Photovoltaik und Solaranlage in Klosters

Photovoltaik Klosters · Kanton Graubünden

Klosters zahlt 31.56 Rappen — ohne Abgabe an die Gemeinde

Repower stellt einem Klosterser Haushalt 2026 genau 31.56 Rappen je Kilowattstunde in Rechnung, und das ist der tiefste Wert im Repower-Gebiet, den sich Klosters mit vier weiteren Gemeinden teilt. Beim eingespeisten Strom nennt das Energiegesetz 6.00 Rappen als Untergrenze, sofern die Leistung dreissig Kilowatt nicht überschreitet; darauf legt das Werk noch einen kleinen Herkunftsnachweis-Anteil.

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2Was haben Sie vor?

3Wie ist Ihr Dach ausgeführt?

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5Soll ein Batteriespeicher dazu?

6Wann soll die Anlage stehen?

7Haben Sie eine Wärmepumpe?

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Acht kurze Blätter — das erste ist das einfachste.

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Danach richtet sich, welche Betriebe für Sie in Frage kommen.

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Die Ausführung bestimmt das Befestigungssystem — und einen guten Teil der Montagekosten.

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Eine Schätzung genügt. Gemessen wird später vor Ort.

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Graubünden zahlt nichts an Batteriespeicher — 300 Franken je kWp nur an Anlagen ab 60 Grad Neigung an sonnenreicher Lage.

Schritt 6 von 9

Nach der Meldung hat die Gemeinde 15 Arbeitstage Zeit für Einwände — danach darf gebaut werden.

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Sie verschiebt den Eigenverbrauch in den Winter — das ändert die Rechnung spürbar.

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Wer sein Auto zu Hause lädt, verbraucht den eigenen Strom selbst — das rechnet sich doppelt.

