Photovoltaik und Solaranlage in Schmitten
Schmitten im Albulatal: 29.49 Rappen, die günstigste der Region
Die Stromversorgung der Gemeinde Schmitten verrechnet 2026 einen Haushaltstarif von 29.49 Rappen je Kilowattstunde und ist damit die günstigste der sechs Albula-Gemeinden. Auf der Einspeiseseite garantiert das Gesetz mindestens 6.00 Rappen exklusive Mehrwertsteuer; ein Tarifblatt des Werks mit einem eigenen Einspeisewert liess sich nicht finden. Der Abstand von über 23 Rappen macht klar, worauf eine Anlage hier auszulegen ist.
Haushaltstarif H4 der Bündner Gemeinden 2026, 4’500 Kilowattstunden Jahresverbrauch, inklusive Mehrwertsteuer. Median 30.62 Rappen, Spanne 28.11 Rappen.
Was eine Solaranlage in Schmitten GR kostet
Schmitten ist ein Strassendorf, dessen Bebauung sich der Kantonsstrasse zwischen Lenzerheide und Davos entlangzieht — eine lange, gleichmässig exponierte Zeile statt eines kompakten Kerns. Für Photovoltaik ist das günstig, weil sich die Gebäude kaum gegenseitig verschatten. Das rechnerische Dachpotenzial der Gemeinde beträgt 4.73 Gigawattstunden im Jahr, mit Fassaden 6.95; der Fassadenanteil liegt bei 47 Prozent. Bei 209 Einwohnern auf 11.35 Quadratkilometern sind das durchwegs kleine bis mittlere Anlagen, und der Fixkostenblock aus Gerüst und Anfahrt fällt entsprechend ins Gewicht. Achten Sie darauf, dass die Offerte diesen Block gesondert ausweist.
Netto bleiben 27.280 Rappen. Das Netz verlangt davon 13.397 Rappen und die Beschaffung 9.000; für den Bund fallen 2.300 Rappen an, für die Gemeindekasse 1.25, dazu 60 Franken Jahresgebühr. Der Netzanteil ist damit die grösste Position, und das ist im Albulatal die Regel: Wenig Kundschaft trägt viel Leitung, was die Netzkosten je Kilowattstunde nach oben treibt. Im Vergleich mit den Nachbargemeinden bleibt Schmitten trotzdem knapp am günstigsten — Lantsch/Lenz liegt bei 30.76, Albula/Alvra bei 31.29 Rappen. Für Ihre Rechnung zählt vor allem, dass Sie den Netzanteil nur dann einsparen, wenn der Strom das Haus nicht verlässt.
Was Ihr Solarstrom in Schmitten GR wert ist
| Position | 2026 | Was dahintersteckt |
|---|---|---|
| PositionStrom, den Sie beziehen | 202629.49 Rp./kWh | Was dahinterstecktStandardprodukt für einen Haushalt mit 4’500 Kilowattstunden Jahresverbrauch bei Gemeinde Schmitten, Stromversorgung, inklusive Mehrwertsteuer. Ohne Mehrwertsteuer sind es 27.280 Rappen, darin 9.000 für die Energie, 13.397 für die Netznutzung, 2.300 Netzzuschlag des Bundes, 1.250 Abgaben an das Gemeinwesen und 1.333 Rappen weitere gesetzliche Positionen. |
| PositionStrom, den Sie einspeisen | 2026ab 6.00 Rp./kWh | Was dahinterstecktDie gesetzliche Untergrenze ohne Mehrwertsteuer für Anlagen bis 30 Kilowatt. Den eigenen Ansatz führt Gemeinde Schmitten, Stromversorgung auf dem eigenen Tarifblatt; er war für diese Seite nicht öffentlich abrufbar. Fragen Sie ihn vor der Bestellung ab — zwischen den Bündner Werken liegt hier ein Faktor von mehr als drei. |
| PositionIhr Vorteil je selbst verbrauchter kWh | 202623.5 Rp. | Was dahinterstecktDer Abstand zwischen dem, was Sie zahlen, und dem, was Sie für eingespeisten Strom bekommen. Gerechnet mit dem Bezugspreis inklusive und dem Einspeiseansatz ohne Mehrwertsteuer, so wie beide ausgewiesen sind. In Rongellen sind es 5.3 Rappen, in Bergün Filisur 33.4 — deshalb lohnt sich Eigenverbrauch nicht überall gleich stark. |
Schmitten im Region Albula
Bezugspreis 2026 im Region Albula, dazu die beiden kantonalen Eckwerte, Rappen je Kilowattstunde
ElCom-Daten 2026, Haushaltsprofil H4 mit 4’500 Kilowattstunden, inklusive Mehrwertsteuer. Wo eine Gemeinde mehrere Werke hat, steht der Tarif des Werks, das den Hauptteil des Gemeindegebiets versorgt — das ist nicht immer der günstigste.
