Photovoltaik und Solaranlage in Vals

Photovoltaik Vals · Kanton Graubünden

Vals bezieht für 20.80 Rappen — und hat zwei Netze

Der Haushaltstarif liegt 2026 bei 20.80 Rappen je Kilowattstunde; günstiger bezieht in der Surselva und im Landquart niemand. Was das EW Vals für zurückgelieferten Strom zahlt, hat es nicht veröffentlicht; verbindlich bleibt allein die bundesrechtliche Garantie von 6.00 Rappen je Kilowattstunde unterhalb der 30-Kilowatt-Grenze. Dazwischen liegen 14.80 Rappen.

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1Beginnen wir mit Ihrer Postleitzahl.

2Was haben Sie vor?

3Wie ist Ihr Dach ausgeführt?

4Wie gross ist die Fläche ungefähr?

5Soll ein Batteriespeicher dazu?

6Wann soll die Anlage stehen?

7Haben Sie eine Wärmepumpe?

8Wallbox oder Ladestation geplant?

✓Das genügt für den Anfang.

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Acht kurze Blätter — das erste ist das einfachste.

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Danach richtet sich, welche Betriebe für Sie in Frage kommen.

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Die Ausführung bestimmt das Befestigungssystem — und einen guten Teil der Montagekosten.

Schritt 4 von 9

Eine Schätzung genügt. Gemessen wird später vor Ort.

Schritt 5 von 9

Graubünden zahlt nichts an Batteriespeicher — 300 Franken je kWp nur an Anlagen ab 60 Grad Neigung an sonnenreicher Lage.

Schritt 6 von 9

Nach der Meldung hat die Gemeinde 15 Arbeitstage Zeit für Einwände — danach darf gebaut werden.

Schritt 7 von 9

Sie verschiebt den Eigenverbrauch in den Winter — das ändert die Rechnung spürbar.

Schritt 8 von 9

Wer sein Auto zu Hause lädt, verbraucht den eigenen Strom selbst — das rechnet sich doppelt.

Schritt 9 von 9

Wir geben Ihre Angaben an bis zu 3 Betriebe aus der Region weiter. Sie entscheiden, wer Sie kontaktiert.

