Photovoltaik und Solaranlage in Albula/Alvra

Photovoltaik Albula/Alvra · Kanton Graubünden

Albula/Alvra: 31.29 Rappen — ganz ohne kommunale Abgabe

Die Gemeinde Albula/Alvra verrechnet 2026 einen Haushaltstarif von 31.29 Rappen je Kilowattstunde, und darin steckt keine einzige Rappe Abgabe an das Gemeinwesen. Beim Rückliefern greift der gesetzliche Mindestbetrag von 6.00 Rappen exklusive Mehrwertsteuer; das Tarifblatt 2026 der gemeindeeigenen Elektrizitätsversorgung existiert nachweislich, war aber nicht abrufbar. Wer glaubt, hohe Strompreise seien immer kommunal gemacht, findet hier die Gegenprobe.

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1Beginnen wir mit Ihrer Postleitzahl.

2Was haben Sie vor?

3Wie ist Ihr Dach ausgeführt?

4Wie gross ist die Fläche ungefähr?

5Soll ein Batteriespeicher dazu?

6Wann soll die Anlage stehen?

7Haben Sie eine Wärmepumpe?

8Wallbox oder Ladestation geplant?

✓Das genügt für den Anfang.

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Acht kurze Blätter — das erste ist das einfachste.

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Schritt 2 von 9

Danach richtet sich, welche Betriebe für Sie in Frage kommen.

Schritt 3 von 9

Die Ausführung bestimmt das Befestigungssystem — und einen guten Teil der Montagekosten.

Schritt 4 von 9

Eine Schätzung genügt. Gemessen wird später vor Ort.

Schritt 5 von 9

Graubünden zahlt nichts an Batteriespeicher — 300 Franken je kWp nur an Anlagen ab 60 Grad Neigung an sonnenreicher Lage.

Schritt 6 von 9

Nach der Meldung hat die Gemeinde 15 Arbeitstage Zeit für Einwände — danach darf gebaut werden.

Schritt 7 von 9

Sie verschiebt den Eigenverbrauch in den Winter — das ändert die Rechnung spürbar.

Schritt 8 von 9

Wer sein Auto zu Hause lädt, verbraucht den eigenen Strom selbst — das rechnet sich doppelt.

Schritt 9 von 9

Wir geben Ihre Angaben an bis zu 3 Betriebe aus der Region weiter. Sie entscheiden, wer Sie kontaktiert.