Woher der Preis kommt: Energie und Netznutzung ohne Mehrwertsteuer
Ein hoher Preis hat zwei sehr verschiedene Ursachen. Ein grosser Energieanteil heisst teure Beschaffung — daran kann eine Gemeinde kurzfristig wenig ändern. Ein grosser Netzanteil heisst dünne Besiedlung und lange Leitungen je Anschluss. Nicht dargestellt sind der Netzzuschlag des Bundes und die kommunalen Abgaben.
29.49 Rappen bedeuten den tiefsten Wert der Region Albula und liegen 1.13 Rappen unter dem kantonalen Zentralwert. Zugleich zeigt der Vergleich eine Grenze: Die günstigste Albula-Gemeinde ist teurer als jede Viamala-Gemeinde ausser Scharans. Der Grund liegt nicht in der Effizienz der Werke, sondern in der Geschichte — keine der sechs Albula-Gemeinden gehört der Gemeindekorporation Hinterrhein an, die im Hinterrheintal Gratis- und Vorzugsenergie sichert. Bis zur teuersten Bündner Gemeinde sind es von hier aus 9.94 Rappen. Auf 4’500 Kilowattstunden gerechnet zahlt ein Haushalt in Schmitten rund 447 Franken weniger als einer in Bergün Filisur, aber rund 818 Franken mehr als einer in Rongellen.
Für die Gemeinde Schmitten ist kein Rücklieferansatz 2026 auffindbar, weshalb hier bewusst keine Zahl steht. Als Grundlage bleibt der gesetzliche Mindestbetrag: 6.00 Rappen, solange die Leistung im einstelligen bis knapp zweistelligen Kilowattbereich unter der Schwelle von 30 bleibt, danach anteilig weniger bei Eigenverbrauch. Bei 29.49 Rappen Bezugspreis ist der Fall trotzdem klar: Eigenverbrauch ist rund fünfmal so viel wert wie der garantierte Boden, und darauf sollte die Anlagengrösse abgestimmt sein. Ein Batteriespeicher kann sich hier rechnen — anders als im Schams, wo der Bezugspreis den Nutzen der gespeicherten Kilowattstunde von vornherein begrenzt. Fragen Sie den aktuellen Ansatz vor Vertragsabschluss bei der Gemeinde nach.
Wer in Schmitten GR was bezahlt
| Ebene | Was Sie bekommen | Was das für Sie bedeutet |
|---|---|---|
| EbeneBund | Was Sie bekommenDie Einmalvergütung, ausgerichtet von Pronovo. Sie besteht aus einem Grundbetrag und einem Anteil je Kilowatt; steil gestellte Module bringen einen Zuschlag. | Was das für Sie bedeutetSie ist der verlässliche Teil der Rechnung. Die beiden Bündner Beiträge kommen nur dazu, wenn Ihre Anlage deren Bedingungen erfüllt — und die sind eng. |
| EbeneKanton Graubünden, Winterstrom | Was Sie bekommen300 Franken je Kilowatt-Peak, höchstens 200’000 Franken — aber nur für Anlagen mit einer Modulneigung von 60 bis 90 Grad an einem Standort mit mehr als 1’250 Kilowattstunden Globalstrahlung je Quadratmeter und Jahr. Artikel 23a des Bündner Energiegesetzes. | Was das für Sie bedeutet60 Grad und mehr heisst Fassade, Balkonbrüstung, Lawinenverbauung oder ein sehr steiles Stalldach — nicht das gewohnte Schrägdach. Wer ein normales Hausdach belegt, geht hier leer aus. Der Grund ist Winterstrom: Steile Module liefern im Dezember mehr, weil die Sonne tief steht und der Schnee abrutscht. |
| EbeneKanton Graubünden, Flächenpotential | Was Sie bekommen150 Franken je Kilowatt-Peak für die Leistung oberhalb von 30 Watt-Peak je Quadratmeter Energiebezugsfläche, höchstens 50’000 Franken. Artikel 23b. | Was das für Sie bedeutetDas belohnt, wer sein Dach voll belegt statt nur die Pflicht zu erfüllen. Gerechnet wird nur der Teil oberhalb der Schwelle, nicht die ganze Anlage. |
| EbeneKanton Graubünden, Batteriespeicher | Was Sie bekommenKeinen Beitrag. Die Massnahmenliste des Amts für Energie und Verkehr kennt keine Speichermassnahme. | Was das für Sie bedeutetEin Speicher muss sich aus dem gesparten Bezug tragen — und wie stark dieser Hebel ist, hängt hier mehr am Wohnort als in jedem anderen Kanton: zwischen der günstigsten und der teuersten Bündner Gemeinde liegen 28.11 Rappen. |
| EbeneGemeinde Schmitten | Was Sie bekommenKeinen kommunalen Beitrag. Der ewz-Fördertopf, der im Albulatal Lantsch/Lenz und die Thusner Fraktion Mutten abdeckt, reicht nicht bis nach Schmitten. | Was das für Sie bedeutetIhre Kalkulation stützt sich damit auf zwei Ebenen: die Einmalvergütung des Bundes und, bei steilen Flächen ab 60 Grad, den kantonalen Winterstrombeitrag von 300 Franken je Kilowattpeak. Einen Beitrag an einen Batteriespeicher gibt es in Graubünden nicht. |
Beide kantonalen Beiträge setzen ein Gesuch vor Baubeginn voraus. Ein Jahresbudget oder Kontingent ist nicht publiziert. Achtung: Die Zahl 600 Franken je Kilowatt-Peak, die im Umlauf ist, ist überholt — der Förderflyer hält ausdrücklich fest, dass die publizierten Beträge die Mittel aus dem Aktionsplan Green Deal bereits enthalten.