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20.80
Rappen kostet die bezogene Kilowattstunde 2026 in Vals bei Elektrizitätswerk Vals (EW Vals)
14
von 101 Tarifzeilen des Kantons, 1. von 15 im Region Surselva — von 11.32 in Rongellen bis 39.43 in Bergün Filisur
14.8
Rappen Abstand zum gesetzlichen Boden von 6.00 Rappen — so viel ist jede selbst verbrauchte Kilowattstunde hier mindestens wert
0
Ortsbilder von nationaler Bedeutung — ausserhalb der kommunalen Schutzzonen ist eine Dachanlage hier baubewilligungsfrei
Rongellen 11.32Muntogna da Schons 11.86Zillis-Reischen 12.40Sils im Domleschg 13.33Sufers 13.51Brusio 14.19Andeer 14.56Ferrera 14.56Avers 15.10Thusis 17.54Bregaglia 19.90Rheinwald 20.14Samnaun 20.40Vals 20.80Valsot 21.75Zernez 22.20Poschiavo 22.37Scuol 22.83S-chanf 25.25Davos 25.58Cazis 26.28Domleschg 26.28Flerden 26.28Fürstenau 26.28Masein 26.28Rothenbrunnen 26.28Tschappina 26.28Urmein 26.28Flims 27.12Trin 27.12Safiental 27.54Arosa 27.60Bonaduz 27.71Domat/Ems 27.71Felsberg 27.71Rhäzüns 27.71Tamins 27.71Mesocco 28.21Tujetsch 28.41Grono 28.76Lostallo 28.76Soazza 28.76St. Moritz 29.16Schmitten 29.49Maienfeld 29.58Celerina/Schlarigna 29.76Surses 30.00Medel (Lucmagn) 30.19Roveredo 30.55Santa Maria in Calanca 30.55Val Müstair 30.62Untervaz 30.75Lantsch/Lenz 30.76Samedan 31.06Churwalden 31.25Albula/Alvra 31.29Jenins 31.36Conters im Prättigau 31.56Klosters 31.56Küblis 31.56Luzein 31.56Pontresina 31.56Castaneda 31.63San Vittore 31.63Cama 32.05Scharans 32.08Chur 32.34Tschiertschen-Praden 32.34Buseno 32.55Breil/Brigels 32.64Disentis/Mustér 32.64Ilanz/Glion 32.64Laax 32.64Lumnezia 32.64Obersaxen Mundaun 32.64Sagogn 32.64Schluein 32.64Sumvitg 32.64Trun 32.64Landquart 33.08Calanca 33.11Rossa 33.11Bever 33.18Falera 33.18Fideris 33.18Fläsch 33.18Furna 33.18Grüsch 33.18Jenaz 33.18Malans 33.18Schiers 33.18Seewis im Prättigau 33.18Zizers 33.18Zuoz 33.18Sils im Engadin/Segl 33.29Silvaplana 33.29La Punt Chamues-ch 33.40Madulain 33.40Trimmis 33.40Vaz/Obervaz 34.35Bergün Filisur 39.43Rongellen 11.32Muntogna da Schons 11.86Zillis-Reischen 12.40Sils im Domleschg 13.33Sufers 13.51Brusio 14.19Andeer 14.56Ferrera 14.56Avers 15.10Thusis 17.54Bregaglia 19.90Rheinwald 20.14Samnaun 20.40Vals 20.80Valsot 21.75Zernez 22.20Poschiavo 22.37Scuol 22.83S-chanf 25.25Davos 25.58Cazis 26.28Domleschg 26.28Flerden 26.28Fürstenau 26.28Masein 26.28Rothenbrunnen 26.28Tschappina 26.28Urmein 26.28Flims 27.12Trin 27.12Safiental 27.54Arosa 27.60Bonaduz 27.71Domat/Ems 27.71Felsberg 27.71Rhäzüns 27.71Tamins 27.71Mesocco 28.21Tujetsch 28.41Grono 28.76Lostallo 28.76Soazza 28.76St. Moritz 29.16Schmitten 29.49Maienfeld 29.58Celerina/Schlarigna 29.76Surses 30.00Medel (Lucmagn) 30.19Roveredo 30.55Santa Maria in Calanca 30.55Val Müstair 30.62Untervaz 30.75Lantsch/Lenz 30.76Samedan 31.06Churwalden 31.25Albula/Alvra 31.29Jenins 31.36Conters im Prättigau 31.56Klosters 31.56Küblis 31.56Luzein 31.56Pontresina 31.56Castaneda 31.63San Vittore 31.63Cama 32.05Scharans 32.08Chur 32.34Tschiertschen-Praden 32.34Buseno 32.55Breil/Brigels 32.64Disentis/Mustér 32.64Ilanz/Glion 32.64Laax 32.64Lumnezia 32.64Obersaxen Mundaun 32.64Sagogn 32.64Schluein 32.64Sumvitg 32.64Trun 32.64Landquart 33.08Calanca 33.11Rossa 33.11Bever 33.18Falera 33.18Fideris 33.18Fläsch 33.18Furna 33.18Grüsch 33.18Jenaz 33.18Malans 33.18Schiers 33.18Seewis im Prättigau 33.18Zizers 33.18Zuoz 33.18Sils im Engadin/Segl 33.29Silvaplana 33.29La Punt Chamues-ch 33.40Madulain 33.40Trimmis 33.40Vaz/Obervaz 34.35Bergün Filisur 39.43

Haushaltstarif H4 der Bündner Gemeinden 2026, 4’500 Kilowattstunden Jahresverbrauch, inklusive Mehrwertsteuer. Median 30.62 Rappen, Spanne 28.11 Rappen.

Kosten

Was eine Solaranlage in Vals kostet

Vals Platz liegt auf 1’728 Metern am Talschluss, und jede Offerte muss diese Anfahrt abbilden. Rechnen Sie Gerüst, Unterkonstruktion, Module, Wechselrichter, Elektroanschluss und Transport als getrennte Zeilen ab; bei den Weilern Leis, Camp und Zervreila kommt die Zufahrt als eigener Posten hinzu. Die Schneelast am Talschluss verlangt eine kräftigere Unterkonstruktion als im Vorderrheintal, das ist eine Frage der Statik und nicht des Moduls. Wer im gewachsenen Ortskern baut, sollte sich zusätzlich eine Indachvariante rechnen lassen, weil die Steindächer aus Valser Quarzit eine aufgesetzte Standardmontage schlecht vertragen.

