Batteriespeicher am eigenen Dach

 
Ratgeber · Geld und Rechnung

Der Speicher — wann er sich rechnet und wann nicht

Kaum eine Offerte kommt ohne Batterie. Sie ist der teuerste einzelne Posten und der, bei dem sich am meisten Geld verbrennen lässt. Die Frage ist nicht ob, sondern wo.

bis zu 3 AngeboteBetriebe aus der Regionkostenlos und unverbindlichohne Werbeanrufe

1Beginnen wir mit Ihrer Postleitzahl.

2Was haben Sie vor?

3Wie ist Ihr Dach ausgeführt?

4Wie gross ist die Fläche ungefähr?

5Soll ein Batteriespeicher dazu?

6Wann soll die Anlage stehen?

7Haben Sie eine Wärmepumpe?

8Wallbox oder Ladestation geplant?

✓Das genügt für den Anfang.

Schritt 1 von 9

Acht kurze Blätter — das erste ist das einfachste.

PLZ eintragen — danach geht es weiter.
Schritt 2 von 9

Danach richtet sich, welche Betriebe für Sie in Frage kommen.

Schritt 3 von 9

Die Ausführung bestimmt das Befestigungssystem — und einen guten Teil der Montagekosten.

Schritt 4 von 9

Eine Schätzung genügt. Gemessen wird später vor Ort.

Schritt 5 von 9

Der Kanton zahlt 1’000 Franken ab 10 Kilowattstunden — 2026 nur noch auf Warteliste.

Schritt 6 von 9

Über 35 Quadratmeter gilt eine Meldefrist von 20 Tagen vor Baubeginn.

Schritt 7 von 9

Sie verschiebt den Eigenverbrauch in den Winter — das ändert die Rechnung spürbar.

Schritt 8 von 9

Wer sein Auto zu Hause lädt, verbraucht den eigenen Strom selbst — das rechnet sich doppelt.

Schritt 9 von 9

Wir geben Ihre Angaben an bis zu 3 Betriebe aus der Region weiter. Sie entscheiden, wer Sie kontaktiert.

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Was ein Speicher tut

Er verschiebt Strom von der Mittagsspitze in den Abend. Mehr nicht. Er erzeugt nichts, er spart nichts ein, er verlegt nur den Zeitpunkt. Sein Nutzen ist deshalb genau so gross wie die Differenz zwischen dem, was Sie für eine bezogene Kilowattstunde zahlen, und dem, was Sie für eine eingespeiste bekommen.

In einer Gemeinde mit hohem Bezugspreis ist diese Differenz gross, der Speicher arbeitet sich schneller ein. Wo der Strom billig ist, bleibt wenig übrig — und die Batterie verlängert die Amortisation der Gesamtanlage, statt sie zu verkürzen.

Die Reihenfolge, die sich lohnt

SchrittWirkung auf den Eigenverbrauch
Verbrauch in die Mittagsstunden verschiebenSpürbar, kostet nichts
Wärmepumpe mit der Anlage koppelnDer grösste Hebel überhaupt, weil Heizen viel Strom zieht
Elektroauto tagsüber ladenGross, wenn das Auto werktags zu Hause steht
SpeicherErst jetzt, und erst dann in der Grösse, die zum Restbedarf passt

Wer den Speicher an den Anfang stellt, kauft die teuerste Lösung für ein Problem, das die billigeren Schritte grösstenteils schon gelöst hätten.

Was Förderung und Kanton dazu sagen

Der Bund fördert Batteriespeicher nicht; die Einmalvergütung von Pronovo gilt der Anlage, nicht dem Speicher. In der Ostschweiz fördern Thurgau und Schaffhausen den Speicher ab zehn Kilowattstunden mit je 1000 Franken, Schaffhausen zusätzlich begrenzt auf ein Viertel der Investition. St. Gallen, Appenzell Innerrhoden, Graubünden und Glarus kennen keinen kantonalen Speicherbeitrag.

Diese tausend Franken drehen keine Rechnung um. Sie sind ein Zustupf, kein Grund.

Vier Fragen vor dem Kauf

01Wie gross soll er sein?

Faustregel der Praxis: so gross wie der Abendverbrauch eines gewöhnlichen Tages, nicht so gross wie die Mittagsspitze. Ein überdimensionierter Speicher steht die halbe Zeit leer.

02Wie viele Zyklen garantiert der Hersteller?

Die Garantie nennt entweder Jahre oder Zyklen oder eine Restkapazität. Vergleichbar sind nur Angaben, die alle drei nennen.

03Was passiert bei Stromausfall?

Die meisten Speicher liefern bei Netzausfall nichts. Wer eine Notstromfunktion will, muss sie ausdrücklich bestellen — sie kostet extra.

04Wo steht er?

Temperatur und Brandschutz entscheiden mit. Ein Keller ohne Frost ist gut, eine ungeheizte Garage selten.

Photovoltaik in Ihrem Kanton

Förderung, Bewilligungsverfahren und Strompreise sind kantonal geregelt. Auf der Kantonsseite stehen die Zahlen für Ihre Gegend und die Gemeinden im Überblick.

Bis zu 3 Offerten für Ihr Dach

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