Strassendorf am Sonnenhang über der Albula
Schmitten liegt im Albulatal an der Kantonsstrasse zwischen Lenzerheide und Davos; das Gemeindegebiet umfasst 11.35 Quadratkilometer und reicht von 980 bis 2’804 Meter, bewohnt von 209 Menschen. Der rätoromanische Gemeindename lautet Ferrera, Amtssprache ist Deutsch mit rund 94 Prozent. Zwei Verwechslungen sind hier eingebaut: Es gibt Schmitten im Kanton Freiburg mit der Postleitzahl 3185 und Dörfji, auch Schmitten im Sapün genannt, auf Aroser Gemeindegebiet — und der romanische Name kollidiert zusätzlich mit der Viamala-Gemeinde Ferrera. Wer hier sucht, sollte den Zusatz Albulatal mitgeben. Der Dorfkern ist ein Ortsbild von nationaler Bedeutung, mit der barocken Allerheiligenkirche und der romanischen St.-Lucius-Kapelle samt spätgotischen Fresken.
Die Wirtschaft ist landwirtschaftlich und kleingewerblich geprägt; im Gemeindegebiet liegen historische Erzgruben, und die Albulalinie quert die Gemeinde über das Schmittner-Tobel-Viadukt. 2013 lehnten die Stimmberechtigten eine Fusion im Albulatal ab, eine Fusion mit Davos wird weiter diskutiert. Einen eigenen Fördertopf der Gemeinde für Solaranlagen oder Batterien gibt es nach den auffindbaren Quellen nicht, und der ewz-Perimeter deckt im Albulatal allein Lantsch/Lenz und Mutten ab. Für Bauherrschaften heisst das: Die Förderung kommt aus Bern und aus Chur, nicht aus dem Gemeindehaus.
Ortschaften und Lagen: Schmitten. Die Gemeinde zählt 209 Einwohner auf 1'135 Hektaren. Sie gehört zur Region Albula — einer Körperschaft des kantonalen öffentlichen Rechts, die seit 2016 die alten Kreise ablöst, aber weder über Baubewilligungen noch über Förderbeiträge entscheidet; dafür bleibt die Gemeinde zuständig. Postleitzahl des Hauptorts: 7493.
Was Sie in Schmitten GR bewilligen lassen müssen
Der Ortskern ist ein Ortsbild von nationaler Bedeutung, und seine Lage im Bundesinventar ist eindeutig dem Albulatal zugeordnet und nicht dem gleichnamigen Freiburger Ort. Innerhalb des Perimeters lohnt eine frühe Abklärung mit dem Bauamt, ausserhalb genügt die Meldung vor Baubeginn mit anschliessender Frist von 15 Arbeitstagen. Weil sich die Bebauung als lange Zeile der Strasse entlangzieht, liegt ein grosser Teil der Gebäude nicht im engen historischen Kern — die Frage ist also nicht pauschal zu beantworten. Der Massstab für eine angepasste Anlage stammt aus dem Bundesrecht, die materielle Zulässigkeit zusätzlich aus den Gestaltungsvorschriften der Gemeinde, solange diese die Sonnenenergie nicht übermässig ausbremsen. Bei einem Neubau sind je Quadratmeter Energiebezugsfläche 10 Watt Eigenerzeugung Pflicht.