Die Netznutzung kostet hier 7.793 Rappen und die Energie 5.751 Rappen; dazu kommen ein Rappen Gemeindeabgabe, 2.300 Rappen Netzzuschlag des Bundes und der Messtarif, zusammen 19.244 Rappen ohne Mehrwertsteuer. Der Abstand von 11.84 Rappen zum Repower-Gebiet talabwärts entsteht zu rund zwei Dritteln beim Netz und nur zu einem Drittel bei der Beschaffung — die geläufige Erklärung mit der eigenen Wasserkraft trägt also höchstens den kleineren Teil. Das Werk bezieht seine Energie von den Kraftwerken Zervreila; ob daraus Gratis- oder Vorzugsenergie aus einer Konzession stammt, liess sich nicht belegen und wird hier deshalb nicht behauptet. Für Ihre Rechnung zählt ohnehin nur der Endwert: Jede Kilowattstunde vom eigenen Dach ersetzt in Vals 20.80 Rappen.

Tarife

Was Ihr Solarstrom in Vals wert ist

Position2026Was dahintersteckt
PositionStrom, den Sie beziehen202620.80 Rp./kWhWas dahinterstecktStandardprodukt für einen Haushalt mit 4’500 Kilowattstunden Jahresverbrauch bei Elektrizitätswerk Vals (EW Vals), inklusive Mehrwertsteuer. Ohne Mehrwertsteuer sind es 19.244 Rappen, darin 5.751 für die Energie, 7.793 für die Netznutzung, 2.300 Netzzuschlag des Bundes, 1.000 Abgaben an das Gemeinwesen und 2.400 Rappen weitere gesetzliche Positionen.
PositionWeiteres Werk im Gemeindegebiet2026—Was dahinterstecktRepower AG beliefert Ortschaft St. Martin. Die ElCom führt dafür keine eigene Tarifzeile, der dortige Preis ist also nicht amtlich ausgewiesen. Welches Werk Ihre Adresse versorgt, steht auf Ihrer Stromrechnung.
PositionStrom, den Sie einspeisen2026ab 6.00 Rp./kWhWas dahinterstecktDie gesetzliche Untergrenze ohne Mehrwertsteuer für Anlagen bis 30 Kilowatt. Den eigenen Ansatz führt Elektrizitätswerk Vals (EW Vals) auf dem eigenen Tarifblatt; er war für diese Seite nicht öffentlich abrufbar. Fragen Sie ihn vor der Bestellung ab — zwischen den Bündner Werken liegt hier ein Faktor von mehr als drei.
PositionIhr Vorteil je selbst verbrauchter kWh202614.8 Rp.Was dahinterstecktDer Abstand zwischen dem, was Sie zahlen, und dem, was Sie für eingespeisten Strom bekommen. Gerechnet mit dem Bezugspreis inklusive und dem Einspeiseansatz ohne Mehrwertsteuer, so wie beide ausgewiesen sind. In Rongellen sind es 5.3 Rappen, in Bergün Filisur 33.4 — deshalb lohnt sich Eigenverbrauch nicht überall gleich stark.
Der Vergleich

Vals im Region Surselva

Bezugspreis 2026 im Region Surselva, dazu die beiden kantonalen Eckwerte, Rappen je Kilowattstunde

Rongellen Gemeinde Andeer, Elektrizitätswesen11.32
Vals Elektrizitätswerk Vals (EW Vals)20.80
Safiental Gemeinde Safiental, Stromversorgung27.54
Tujetsch energia alpina28.41
Medel (Lucmagn) Ovra Electrica Medel, Elektrizitätswerk30.19
Breil/Brigels Repower AG32.64
Disentis/Mustér Repower AG32.64
Ilanz/Glion Repower AG32.64
Laax Repower AG32.64
Lumnezia Repower AG32.64
Obersaxen Mundaun Repower AG32.64
Sagogn Repower AG32.64
Schluein Repower AG32.64
Sumvitg Repower AG32.64
Trun Repower AG32.64
Falera Repower AG33.18
Bergün Filisur Elektrizitätswerk der Gemeinde Bergün Filisur39.43

ElCom-Daten 2026, Haushaltsprofil H4 mit 4’500 Kilowattstunden, inklusive Mehrwertsteuer. Wo eine Gemeinde mehrere Werke hat, steht der Tarif des Werks, das den Hauptteil des Gemeindegebiets versorgt — das ist nicht immer der günstigste.