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31.29
Rappen kostet die bezogene Kilowattstunde 2026 in Albula/Alvra bei Gemeinde Albula/Alvra
56
von 101 Tarifzeilen des Kantons, 4. von 6 im Region Albula — von 11.32 in Rongellen bis 39.43 in Bergün Filisur
25.3
Rappen Abstand zum gesetzlichen Boden von 6.00 Rappen — so viel ist jede selbst verbrauchte Kilowattstunde hier mindestens wert
4
Ortsbilder von nationaler Bedeutung im Gemeindegebiet: Alvaneu, Alvaschein, Mon, Tiefencastel — dort braucht eine Anlage eine Baubewilligung
Rongellen 11.32Muntogna da Schons 11.86Zillis-Reischen 12.40Sils im Domleschg 13.33Sufers 13.51Brusio 14.19Andeer 14.56Ferrera 14.56Avers 15.10Thusis 17.54Bregaglia 19.90Rheinwald 20.14Samnaun 20.40Vals 20.80Valsot 21.75Zernez 22.20Poschiavo 22.37Scuol 22.83S-chanf 25.25Davos 25.58Cazis 26.28Domleschg 26.28Flerden 26.28Fürstenau 26.28Masein 26.28Rothenbrunnen 26.28Tschappina 26.28Urmein 26.28Flims 27.12Trin 27.12Safiental 27.54Arosa 27.60Bonaduz 27.71Domat/Ems 27.71Felsberg 27.71Rhäzüns 27.71Tamins 27.71Mesocco 28.21Tujetsch 28.41Grono 28.76Lostallo 28.76Soazza 28.76St. Moritz 29.16Schmitten 29.49Maienfeld 29.58Celerina/Schlarigna 29.76Surses 30.00Medel (Lucmagn) 30.19Roveredo 30.55Santa Maria in Calanca 30.55Val Müstair 30.62Untervaz 30.75Lantsch/Lenz 30.76Samedan 31.06Churwalden 31.25Albula/Alvra 31.29Jenins 31.36Conters im Prättigau 31.56Klosters 31.56Küblis 31.56Luzein 31.56Pontresina 31.56Castaneda 31.63San Vittore 31.63Cama 32.05Scharans 32.08Chur 32.34Tschiertschen-Praden 32.34Buseno 32.55Breil/Brigels 32.64Disentis/Mustér 32.64Ilanz/Glion 32.64Laax 32.64Lumnezia 32.64Obersaxen Mundaun 32.64Sagogn 32.64Schluein 32.64Sumvitg 32.64Trun 32.64Landquart 33.08Calanca 33.11Rossa 33.11Bever 33.18Falera 33.18Fideris 33.18Fläsch 33.18Furna 33.18Grüsch 33.18Jenaz 33.18Malans 33.18Schiers 33.18Seewis im Prättigau 33.18Zizers 33.18Zuoz 33.18Sils im Engadin/Segl 33.29Silvaplana 33.29La Punt Chamues-ch 33.40Madulain 33.40Trimmis 33.40Vaz/Obervaz 34.35Bergün Filisur 39.43Rongellen 11.32Muntogna da Schons 11.86Zillis-Reischen 12.40Sils im Domleschg 13.33Sufers 13.51Brusio 14.19Andeer 14.56Ferrera 14.56Avers 15.10Thusis 17.54Bregaglia 19.90Rheinwald 20.14Samnaun 20.40Vals 20.80Valsot 21.75Zernez 22.20Poschiavo 22.37Scuol 22.83S-chanf 25.25Davos 25.58Cazis 26.28Domleschg 26.28Flerden 26.28Fürstenau 26.28Masein 26.28Rothenbrunnen 26.28Tschappina 26.28Urmein 26.28Flims 27.12Trin 27.12Safiental 27.54Arosa 27.60Bonaduz 27.71Domat/Ems 27.71Felsberg 27.71Rhäzüns 27.71Tamins 27.71Mesocco 28.21Tujetsch 28.41Grono 28.76Lostallo 28.76Soazza 28.76St. Moritz 29.16Schmitten 29.49Maienfeld 29.58Celerina/Schlarigna 29.76Surses 30.00Medel (Lucmagn) 30.19Roveredo 30.55Santa Maria in Calanca 30.55Val Müstair 30.62Untervaz 30.75Lantsch/Lenz 30.76Samedan 31.06Churwalden 31.25Albula/Alvra 31.29Jenins 31.36Conters im Prättigau 31.56Klosters 31.56Küblis 31.56Luzein 31.56Pontresina 31.56Castaneda 31.63San Vittore 31.63Cama 32.05Scharans 32.08Chur 32.34Tschiertschen-Praden 32.34Buseno 32.55Breil/Brigels 32.64Disentis/Mustér 32.64Ilanz/Glion 32.64Laax 32.64Lumnezia 32.64Obersaxen Mundaun 32.64Sagogn 32.64Schluein 32.64Sumvitg 32.64Trun 32.64Landquart 33.08Calanca 33.11Rossa 33.11Bever 33.18Falera 33.18Fideris 33.18Fläsch 33.18Furna 33.18Grüsch 33.18Jenaz 33.18Malans 33.18Schiers 33.18Seewis im Prättigau 33.18Zizers 33.18Zuoz 33.18Sils im Engadin/Segl 33.29Silvaplana 33.29La Punt Chamues-ch 33.40Madulain 33.40Trimmis 33.40Vaz/Obervaz 34.35Bergün Filisur 39.43

Haushaltstarif H4 der Bündner Gemeinden 2026, 4’500 Kilowattstunden Jahresverbrauch, inklusive Mehrwertsteuer. Median 30.62 Rappen, Spanne 28.11 Rappen.

Kosten

Was eine Solaranlage in Albula/Alvra kostet

Sieben Fraktionen zwischen Alvaschein am Talausgang und Brienz/Brinzauls auf der Höhe bedeuten sehr unterschiedliche Zufahrten und Bauaufgaben. Das rechnerische Dachpotenzial der Gemeinde liegt bei 29.64 Gigawattstunden im Jahr, mit Fassaden bei 42.2; der Fassadenanteil beträgt 42 Prozent. Ein grosser Teil der Bausubstanz steht in geschützten Ortsbildern, weshalb der Planungsaufwand in die Offerte gehört und nicht wegdiskutiert werden sollte. Für ein Wohnhaus ausserhalb der Schutzperimeter bleibt die Positionenliste dagegen überschaubar: Gerüst, Unterkonstruktion, Module, Wechselrichter, Elektroarbeiten, Anmeldung. Vom Kanton kommt für ein gewöhnliches Schrägdach kein Beitrag — der Winterstromtopf verlangt eine Neigung von mindestens 60 Grad, der Flächenpotenzialtopf zahlt nur für die Leistung oberhalb von 30 Watt-Peak je Quadratmeter Energiebezugsfläche.