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31.56
Rappen kostet die bezogene Kilowattstunde 2026 in Klosters bei Repower AG
59
von 101 Tarifzeilen des Kantons, 3. von 11 im Region Prättigau/Davos — von 11.32 in Rongellen bis 39.43 in Bergün Filisur
25.6
Rappen Abstand zum gesetzlichen Boden von 6.00 Rappen — so viel ist jede selbst verbrauchte Kilowattstunde hier mindestens wert
0
Ortsbilder von nationaler Bedeutung — ausserhalb der kommunalen Schutzzonen ist eine Dachanlage hier baubewilligungsfrei
Rongellen 11.32Muntogna da Schons 11.86Zillis-Reischen 12.40Sils im Domleschg 13.33Sufers 13.51Brusio 14.19Andeer 14.56Ferrera 14.56Avers 15.10Thusis 17.54Bregaglia 19.90Rheinwald 20.14Samnaun 20.40Vals 20.80Valsot 21.75Zernez 22.20Poschiavo 22.37Scuol 22.83S-chanf 25.25Davos 25.58Cazis 26.28Domleschg 26.28Flerden 26.28Fürstenau 26.28Masein 26.28Rothenbrunnen 26.28Tschappina 26.28Urmein 26.28Flims 27.12Trin 27.12Safiental 27.54Arosa 27.60Bonaduz 27.71Domat/Ems 27.71Felsberg 27.71Rhäzüns 27.71Tamins 27.71Mesocco 28.21Tujetsch 28.41Grono 28.76Lostallo 28.76Soazza 28.76St. Moritz 29.16Schmitten 29.49Maienfeld 29.58Celerina/Schlarigna 29.76Surses 30.00Medel (Lucmagn) 30.19Roveredo 30.55Santa Maria in Calanca 30.55Val Müstair 30.62Untervaz 30.75Lantsch/Lenz 30.76Samedan 31.06Churwalden 31.25Albula/Alvra 31.29Jenins 31.36Conters im Prättigau 31.56Klosters 31.56Küblis 31.56Luzein 31.56Pontresina 31.56Castaneda 31.63San Vittore 31.63Cama 32.05Scharans 32.08Chur 32.34Tschiertschen-Praden 32.34Buseno 32.55Breil/Brigels 32.64Disentis/Mustér 32.64Ilanz/Glion 32.64Laax 32.64Lumnezia 32.64Obersaxen Mundaun 32.64Sagogn 32.64Schluein 32.64Sumvitg 32.64Trun 32.64Landquart 33.08Calanca 33.11Rossa 33.11Bever 33.18Falera 33.18Fideris 33.18Fläsch 33.18Furna 33.18Grüsch 33.18Jenaz 33.18Malans 33.18Schiers 33.18Seewis im Prättigau 33.18Zizers 33.18Zuoz 33.18Sils im Engadin/Segl 33.29Silvaplana 33.29La Punt Chamues-ch 33.40Madulain 33.40Trimmis 33.40Vaz/Obervaz 34.35Bergün Filisur 39.43Rongellen 11.32Muntogna da Schons 11.86Zillis-Reischen 12.40Sils im Domleschg 13.33Sufers 13.51Brusio 14.19Andeer 14.56Ferrera 14.56Avers 15.10Thusis 17.54Bregaglia 19.90Rheinwald 20.14Samnaun 20.40Vals 20.80Valsot 21.75Zernez 22.20Poschiavo 22.37Scuol 22.83S-chanf 25.25Davos 25.58Cazis 26.28Domleschg 26.28Flerden 26.28Fürstenau 26.28Masein 26.28Rothenbrunnen 26.28Tschappina 26.28Urmein 26.28Flims 27.12Trin 27.12Safiental 27.54Arosa 27.60Bonaduz 27.71Domat/Ems 27.71Felsberg 27.71Rhäzüns 27.71Tamins 27.71Mesocco 28.21Tujetsch 28.41Grono 28.76Lostallo 28.76Soazza 28.76St. Moritz 29.16Schmitten 29.49Maienfeld 29.58Celerina/Schlarigna 29.76Surses 30.00Medel (Lucmagn) 30.19Roveredo 30.55Santa Maria in Calanca 30.55Val Müstair 30.62Untervaz 30.75Lantsch/Lenz 30.76Samedan 31.06Churwalden 31.25Albula/Alvra 31.29Jenins 31.36Conters im Prättigau 31.56Klosters 31.56Küblis 31.56Luzein 31.56Pontresina 31.56Castaneda 31.63San Vittore 31.63Cama 32.05Scharans 32.08Chur 32.34Tschiertschen-Praden 32.34Buseno 32.55Breil/Brigels 32.64Disentis/Mustér 32.64Ilanz/Glion 32.64Laax 32.64Lumnezia 32.64Obersaxen Mundaun 32.64Sagogn 32.64Schluein 32.64Sumvitg 32.64Trun 32.64Landquart 33.08Calanca 33.11Rossa 33.11Bever 33.18Falera 33.18Fideris 33.18Fläsch 33.18Furna 33.18Grüsch 33.18Jenaz 33.18Malans 33.18Schiers 33.18Seewis im Prättigau 33.18Zizers 33.18Zuoz 33.18Sils im Engadin/Segl 33.29Silvaplana 33.29La Punt Chamues-ch 33.40Madulain 33.40Trimmis 33.40Vaz/Obervaz 34.35Bergün Filisur 39.43

Haushaltstarif H4 der Bündner Gemeinden 2026, 4’500 Kilowattstunden Jahresverbrauch, inklusive Mehrwertsteuer. Median 30.62 Rappen, Spanne 28.11 Rappen.

Kosten

Was eine Solaranlage in Klosters kostet

Acht Fraktionen von Platz und Dorf über Selfranga, Monbiel und Mezzaselva bis Serneus und Saas verteilen sich über ein enges Tal, und die Montagesituation unterscheidet sich zwischen einem Hanghof in Monbiel und einem Chalet an der Hauptstrasse erheblich. Preistreiber sind hier weniger die Module als die Zugänglichkeit: schmale Zufahrten, Hangneigung, Gerüsthöhe. Bei den in Klosters häufigen steilen Satteldächern mit Holzschindeln oder Ziegeln kommt der Aufwand für die dichte Durchdringung dazu. Lassen Sie sich deshalb den Montagepreis vom Materialpreis getrennt ausweisen, und schauen Sie sich vor dem ersten Gespräch die Dachauswertung auf sonnendach.ch an.

Vor Mehrwertsteuer sind es 29.197 Rappen. Den grössten Teil beansprucht das Netz mit 15.297 Rappen, die Beschaffung kostet 9.600, und 2.300 Rappen zieht der Bund als Netzzuschlag ein — für die Gemeinde bleibt nichts. Genau darin liegt der ganze Unterschied zu Schiers oder Grüsch, die beim gleichen Werk, im gleichen Netz und zum gleichen Energiepreis 33.18 Rappen bezahlen: Klosters erhebt schlicht keine Konzessionsabgabe auf dem Strom. Das sind 1.62 Rappen je Kilowattstunde oder bei 4’500 Kilowattstunden rund 73 Franken im Jahr, und es ist ein Gemeindeentscheid, kein Werksentscheid. Nicht im Arbeitspreis enthalten sind die fixen Grund- und Messpreise von rund 7.50 Franken im Monat; sie laufen auch mit einer Solaranlage weiter und gehören deshalb nicht in Ihre Einsparungsrechnung.