Woher der Preis kommt: Energie und Netznutzung ohne Mehrwertsteuer

Bergün Filisur Energie 12.076 · Netz 18.56330.6
Medel (Lucmagn) Energie 10.500 · Netz 14.06324.6
Tujetsch Energie 10.113 · Netz 11.26321.4
Breil/Brigels Energie 9.600 · Netz 15.29724.9
Disentis/Mustér Energie 9.600 · Netz 15.29724.9
Ilanz/Glion Energie 9.600 · Netz 15.29724.9
Laax Energie 9.600 · Netz 15.29724.9
Lumnezia Energie 9.600 · Netz 15.29724.9
Obersaxen Mundaun Energie 9.600 · Netz 15.29724.9
Sagogn Energie 9.600 · Netz 15.29724.9
Schluein Energie 9.600 · Netz 15.29724.9
Sumvitg Energie 9.600 · Netz 15.29724.9
Trun Energie 9.600 · Netz 15.29724.9
Falera Energie 9.600 · Netz 15.29724.9
Safiental Energie 6.651 · Netz 14.66021.3
Vals Energie 5.751 · Netz 7.79313.5
Rongellen Energie 4.576 · Netz 0.4605.0

Ein hoher Preis hat zwei sehr verschiedene Ursachen. Ein grosser Energieanteil heisst teure Beschaffung — daran kann eine Gemeinde kurzfristig wenig ändern. Ein grosser Netzanteil heisst dünne Besiedlung und lange Leitungen je Anschluss. Nicht dargestellt sind der Netzzuschlag des Bundes und die kommunalen Abgaben.

Unter den 23 Gemeinden der Regionen Surselva und Landquart bezieht Vals am günstigsten, und auch im kantonalen Feld liegt der Ort deutlich unter dem Mittelwert von 30.62 Rappen. Bis zum tiefsten Bündner Wert, den Rongellen im Schams mit 11.32 Rappen hält, fehlen trotzdem 9.48 Rappen. Das ist die unbequeme Seite eines tiefen Tarifs: Der Hebel des Eigenverbrauchs fällt hier kürzer aus als überall sonst in der Region. Bei 4’500 Kilowattstunden im Jahr spart ein Valser Haushalt gegenüber Falera rund 557 Franken — dieselben 557 Franken fehlen aber in der Wirtschaftlichkeitsrechnung einer Anlage.

Das Tarifblatt 2026 des EW Vals enthält keinen Abschnitt zu Energieerzeugungsanlagen, zur Einspeisung oder zu Herkunftsnachweisen; eine Rappenzahl steht hier deshalb nicht. Verlangt werden kann sie beim Werk vor der Bestellung, zusammen mit der Frage, ob die Nachweise separat abgenommen werden. Eine Besonderheit betrifft die Ortschaft St. Martin: Sie gehört seit 2015 zu Vals, wird aber von der Repower AG beliefert, was die Tarifstatistik nicht abbildet. Dort gelten deren Konditionen, mit einem gesicherten Sockel für Kleinanlagen und einer getrennten Nachweisvergütung in den kalten Quartalen.

Förderung

Wer in Vals was bezahlt

EbeneWas Sie bekommenWas das für Sie bedeutet
EbeneBundWas Sie bekommenDie Einmalvergütung, ausgerichtet von Pronovo. Sie besteht aus einem Grundbetrag und einem Anteil je Kilowatt; steil gestellte Module bringen einen Zuschlag.Was das für Sie bedeutetSie ist der verlässliche Teil der Rechnung. Die beiden Bündner Beiträge kommen nur dazu, wenn Ihre Anlage deren Bedingungen erfüllt — und die sind eng.
EbeneKanton Graubünden, WinterstromWas Sie bekommen300 Franken je Kilowatt-Peak, höchstens 200’000 Franken — aber nur für Anlagen mit einer Modulneigung von 60 bis 90 Grad an einem Standort mit mehr als 1’250 Kilowattstunden Globalstrahlung je Quadratmeter und Jahr. Artikel 23a des Bündner Energiegesetzes.Was das für Sie bedeutet60 Grad und mehr heisst Fassade, Balkonbrüstung, Lawinenverbauung oder ein sehr steiles Stalldach — nicht das gewohnte Schrägdach. Wer ein normales Hausdach belegt, geht hier leer aus. Der Grund ist Winterstrom: Steile Module liefern im Dezember mehr, weil die Sonne tief steht und der Schnee abrutscht.
EbeneKanton Graubünden, FlächenpotentialWas Sie bekommen150 Franken je Kilowatt-Peak für die Leistung oberhalb von 30 Watt-Peak je Quadratmeter Energiebezugsfläche, höchstens 50’000 Franken. Artikel 23b.Was das für Sie bedeutetDas belohnt, wer sein Dach voll belegt statt nur die Pflicht zu erfüllen. Gerechnet wird nur der Teil oberhalb der Schwelle, nicht die ganze Anlage.
EbeneKanton Graubünden, BatteriespeicherWas Sie bekommenKeinen Beitrag. Die Massnahmenliste des Amts für Energie und Verkehr kennt keine Speichermassnahme.Was das für Sie bedeutetEin Speicher muss sich aus dem gesparten Bezug tragen — und wie stark dieser Hebel ist, hängt hier mehr am Wohnort als in jedem anderen Kanton: zwischen der günstigsten und der teuersten Bündner Gemeinde liegen 28.11 Rappen.
EbeneGemeinde Vals Was Sie bekommenVals führt kein eigenes Beitragsprogramm für Photovoltaik, das öffentlich auffindbar wäre. Die Gemeinde ist aber Ihre Meldestelle und Eigentümerin des Elektrizitätswerks. Was das für Sie bedeutetIhre Anzeige geht an die Valser Baubehörde, die Anschlussfragen an das Werk im selben Haus. Fragen Sie beide Themen in einem Zug ab, das spart einen Umweg. Der kantonale Winterstrombeitrag von 300 Franken je Kilowatt-Peak setzt eine Modulneigung zwischen 60 und 90 Grad voraus; ein normal geneigtes Hausdach erhält davon nichts.