Vor Steuer sind 28.950 Rappen fällig. Sie bestehen aus 13.083 Rappen für das Netz, 12.500 für die Beschaffung, 2.300 für den Bund und einer Jahresgebühr von 48 Franken — eine kommunale Abgabe fällt nicht an. Damit ist Albula/Alvra die einzige der 25 Gemeinden beider Regionen ohne diese Position. Und sie ist die exakte Gegenfigur zu Thusis, das 6.00 Rappen erhebt und trotzdem nur 17.54 Rappen kostet. Der hohe Preis entsteht hier also aus Beschaffung und Netz und nicht aus dem Gemeindehaushalt; wer die verbreitete Annahme prüfen will, teure Gemeinden würden am Strompreis verdienen, findet in dieser Zeile die Antwort.

Tarife

Was Ihr Solarstrom in Albula/Alvra wert ist

Position2026Was dahintersteckt
PositionStrom, den Sie beziehen202631.29 Rp./kWhWas dahinterstecktStandardprodukt für einen Haushalt mit 4’500 Kilowattstunden Jahresverbrauch bei Gemeinde Albula/Alvra, inklusive Mehrwertsteuer. Ohne Mehrwertsteuer sind es 28.950 Rappen, darin 12.500 für die Energie, 13.083 für die Netznutzung, 2.300 Netzzuschlag des Bundes und 1.067 Rappen weitere gesetzliche Positionen.
PositionStrom, den Sie einspeisen2026ab 6.00 Rp./kWhWas dahinterstecktDie gesetzliche Untergrenze ohne Mehrwertsteuer für Anlagen bis 30 Kilowatt. Den eigenen Ansatz führt Gemeinde Albula/Alvra auf dem eigenen Tarifblatt; er war für diese Seite nicht öffentlich abrufbar. Fragen Sie ihn vor der Bestellung ab — zwischen den Bündner Werken liegt hier ein Faktor von mehr als drei.
PositionIhr Vorteil je selbst verbrauchter kWh202625.3 Rp.Was dahinterstecktDer Abstand zwischen dem, was Sie zahlen, und dem, was Sie für eingespeisten Strom bekommen. Gerechnet mit dem Bezugspreis inklusive und dem Einspeiseansatz ohne Mehrwertsteuer, so wie beide ausgewiesen sind. In Rongellen sind es 5.3 Rappen, in Bergün Filisur 33.4 — deshalb lohnt sich Eigenverbrauch nicht überall gleich stark.
Der Vergleich

Albula/Alvra im Region Albula

Bezugspreis 2026 im Region Albula, dazu die beiden kantonalen Eckwerte, Rappen je Kilowattstunde

Rongellen Gemeinde Andeer, Elektrizitätswesen11.32
Schmitten Gemeinde Schmitten, Stromversorgung29.49
Surses Gemeinde Surses, Elektrizitätsversorgung30.00
Lantsch/Lenz Gemeinde Lantsch/Lenz, Elektrizitätsversorgung30.76
Albula/Alvra Gemeinde Albula/Alvra31.29
Vaz/Obervaz Politische Gemeinde Vaz/Obervaz, Elektrizitäts34.35
Bergün Filisur Elektrizitätswerk der Gemeinde Bergün Filisur39.43

ElCom-Daten 2026, Haushaltsprofil H4 mit 4’500 Kilowattstunden, inklusive Mehrwertsteuer. Wo eine Gemeinde mehrere Werke hat, steht der Tarif des Werks, das den Hauptteil des Gemeindegebiets versorgt — das ist nicht immer der günstigste.

