGemeinde Mörschwil Was Sie bekommenEin kommunales Förderprogramm der Gemeinde Mörschwil ist weder publiziert noch abrufbar. Der Kanton zahlt an Photovoltaikanlagen keinen Beitrag, und einen Batteriespeicher-Beitrag gibt es in St. Gallen ebenso wenig. Was das für Sie bedeutetSetzen Sie deshalb allein die Einmalvergütung des Bundes als sichere Position an und fragen Sie auf der Gemeindeverwaltung nach einem Energiefonds. Sollte es einen geben, gilt die kantonale Grundregel für Fördergesuche: erst einreichen, dann bauen.

Kantonale Gesuche laufen über efoerderportal.sg.ch und müssen vor Baubeginn vorliegen: Wird vor Einreichung mit der Ausführung begonnen, wird kein Beitrag gewährt. Kommunale Programme haben eigene Fristen und eigene Budgets — mehrere St. Galler Gemeinden haben ihre Beiträge in den letzten zwei Jahren eingestellt. Fragen Sie den Stand vor der Bestellung ab.

Vor Ort

Ein kleiner Kern und viele Weiler

Mörschwil liegt unmittelbar östlich der Stadt St. Gallen und wird von Goldach und Steinach begrenzt; auf 984 Hektaren zeichnet sich die Gemeinde durch eine Vielzahl lose miteinander verbundener Weiler mit einem entsprechend kleinen Dorfkern aus. Namentlich inventarisiert ist der Weiler Horchental. Die Lage auf der Terrasse zwischen Stadt und Bodensee bringt offene, wenig verschattete Lagen mit sich; Aussagen zum Ertrag lassen sich daraus aber nicht ableiten, weil Neigung und Firstrichtung von Parzelle zu Parzelle wechseln. Die Dachlandschaft mischt Bauernhäuser mit Ökonomiegebäuden, Einfamilienhäuser der Vorortsjahrzehnte und einige Hallen in der Gewerbezone. Für die Zahl zu Ihrem eigenen Dach führt der Weg über sonnendach.ch.

Die Gemeinde hat sich von einer landwirtschaftlich geprägten Struktur zu einer klassischen Vorortsgemeinde gewandelt und siedelt gezielt Gewerbe an, um nicht reine Wohngemeinde zu sein; ansässig ist unter anderem Swiss Windows. Von nationaler Bedeutung ist die Schlosslandschaft Berg/Mörschwil, die sich über die Grenze zur Nachbargemeinde Berg zieht; kantonal inventarisiert sind der Kern von Mörschwil und der Weiler Horchental. Ein Energiestadt-Label trägt die Gemeinde nicht. Eine eigene Förderung für Solarstrom ist nicht publiziert.

Ortschaften und Lagen: Mörschwil, Horchental. Die Gemeinde misst 984 Hektaren. Sie gehört zum Wahlkreis Rorschach — einer Einteilung für Wahlen, nicht einer Verwaltungsebene; zuständig ist die Gemeinde selbst. Postleitzahl des Hauptorts: 9402.

Bewilligung

Was Sie in Mörschwil bewilligen lassen müssen

Dachanlagen sind im Kanton St. Gallen bewilligungsfrei und werden bei der Baubewilligungsbehörde der Gemeinde angemeldet; diese prüft die Unterlagen und lässt Ihnen das Ergebnis innerhalb von 30 Tagen zukommen. Diese Frist ist eine Vorgabe an das Amt; sie steht im kantonalen Merkblatt zum Meldeformular. Offen bleibt der Meldeweg nur bei genügend angepasster Bauweise: nicht mehr als 20 Zentimeter über der Dachhaut, kein seitliches Vorstehen, reflexionsarme Oberflächen und eine geschlossene Modulfläche. In Mörschwil ist die Weilerstruktur der eigentliche Faktor: Viele Bauten liegen ausserhalb der Bauzone, wo das kantonale Raumentwicklungsamt mitwirkt, und die Schlosslandschaft von nationaler Bedeutung greift grossflächig über die offene Landschaft, was zu einer Beurteilung im Einzelfall führen kann. Neubauten decken zehn Watt auf jeden Quadratmeter Energiebezugsfläche aus eigener Erzeugung ab, begrenzt auf 30 Kilowattpeak; als Ausweg bleibt die Ersatzabgabe, gesetzlich gedeckelt bei 3’000 Franken pro Kilowattpeak.

Im Kanton St. Gallen ist eine Photovoltaikanlage auf dem Dach baubewilligungsfrei, Artikel 136 Absatz 2 Buchstabe i des Planungs- und Baugesetzes. Das kantonale Merkblatt regelt den Ablauf: Die Gemeinde prüft die Meldung und teilt der Bauherrschaft das Ergebnis innerhalb von 30 Tagen mit. Das ist eine Frist für die Behörde, nicht ein Vorlauf, den Sie einplanen müssten. Eine Rechtsgrundlage für diese Frist steht in keinem Erlass — sie ergibt sich allein aus dem Merkblatt.

Baubewilligungspflichtig bleiben Anlagen an Kultur- und Naturdenkmälern von kantonaler oder nationaler Bedeutung, Anlagen in Ortsbildschutzzonen und alles ausserhalb der Bauzone.

Neubauten: Seit dem 1. Juli 2021 gilt die Eigenstromvorschrift — mindestens 10 Watt je Quadratmeter Energiebezugsfläche, höchstens 30 Kilowatt-Peak verlangt. Wer sie nicht erfüllt, zahlt nach Artikel 5c des Energiegesetzes eine Ersatzabgabe von höchstens 3’000 Franken je Kilowatt-Peak. Das ist der höchste Ansatz der Ostschweiz: Glarus verlangt 2’000 Franken, Appenzell Ausserrhoden gar nichts und lässt stattdessen die Beteiligung an einer Gemeinschaftsanlage zu. Die Modellrechnung der Regierung nennt rund 4’800 Franken bei 180 Quadratmetern Energiebezugsfläche.

Beispielrechnung

Einfamilienhaus in Mörschwil, 10 kWp

Nach rechts wischen — diese Rechnung ist breiter als der Bildschirm.

FallProduktionEigenverbrauchGesparter BezugVergütungNutzen je Jahr
Fallohne SpeicherProduktion9’500 kWhEigenverbrauch30 %Gesparter Bezug842 CHFVergütung399 CHFNutzen je Jahr1'241 CHF
Fallmit SpeicherProduktion9’500 kWhEigenverbrauch60 %Gesparter Bezug1'685 CHFVergütung228 CHFNutzen je Jahr1'913 CHF

Womit gerechnet wurde: 950 Kilowattstunden je Kilowatt Leistung und Jahr, 30 Prozent Eigenverbrauch ohne und 60 Prozent mit Batterie, 29.56 Rp./kWh Bezugspreis inklusive Mehrwertsteuer und 6.00 Rp./kWh ohne Mehrwertsteuer für die Rücklieferung. Der Herkunftsnachweis kommt separat dazu, und liegt der vierteljährliche Referenz-Marktpreis höher, verbessert sich das Ergebnis. Anschaffung, Einmalvergütung, Versicherung und Unterhalt sind nicht enthalten. Bandbreiten, keine Zusagen.

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Photovoltaik in der Nachbarschaft von Mörschwil

Wahlkreis Rorschach · Kanton St. Gallen

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