Das Verfahren steht in Artikel 40b der kantonalen Raumplanungsverordnung, der auf Artikel 40a verweist: Die Bauherrschaft zeigt das Vorhaben vor der Ausführung bei der kommunalen Baubehörde an, und diese hat 15 Arbeitstage Zeit für Einwände. Wörtlich: «Ohne Mitteilung innert 15 Arbeitstagen kann die Bauherrschaft mit der Ausführung beginnen.» Rechnen Sie mit gut drei Wochen — das kantonale Meldeformular spricht zwar von «15 Tagen», aber Arbeitstage sind gemeint.
Zwei Wahlrechte räumt Artikel 40b den Gemeinden ein: Sie können Anlagen in Industrie- und Gewerbezonen ganz bewilligungsfrei stellen, und sie können bei Schutzobjekten eine generelle Bewilligungspflicht anordnen. Ob Ihre Gemeinde davon Gebrauch gemacht hat, steht in ihrer Bauordnung. Bewilligungspflichtig bleiben in jedem Fall Anlagen an Kultur- und Naturdenkmälern und in Ortsbildschutzzonen.
Neubauten: Artikel 9b des Bündner Energiegesetzes und Artikel 23 der Energieverordnung verlangen 10 Watt je Quadratmeter Energiebezugsfläche an eigener Stromerzeugung. Eine Ersatzabgabe ist in den einsehbaren Fassungen nicht vorgesehen — ein Unterschied zu St. Gallen mit bis zu 3’000 Franken je Kilowatt-Peak und Glarus mit 2’000. Die abrufbaren Erlasstexte hatten allerdings den Stand 1. Januar 2021; fragen Sie den aktuellen Stand bei der Gemeinde ab.
In drei Sprachen: Graubünden führt Deutsch, Rätoromanisch und Italienisch als Amtssprachen. Das kantonale Meldeformular für Solaranlagen gibt es in allen dreien, das Gesuchsportal auch auf Italienisch, und das Sprachengesetz verlangt Energiegesetz, Energieverordnung und Raumplanungsverordnung in allen drei Fassungen.
Einfamilienhaus in Schmitten GR, 10 kWp
Nach rechts wischen — diese Rechnung ist breiter als der Bildschirm.
| Fall | Produktion | Eigenverbrauch | Gesparter Bezug | Vergütung | Nutzen je Jahr |
|---|---|---|---|---|---|
| Fallohne Speicher | Produktion9’500 kWh | Eigenverbrauch30 % | Gesparter Bezug840 CHF | Vergütung399 CHF | Nutzen je Jahr1'239 CHF |
| Fallmit Speicher | Produktion9’500 kWh | Eigenverbrauch60 % | Gesparter Bezug1'681 CHF | Vergütung228 CHF | Nutzen je Jahr1'909 CHF |
Womit gerechnet wurde: 950 Kilowattstunden je Kilowatt Leistung und Jahr, 30 Prozent Eigenverbrauch ohne und 60 Prozent mit Batterie, 29.49 Rp./kWh Bezugspreis inklusive Mehrwertsteuer und 6.00 Rp./kWh ohne Mehrwertsteuer für die Rücklieferung. Der Herkunftsnachweis kommt separat dazu, und liegt der vierteljährliche Referenz-Marktpreis höher, verbessert sich das Ergebnis. Anschaffung, Einmalvergütung, Versicherung und Unterhalt sind nicht enthalten. Bandbreiten, keine Zusagen.
Bis zu 3 Offerten aus der Region — für Ihr Dach in Schmitten GR.
Ein Strassendorf am Sonnenhang mit wenig gegenseitiger Verschattung ist eine gute Ausgangslage — entscheidend bleibt, ob Ihr Haus im geschützten Kern steht. Halten Sie das in der Anfrage fest, dann rechnen mehrere Betriebe realistisch. Für Sie ist der Vergleich kostenlos.
Weitere Gemeinden im Region Albula
- Surses
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- Vaz/Obervaz
- Bergün Filisur
- Der Region Albula im Überblick
- Kanton Graubünden
Datenstand 2. September 2026. Quellen: ElCom — Strompreise 2026, Standardprodukt H4 · Pronovo — Einmalvergütung Photovoltaik · BFE — Referenz-Marktpreis · ElCom, Strompreise 2026, Tarifdaten für die Gemeinde Schmitten (GR) · BFE, Solarpotenzial der Gemeinde Schmitten (GR), Gemeindeblatt BFS 3514 · Bundesinventar der schützenswerten Ortsbilder, Abfrage über die Geodaten des Bundes · Kanton Graubünden, Förderflyer 1/26 des Amts für Energie und Verkehr. Bezugspreise inklusive 8.1 Prozent Mehrwertsteuer, Einspeisesätze ohne Mehrwertsteuer wie im Preisblatt des Werks ausgewiesen. Tarife und Fördersätze ändern jährlich.