Beide kantonalen Beiträge setzen ein Gesuch vor Baubeginn voraus. Ein Jahresbudget oder Kontingent ist nicht publiziert. Achtung: Die Zahl 600 Franken je Kilowatt-Peak, die im Umlauf ist, ist überholt — der Förderflyer hält ausdrücklich fest, dass die publizierten Beträge die Mittel aus dem Aktionsplan Green Deal bereits enthalten.

Vor Ort

Walsersprachinsel am Ende des Valsertals

Vals erstreckt sich über 175.56 Quadratkilometer und ist damit die flächengrösste der 23 Gemeinden, bewohnt aber von nur 1’005 Menschen (2024) — rechnerisch knapp sechs je Quadratkilometer. Neben dem Hauptort gehören die ganzjährig bewohnte Terrasse Leis, der Weiler Camp, die Siedlung beim Stausee Zervreila und die Ortschaft St. Martin mit eigener Postleitzahl 7116 dazu. Gesprochen wird Deutsch: Vals ist eine Walsersiedlung inmitten des romanischen Sprachgebiets, während die Nachbargemeinden im Lugnez romanisch sind. Die Bausubstanz prägt der Valser Quarzit, der hier gebrochen und verarbeitet wird und dem Ort eine steinerne Dachlandschaft gibt. Für die Planung heisst das: Die grossen ununterbrochenen Flächen liegen auf Ökonomie- und Hotelbauten, nicht auf den Wohnhäusern im Kern.

Der Quarzit ist das industrielle Rückgrat des Tals; das ortsansässige Familienunternehmen bricht und bearbeitet den Stein, aus dem auch die 1996 eröffnete Therme mit rund 60’000 Platten gebaut wurde. Daneben prägen die Wasserkraft und der Tourismus den Verbrauch: Der Stausee Zervreila ist seit 1958 in Betrieb und gehört zu den grössten der Schweiz. In der Landwirtschaft arbeitet rund ein Viertel der Erwerbstätigen, entsprechend viele Ställe und Alpgebäude stehen im Gemeindegebiet. Ein eigenes kommunales Förderprogramm für Photovoltaik liess sich nicht finden — das ist etwas anderes als der Nachweis, dass keines besteht.

Ortschaften und Lagen: Vals, St. Martin, Leis, Camp, Zervreila. Die Gemeinde zählt 1'005 Einwohner auf 17'556 Hektaren. Sie gehört zur Region Surselva — einer Körperschaft des kantonalen öffentlichen Rechts, die seit 2016 die alten Kreise ablöst, aber weder über Baubewilligungen noch über Förderbeiträge entscheidet; dafür bleibt die Gemeinde zuständig. Postleitzahl des Hauptorts: 7132. Weitere Postleitzahlen im Gemeindegebiet: 7116 St. Martin (Lugnez).