Tarife

Was Ihr Solarstrom in Klosters wert ist

Position2026Was dahintersteckt
PositionStrom, den Sie beziehen202631.56 Rp./kWhWas dahinterstecktStandardprodukt für einen Haushalt mit 4’500 Kilowattstunden Jahresverbrauch bei Repower AG, inklusive Mehrwertsteuer. Ohne Mehrwertsteuer sind es 29.197 Rappen, darin 9.600 für die Energie, 15.297 für die Netznutzung, 2.300 Netzzuschlag des Bundes und 2.000 Rappen weitere gesetzliche Positionen.
PositionStrom, den Sie einspeisen2026ab 6.00 Rp./kWhWas dahinterstecktBei Repower AG gilt der höhere Wert aus diesem Ansatz und dem vierteljährlichen Referenz-Marktpreis des Bundes, ohne Mehrwertsteuer, für Anlagen bis 30 Kilowatt.
PositionHerkunftsnachweis20260.50 Rp./kWhWas dahinterstecktZusätzlich und separat vergütet, ohne Mehrwertsteuer, freiwillig. Zusammen mit der Untergrenze ergibt das 6.50 Rappen je Kilowattstunde als garantierten Boden.
PositionAb 30 Kilowatt mit Eigenverbrauch20261.20–6.00 Rp.Was dahinterstecktBundesrecht nach Artikel 12 der Energieverordnung: Die garantierte Untergrenze sinkt mit der Anlagengrösse, 30 Kilowatt geteilt durch Ihre Leistung, mal 6 Rappen. Eine Anlage mit 150 Kilowatt landet damit bei 1.20 Rappen. Ohne Eigenverbrauch gilt ab 30 Kilowatt ein eigener gesetzlicher Sockel von 6.20 Rappen — kein Entgegenkommen des Werks, sondern Artikel 12 Absatz 1bis der Energieverordnung. Für ein grosses Gewerbe- oder Landwirtschaftsdach ist das die wichtigste Zahl dieser Seite.
PositionIhr Vorteil je selbst verbrauchter kWh202625.6 Rp.Was dahinterstecktDer Abstand zwischen dem, was Sie zahlen, und dem, was Sie für eingespeisten Strom bekommen. Gerechnet mit dem Bezugspreis inklusive und dem Einspeiseansatz ohne Mehrwertsteuer, so wie beide ausgewiesen sind. In Rongellen sind es 5.3 Rappen, in Bergün Filisur 33.4 — deshalb lohnt sich Eigenverbrauch nicht überall gleich stark.
Der Vergleich

Klosters im Region Prättigau/Davos

Bezugspreis 2026 im Region Prättigau/Davos, dazu die beiden kantonalen Eckwerte, Rappen je Kilowattstunde

Rongellen Gemeinde Andeer, Elektrizitätswesen11.32
Davos EWD Elektrizitätswerk Davos AG25.58
Conters im Prättigau Repower AG31.56
Klosters Repower AG31.56
Küblis Repower AG31.56
Luzein Repower AG31.56
Fideris Repower AG33.18
Furna Repower AG33.18
Grüsch Repower AG33.18
Jenaz Repower AG33.18
Schiers Repower AG33.18
Seewis im Prättigau Repower AG33.18
Bergün Filisur Elektrizitätswerk der Gemeinde Bergün Filisur39.43

ElCom-Daten 2026, Haushaltsprofil H4 mit 4’500 Kilowattstunden, inklusive Mehrwertsteuer. Wo eine Gemeinde mehrere Werke hat, steht der Tarif des Werks, das den Hauptteil des Gemeindegebiets versorgt — das ist nicht immer der günstigste.