Woher der Preis kommt: Energie und Netznutzung ohne Mehrwertsteuer

Albula/Alvra Energie 12.500 · Netz 13.08325.6
Bergün Filisur Energie 12.076 · Netz 18.56330.6
Vaz/Obervaz Energie 12.000 · Netz 14.78026.8
Lantsch/Lenz Energie 11.800 · Netz 11.69723.5
Schmitten Energie 9.000 · Netz 13.39722.4
Surses Energie 8.900 · Netz 12.89721.8
Rongellen Energie 4.576 · Netz 0.4605.0

Ein hoher Preis hat zwei sehr verschiedene Ursachen. Ein grosser Energieanteil heisst teure Beschaffung — daran kann eine Gemeinde kurzfristig wenig ändern. Ein grosser Netzanteil heisst dünne Besiedlung und lange Leitungen je Anschluss. Nicht dargestellt sind der Netzzuschlag des Bundes und die kommunalen Abgaben.

31.29 Rappen liegen 0.67 Rappen über dem Bündner Zentralwert und ergeben Rang 22 unter den 25 Gemeinden beider Regionen. Zur Nachbargemeinde Bergün Filisur sind es 8.14 Rappen Abstand nach oben, zu Schmitten 1.80 Rappen nach unten. Der Blick über die Regionsgrenze ist deutlicher: Rongellen im Viamala zahlt 11.32 Rappen, also weniger als 40 Prozent. Beide Gemeinden liegen im selben Kanton, unterstehen denselben Gesetzen und beziehen Strom aus derselben Alpenregion — der Unterschied entsteht aus Konzessionslage, Netzstruktur und kommunalen Entscheiden. Für Sie zählt am Ende nur, dass jede selbst verbrauchte Kilowattstunde hier gut 31 Rappen einspart.

Das Tarifblatt 2026 der Elektrizitätsversorgung Albula/Alvra ist als Dokument nachgewiesen, die Website war für automatisierte Abfragen jedoch gesperrt — deshalb steht hier keine Rappenzahl für die Rücklieferung. Gesichert bleibt einzig die bundesrechtliche Vorgabe: 6.00 Rappen für kleine Anlagen, mit einem Abschlag, sobald Leistung und Eigenverbrauch zusammenkommen. Das Dokument gibt es, es liegt in Tiefencastel auf, und ein Anruf oder ein Besuch klärt die Frage schneller als jede Onlinesuche. Bei über 31 Rappen Bezugspreis lohnt sich die Nachfrage: Der Unterschied zwischen Eigenverbrauch und Einspeisung beträgt hier mindestens 25 Rappen, und danach richtet sich die sinnvolle Anlagengrösse.

Förderung

Wer in Albula/Alvra was bezahlt

EbeneWas Sie bekommenWas das für Sie bedeutet
EbeneBundWas Sie bekommenDie Einmalvergütung, ausgerichtet von Pronovo. Sie besteht aus einem Grundbetrag und einem Anteil je Kilowatt; steil gestellte Module bringen einen Zuschlag.Was das für Sie bedeutetSie ist der verlässliche Teil der Rechnung. Die beiden Bündner Beiträge kommen nur dazu, wenn Ihre Anlage deren Bedingungen erfüllt — und die sind eng.
EbeneKanton Graubünden, WinterstromWas Sie bekommen300 Franken je Kilowatt-Peak, höchstens 200’000 Franken — aber nur für Anlagen mit einer Modulneigung von 60 bis 90 Grad an einem Standort mit mehr als 1’250 Kilowattstunden Globalstrahlung je Quadratmeter und Jahr. Artikel 23a des Bündner Energiegesetzes.Was das für Sie bedeutet60 Grad und mehr heisst Fassade, Balkonbrüstung, Lawinenverbauung oder ein sehr steiles Stalldach — nicht das gewohnte Schrägdach. Wer ein normales Hausdach belegt, geht hier leer aus. Der Grund ist Winterstrom: Steile Module liefern im Dezember mehr, weil die Sonne tief steht und der Schnee abrutscht.
EbeneKanton Graubünden, FlächenpotentialWas Sie bekommen150 Franken je Kilowatt-Peak für die Leistung oberhalb von 30 Watt-Peak je Quadratmeter Energiebezugsfläche, höchstens 50’000 Franken. Artikel 23b.Was das für Sie bedeutetDas belohnt, wer sein Dach voll belegt statt nur die Pflicht zu erfüllen. Gerechnet wird nur der Teil oberhalb der Schwelle, nicht die ganze Anlage.
EbeneKanton Graubünden, BatteriespeicherWas Sie bekommenKeinen Beitrag. Die Massnahmenliste des Amts für Energie und Verkehr kennt keine Speichermassnahme.Was das für Sie bedeutetEin Speicher muss sich aus dem gesparten Bezug tragen — und wie stark dieser Hebel ist, hängt hier mehr am Wohnort als in jedem anderen Kanton: zwischen der günstigsten und der teuersten Bündner Gemeinde liegen 28.11 Rappen.
EbeneGemeinde Albula/Alvra Was Sie bekommenKeinen Förderbeitrag, aber auch keine Belastung: Albula/Alvra erhebt als einzige der 25 Gemeinden keine Abgabe an das Gemeinwesen auf den Strompreis. Was das für Sie bedeutetIn Ihrer Kalkulation steht kommunal auf beiden Seiten null. Die Fördermittel kommen vom Bund über die Einmalvergütung und allenfalls vom Kanton, wenn Ihre Fläche 60 Grad oder mehr Neigung aufweist — das Gesuch muss dann vor Baubeginn vorliegen.