Bewilligung

Was Sie in Vals bewilligen lassen müssen

Für Vals führt das Bundesinventar der Ortsbilder keinen Perimeter von nationaler Bedeutung — die Gestaltungsfrage stellt sich hier über das kommunale Baurecht und über die Steinarchitektur, nicht über eine Bundesliste. Genügend angepasste Dachanlagen zeigen Sie der örtlichen Baubehörde vor Baubeginn schriftlich an; danach bleiben ihr 15 Arbeitstage für eine Verfügung, und schweigt sie, ist der Weg frei. Das kantonale Formular nennt verkürzt 15 Tage — kalkulieren Sie mit mindestens drei Wochen Vorlauf. An der Fassade bleiben ohne Anzeige nur reflexionsarme Flächen bis 6.0 Quadratmeter je Fassade innerhalb der Bauzone zulässig, ausserhalb bis 2.0 Quadratmeter; alles Grössere braucht ein ordentliches Verfahren. Bei einem Neubau kommt die kantonale Eigenstromvorschrift dazu: 10 Watt Leistung pro Quadratmeter Energiebezugsfläche.

Das Verfahren steht in Artikel 40b der kantonalen Raumplanungsverordnung, der auf Artikel 40a verweist: Die Bauherrschaft zeigt das Vorhaben vor der Ausführung bei der kommunalen Baubehörde an, und diese hat 15 Arbeitstage Zeit für Einwände. Wörtlich: «Ohne Mitteilung innert 15 Arbeitstagen kann die Bauherrschaft mit der Ausführung beginnen.» Rechnen Sie mit gut drei Wochen — das kantonale Meldeformular spricht zwar von «15 Tagen», aber Arbeitstage sind gemeint.

Zwei Wahlrechte räumt Artikel 40b den Gemeinden ein: Sie können Anlagen in Industrie- und Gewerbezonen ganz bewilligungsfrei stellen, und sie können bei Schutzobjekten eine generelle Bewilligungspflicht anordnen. Ob Ihre Gemeinde davon Gebrauch gemacht hat, steht in ihrer Bauordnung. Bewilligungspflichtig bleiben in jedem Fall Anlagen an Kultur- und Naturdenkmälern und in Ortsbildschutzzonen.

Neubauten: Artikel 9b des Bündner Energiegesetzes und Artikel 23 der Energieverordnung verlangen 10 Watt je Quadratmeter Energiebezugsfläche an eigener Stromerzeugung. Eine Ersatzabgabe ist in den einsehbaren Fassungen nicht vorgesehen — ein Unterschied zu St. Gallen mit bis zu 3’000 Franken je Kilowatt-Peak und Glarus mit 2’000. Die abrufbaren Erlasstexte hatten allerdings den Stand 1. Januar 2021; fragen Sie den aktuellen Stand bei der Gemeinde ab.

In drei Sprachen: Graubünden führt Deutsch, Rätoromanisch und Italienisch als Amtssprachen. Das kantonale Meldeformular für Solaranlagen gibt es in allen dreien, das Gesuchsportal auch auf Italienisch, und das Sprachengesetz verlangt Energiegesetz, Energieverordnung und Raumplanungsverordnung in allen drei Fassungen.

Beispielrechnung

Einfamilienhaus in Vals, 10 kWp

Nach rechts wischen — diese Rechnung ist breiter als der Bildschirm.

FallProduktionEigenverbrauchGesparter BezugVergütungNutzen je Jahr
Fallohne SpeicherProduktion9’500 kWhEigenverbrauch30 %Gesparter Bezug593 CHFVergütung399 CHFNutzen je Jahr992 CHF
Fallmit SpeicherProduktion9’500 kWhEigenverbrauch60 %Gesparter Bezug1'186 CHFVergütung228 CHFNutzen je Jahr1'414 CHF

Womit gerechnet wurde: 950 Kilowattstunden je Kilowatt Leistung und Jahr, 30 Prozent Eigenverbrauch ohne und 60 Prozent mit Batterie, 20.80 Rp./kWh Bezugspreis inklusive Mehrwertsteuer und 6.00 Rp./kWh ohne Mehrwertsteuer für die Rücklieferung. Der Herkunftsnachweis kommt separat dazu, und liegt der vierteljährliche Referenz-Marktpreis höher, verbessert sich das Ergebnis. Anschaffung, Einmalvergütung, Versicherung und Unterhalt sind nicht enthalten. Bandbreiten, keine Zusagen.

Bis zu 3 Offerten aus der Region — für Ihr Dach in Vals.

Ein tiefer Bezugstarif und eine nicht publizierte Rückliefer-Vergütung: In Vals lohnt sich die Anlage vor allem dort, wo der Strom ganzjährig im Haus bleibt. Fordern Sie mehrere Angebote an und halten Sie sie gegen die Zahlen dieser Seite.