Woher der Preis kommt: Energie und Netznutzung ohne Mehrwertsteuer

Bergün Filisur Energie 12.076 · Netz 18.56330.6
Conters im Prättigau Energie 9.600 · Netz 15.29724.9
Klosters Energie 9.600 · Netz 15.29724.9
Küblis Energie 9.600 · Netz 15.29724.9
Luzein Energie 9.600 · Netz 15.29724.9
Fideris Energie 9.600 · Netz 15.29724.9
Furna Energie 9.600 · Netz 15.29724.9
Grüsch Energie 9.600 · Netz 15.29724.9
Jenaz Energie 9.600 · Netz 15.29724.9
Schiers Energie 9.600 · Netz 15.29724.9
Seewis im Prättigau Energie 9.600 · Netz 15.29724.9
Davos Energie 8.000 · Netz 10.45818.5
Rongellen Energie 4.576 · Netz 0.4605.0

Ein hoher Preis hat zwei sehr verschiedene Ursachen. Ein grosser Energieanteil heisst teure Beschaffung — daran kann eine Gemeinde kurzfristig wenig ändern. Ein grosser Netzanteil heisst dünne Besiedlung und lange Leitungen je Anschluss. Nicht dargestellt sind der Netzzuschlag des Bundes und die kommunalen Abgaben.

Fünf Bündner Gemeinden teilen sich diesen Wert von 31.56 Rappen, und in 57 Gemeinden ist Strom günstiger, in 39 teurer. Innerhalb der Region Prättigau/Davos ist Klosters damit die zweitgünstigste Adresse hinter Davos, das mit 25.58 Rappen deutlich darunter bleibt. Zur Mitte des Kantons bei 30.62 Rappen fehlt nicht einmal ein Rappen. Wer den Tarif als Argument für eine Anlage benutzt, sollte wissen, dass eine selbst verbrauchte Kilowattstunde hier etwas weniger einbringt als bei den Nachbarn talauswärts — dafür ist die Rechnung ehrlich und nachprüfbar.

Seit dem 1. Januar 2026 vergütet Repower nach dem quartalsweise gemittelten Referenzmarktpreis des Bundes und sichert darunter die gesetzlichen Minima zu: sechs Rappen, solange die Anlage unter der Grenze von dreissig Kilowatt bleibt, 6.2 Rappen bei grösseren ohne jeden Eigenverbrauch, und wo Eigenverbrauch besteht, 180 geteilt durch die installierte Leistung. Diese Formel ist Bundesrecht und keine Werkserfindung; sie fällt bei einer 60-Kilowatt-Anlage auf 3.00 Rappen. Zusätzlich vergütet das Werk den Herkunftsnachweis mit einem halben Rappen von Oktober bis März und mit 0.2 Rappen dazwischen. Repower selbst schreibt, der Referenzmarktpreis liege im Sommerhalbjahr meist unter vier Rappen und zwischen November und März zwischen sechs und zehn — planen Sie also nicht mit dem Winterwert.

Förderung

Wer in Klosters was bezahlt

EbeneWas Sie bekommenWas das für Sie bedeutet
EbeneBundWas Sie bekommenDie Einmalvergütung, ausgerichtet von Pronovo. Sie besteht aus einem Grundbetrag und einem Anteil je Kilowatt; steil gestellte Module bringen einen Zuschlag.Was das für Sie bedeutetSie ist der verlässliche Teil der Rechnung. Die beiden Bündner Beiträge kommen nur dazu, wenn Ihre Anlage deren Bedingungen erfüllt — und die sind eng.
EbeneKanton Graubünden, WinterstromWas Sie bekommen300 Franken je Kilowatt-Peak, höchstens 200’000 Franken — aber nur für Anlagen mit einer Modulneigung von 60 bis 90 Grad an einem Standort mit mehr als 1’250 Kilowattstunden Globalstrahlung je Quadratmeter und Jahr. Artikel 23a des Bündner Energiegesetzes.Was das für Sie bedeutet60 Grad und mehr heisst Fassade, Balkonbrüstung, Lawinenverbauung oder ein sehr steiles Stalldach — nicht das gewohnte Schrägdach. Wer ein normales Hausdach belegt, geht hier leer aus. Der Grund ist Winterstrom: Steile Module liefern im Dezember mehr, weil die Sonne tief steht und der Schnee abrutscht.
EbeneKanton Graubünden, FlächenpotentialWas Sie bekommen150 Franken je Kilowatt-Peak für die Leistung oberhalb von 30 Watt-Peak je Quadratmeter Energiebezugsfläche, höchstens 50’000 Franken. Artikel 23b.Was das für Sie bedeutetDas belohnt, wer sein Dach voll belegt statt nur die Pflicht zu erfüllen. Gerechnet wird nur der Teil oberhalb der Schwelle, nicht die ganze Anlage.
EbeneKanton Graubünden, BatteriespeicherWas Sie bekommenKeinen Beitrag. Die Massnahmenliste des Amts für Energie und Verkehr kennt keine Speichermassnahme.Was das für Sie bedeutetEin Speicher muss sich aus dem gesparten Bezug tragen — und wie stark dieser Hebel ist, hängt hier mehr am Wohnort als in jedem anderen Kanton: zwischen der günstigsten und der teuersten Bündner Gemeinde liegen 28.11 Rappen.
EbeneGemeinde Klosters Was Sie bekommenKein beziffertes kommunales Förderprogramm auffindbar. Belegt ist die Zertifizierung als Energiestadt, die für kommunale Aktivität spricht, aber keinen Beitragssatz begründet. Was das für Sie bedeutetSie rechnen mit dem einmaligen Bundesbeitrag über Pronovo und mit den beiden kantonalen Programmen; ein Gemeindebeitrag wäre ein Zusatz, den Sie vorher am Schalter abklären. Fragen Sie dort gleich nach, ob die Bauordnung für die Kernzone eigene Gestaltungsregeln für Module enthält.