Beide kantonalen Beiträge setzen ein Gesuch vor Baubeginn voraus. Ein Jahresbudget oder Kontingent ist nicht publiziert. Achtung: Die Zahl 600 Franken je Kilowatt-Peak, die im Umlauf ist, ist überholt — der Förderflyer hält ausdrücklich fest, dass die publizierten Beträge die Mittel aus dem Aktionsplan Green Deal bereits enthalten.

Vor Ort

Sieben Fraktionen im Welterbe-Perimeter

Albula/Alvra entstand am 1. Januar 2015 und umfasst Alvaschein, Mon, Stierva, Tiefencastel, Alvaneu, Surava und Brienz/Brinzauls; Hauptort ist Tiefencastel auf 859 Metern. Auf 93.63 Quadratkilometern leben 1’313 Menschen. Amtlich ist die Gemeinde deutsch und rätoromanisch, was für Behördenkontakt und Beschriftungen von Bedeutung sein kann — die kantonalen Erlasse und das Meldeformular für Solaranlagen liegen ohnehin in allen drei Amtssprachen vor. Vier der sieben Fraktionen tragen ein Ortsbild von nationaler Bedeutung: Alvaneu, Alvaschein, Mon und Tiefencastel. Stierva, Surava und Brienz/Brinzauls sind es nicht — auf dieser Seite muss also fraktionsweise unterschieden werden, sonst ist die Aussage für drei Siedlungen falsch.

Das Gemeindegebiet liegt im Naturpark Parc Ela und im Perimeter des UNESCO-Welterbes Rhätische Bahn in der Landschaft Albula/Bernina, das seit 2008 besteht; dazu kommen das Kirchlein St. Peter Mistail und die Burgruine Belfort. Wirtschaftlich tragen Landwirtschaft, Gewerbe, Verkehr und Tourismus die Gemeinde, mit Tiefencastel als Verkehrsknoten. Ein kommunales Programm für private Solaranlagen oder Speicher war nicht auffindbar, und der ewz-Perimeter endet vor der Gemeindegrenze. Bemerkenswert bleibt der Verzicht auf eine Abgabe über den Strompreis — die Gemeinde nimmt aus dieser Quelle nichts ein.

Ortschaften und Lagen: Tiefencastel, Alvaneu, Alvaschein, Brienz/Brinzauls, Surava, Mon. Die Gemeinde zählt 1'313 Einwohner auf 9'363 Hektaren. Sie gehört zur Region Albula — einer Körperschaft des kantonalen öffentlichen Rechts, die seit 2016 die alten Kreise ablöst, aber weder über Baubewilligungen noch über Förderbeiträge entscheidet; dafür bleibt die Gemeinde zuständig. Postleitzahl des Hauptorts: 7450. Weitere Postleitzahlen im Gemeindegebiet: 7084, 7451, 7458, 7459, 7472, 7473, 7492.

Bewilligung

Was Sie in Albula/Alvra bewilligen lassen müssen

Vier Ortsbilder von nationaler Bedeutung in einer Gemeinde bedeuten, dass die Bewilligungsfrage hier zuerst nach der Fraktion gestellt werden muss. In Alvaneu, Alvaschein, Mon und Tiefencastel ist die frühe Abklärung mit dem Bauamt angezeigt; in Stierva, Surava und Brienz/Brinzauls besteht kein solcher Perimeter. Dazu kommt der Welterbe-Perimeter der Albulalinie, der die Gemeinde durchzieht und bei Vorhaben in Sichtbeziehung zur Bahn eine Rolle spielen kann. Wo eine Meldung reicht, läuft es so: anzeigen, bevor gebaut wird, 15 Arbeitstage abwarten, danach beginnen. Für Neubauten schreibt die kantonale Energieverordnung vor, dass 10 Watt je Quadratmeter Energiebezugsfläche selbst erzeugt werden, ohne dass die einsehbaren Fassungen eine Ersatzabgabe kennen.

Das Verfahren steht in Artikel 40b der kantonalen Raumplanungsverordnung, der auf Artikel 40a verweist: Die Bauherrschaft zeigt das Vorhaben vor der Ausführung bei der kommunalen Baubehörde an, und diese hat 15 Arbeitstage Zeit für Einwände. Wörtlich: «Ohne Mitteilung innert 15 Arbeitstagen kann die Bauherrschaft mit der Ausführung beginnen.» Rechnen Sie mit gut drei Wochen — das kantonale Meldeformular spricht zwar von «15 Tagen», aber Arbeitstage sind gemeint.

Zwei Wahlrechte räumt Artikel 40b den Gemeinden ein: Sie können Anlagen in Industrie- und Gewerbezonen ganz bewilligungsfrei stellen, und sie können bei Schutzobjekten eine generelle Bewilligungspflicht anordnen. Ob Ihre Gemeinde davon Gebrauch gemacht hat, steht in ihrer Bauordnung. Bewilligungspflichtig bleiben in jedem Fall Anlagen an Kultur- und Naturdenkmälern und in Ortsbildschutzzonen.

Neubauten: Artikel 9b des Bündner Energiegesetzes und Artikel 23 der Energieverordnung verlangen 10 Watt je Quadratmeter Energiebezugsfläche an eigener Stromerzeugung. Eine Ersatzabgabe ist in den einsehbaren Fassungen nicht vorgesehen — ein Unterschied zu St. Gallen mit bis zu 3’000 Franken je Kilowatt-Peak und Glarus mit 2’000. Die abrufbaren Erlasstexte hatten allerdings den Stand 1. Januar 2021; fragen Sie den aktuellen Stand bei der Gemeinde ab.

In drei Sprachen: Graubünden führt Deutsch, Rätoromanisch und Italienisch als Amtssprachen. Das kantonale Meldeformular für Solaranlagen gibt es in allen dreien, das Gesuchsportal auch auf Italienisch, und das Sprachengesetz verlangt Energiegesetz, Energieverordnung und Raumplanungsverordnung in allen drei Fassungen.

Beispielrechnung

Einfamilienhaus in Albula/Alvra, 10 kWp

Nach rechts wischen — diese Rechnung ist breiter als der Bildschirm.

FallProduktionEigenverbrauchGesparter BezugVergütungNutzen je Jahr
Fallohne SpeicherProduktion9’500 kWhEigenverbrauch30 %Gesparter Bezug892 CHFVergütung399 CHFNutzen je Jahr1'291 CHF
Fallmit SpeicherProduktion9’500 kWhEigenverbrauch60 %Gesparter Bezug1'784 CHFVergütung228 CHFNutzen je Jahr2'012 CHF

Womit gerechnet wurde: 950 Kilowattstunden je Kilowatt Leistung und Jahr, 30 Prozent Eigenverbrauch ohne und 60 Prozent mit Batterie, 31.29 Rp./kWh Bezugspreis inklusive Mehrwertsteuer und 6.00 Rp./kWh ohne Mehrwertsteuer für die Rücklieferung. Der Herkunftsnachweis kommt separat dazu, und liegt der vierteljährliche Referenz-Marktpreis höher, verbessert sich das Ergebnis. Anschaffung, Einmalvergütung, Versicherung und Unterhalt sind nicht enthalten. Bandbreiten, keine Zusagen.

Bis zu 3 Offerten aus der Region — für Ihr Dach in Albula/Alvra.

Nennen Sie in der Anfrage Ihre Fraktion: In vier der sieben Siedlungen ist der Ortsbildschutz ein Thema, in dreien nicht. Bis zu drei Betriebe aus dem Albulatal rechnen Ihnen die Anlage danach realistisch durch. Der Vergleich kostet Sie nichts.

Photovoltaik in der Nachbarschaft von Albula/Alvra

Region Albula · Kanton Graubünden

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