Beide kantonalen Beiträge setzen ein Gesuch vor Baubeginn voraus. Ein Jahresbudget oder Kontingent ist nicht publiziert. Achtung: Die Zahl 600 Franken je Kilowatt-Peak, die im Umlauf ist, ist überholt — der Förderflyer hält ausdrücklich fest, dass die publizierten Beträge die Mittel aus dem Aktionsplan Green Deal bereits enthalten.

Vor Ort

Acht Fraktionen zwischen Platz und Saas

Klosters liegt auf 1’124 bis 1’206 Metern in einem engen, von Nordost nach Südwest verlaufenden Talabschnitt und zählt rund 4’703 Einwohner auf 21’980 Hektaren. Zur Gemeinde gehören Klosters Platz und Klosters Dorf, dazu Selfranga, Aeuja, Monbiel, Mezzaselva, Serneus und Saas im Prättigau, das 2016 dazukam. Bis Ende 2020 hiess die Gemeinde Klosters-Serneus, und Repower führt sie in der eigenen Gebietsliste noch unter dem alten Namen — wer eine Rechnung liest, sollte sich davon nicht irritieren lassen. Amtssprache ist Deutsch in seiner Walser Ausprägung. Die steilen Talflanken bedeuten im Winter kurze Besonnungsfenster und von Grundstück zu Grundstück sehr unterschiedliche Horizontverschattung; eine Verschattungsanalyse ist hier keine Kür.

Der Ort lebt vom Wintersport und vom Sommertourismus, ergänzt durch Landwirtschaft in den Seitenlagen und ein überschaubares Baugewerbe. Klosters trägt das Label Energiestadt und gehört damit zu den vier ausgezeichneten Gemeinden dieser beiden Regionen. Für Photovoltaik interessant sind vor allem Hotel- und Ferienwohnungsbauten mit ganzjährigem Betrieb sowie landwirtschaftliche Ökonomiegebäude mit grossen, ungegliederten Flächen. Ein eigenes kommunales Beitragsprogramm für Solaranlagen liess sich nicht auffinden.

Ortschaften und Lagen: Klosters Platz, Klosters Dorf, Serneus, Saas im Prättigau, Monbiel, Selfranga. Die Gemeinde zählt 4'703 Einwohner auf 21'980 Hektaren. Sie gehört zur Region Prättigau/Davos — einer Körperschaft des kantonalen öffentlichen Rechts, die seit 2016 die alten Kreise ablöst, aber weder über Baubewilligungen noch über Förderbeiträge entscheidet; dafür bleibt die Gemeinde zuständig. Postleitzahl des Hauptorts: 7250. Weitere Postleitzahlen im Gemeindegebiet: 7252 Klosters Dorf, 7249 Serneus, 7247 Saas im Prättigau.

Bewilligung

Was Sie in Klosters bewilligen lassen müssen

Für Klosters sucht man im Bundesinventar vergeblich nach einem Ortsbild von nationaler Bedeutung — trotz des Rufs als bekannte Destination liefert die Abfrage keinen Treffer. Daraus folgt aber nicht, dass gestalterisch alles offen wäre: Kern- und Dorfzonen der kommunalen Bauordnung sowie einzelne geschützte Bauten gelten unabhängig vom Bundesinventar, und die Bauordnung haben wir für diese Seite nicht durchgesehen. Ein angepasstes Dachfeld melden Sie vorgängig bei der Gemeinde an; bleibt eine Verfügung 15 Arbeitstage lang aus, ist der Weg frei. Rechnen Sie dafür realistisch drei Wochen, nicht die fünfzehn Kalendertage, die das kantonale Formular als Faustregel nennt. Neubauten brauchen 10 Watt eigene Erzeugung pro Quadratmeter Energiebezugsfläche; eine Ersatzabgabe für den Verzicht steht in den einsehbaren Erlasstexten nicht.

Das Verfahren steht in Artikel 40b der kantonalen Raumplanungsverordnung, der auf Artikel 40a verweist: Die Bauherrschaft zeigt das Vorhaben vor der Ausführung bei der kommunalen Baubehörde an, und diese hat 15 Arbeitstage Zeit für Einwände. Wörtlich: «Ohne Mitteilung innert 15 Arbeitstagen kann die Bauherrschaft mit der Ausführung beginnen.» Rechnen Sie mit gut drei Wochen — das kantonale Meldeformular spricht zwar von «15 Tagen», aber Arbeitstage sind gemeint.

Zwei Wahlrechte räumt Artikel 40b den Gemeinden ein: Sie können Anlagen in Industrie- und Gewerbezonen ganz bewilligungsfrei stellen, und sie können bei Schutzobjekten eine generelle Bewilligungspflicht anordnen. Ob Ihre Gemeinde davon Gebrauch gemacht hat, steht in ihrer Bauordnung. Bewilligungspflichtig bleiben in jedem Fall Anlagen an Kultur- und Naturdenkmälern und in Ortsbildschutzzonen.

Neubauten: Artikel 9b des Bündner Energiegesetzes und Artikel 23 der Energieverordnung verlangen 10 Watt je Quadratmeter Energiebezugsfläche an eigener Stromerzeugung. Eine Ersatzabgabe ist in den einsehbaren Fassungen nicht vorgesehen — ein Unterschied zu St. Gallen mit bis zu 3’000 Franken je Kilowatt-Peak und Glarus mit 2’000. Die abrufbaren Erlasstexte hatten allerdings den Stand 1. Januar 2021; fragen Sie den aktuellen Stand bei der Gemeinde ab.

In drei Sprachen: Graubünden führt Deutsch, Rätoromanisch und Italienisch als Amtssprachen. Das kantonale Meldeformular für Solaranlagen gibt es in allen dreien, das Gesuchsportal auch auf Italienisch, und das Sprachengesetz verlangt Energiegesetz, Energieverordnung und Raumplanungsverordnung in allen drei Fassungen.

Beispielrechnung

Einfamilienhaus in Klosters, 10 kWp

Nach rechts wischen — diese Rechnung ist breiter als der Bildschirm.

FallProduktionEigenverbrauchGesparter BezugVergütungNutzen je Jahr
Fallohne SpeicherProduktion9’500 kWhEigenverbrauch30 %Gesparter Bezug899 CHFVergütung399 CHFNutzen je Jahr1'298 CHF
Fallmit SpeicherProduktion9’500 kWhEigenverbrauch60 %Gesparter Bezug1'799 CHFVergütung228 CHFNutzen je Jahr2'027 CHF

Womit gerechnet wurde: 950 Kilowattstunden je Kilowatt Leistung und Jahr, 30 Prozent Eigenverbrauch ohne und 60 Prozent mit Batterie, 31.56 Rp./kWh Bezugspreis inklusive Mehrwertsteuer und 6.00 Rp./kWh ohne Mehrwertsteuer für die Rücklieferung. Der Herkunftsnachweis kommt separat dazu, und liegt der vierteljährliche Referenz-Marktpreis höher, verbessert sich das Ergebnis. Anschaffung, Einmalvergütung, Versicherung und Unterhalt sind nicht enthalten. Bandbreiten, keine Zusagen.

Bis zu 3 Offerten aus der Region — für Ihr Dach in Klosters.

Wir leiten Ihre Anfrage für 7250, 7252, 7249 und 7247 an höchstens drei Firmen aus der Region weiter. Nennen Sie uns die Fraktion und die Dachneigung, denn in Monbiel sieht die Montage anders aus als in Klosters Platz. Die Angebote gehören danach Ihnen allein.

Photovoltaik in der Nachbarschaft von Klosters

Region Prättigau / Davos · Kanton Graubünden

Davos · Conters im Prättigau · Küblis · Luzein · Fideris · Furna · Grüsch · Jenaz · Schiers · Seewis im Prättigau