Photovoltaik und Solaranlage in Rheinwald

Photovoltaik Rheinwald · Kanton Graubünden

Rheinwald, 20.14 Rappen: billige Energie, normales Netz

Die Elektrizitätsversorgung der Gemeinde Rheinwald verlangt 2026 pro Kilowattstunde 20.14 Rappen und liegt damit am oberen Rand der zehn günstigen Viamala-Gemeinden. Als gesetzliche Mindestvergütung für Überschussstrom sind 6.00 Rappen ohne Mehrwertsteuer garantiert; ein eigener Ansatz des Werks für 2026 war nicht abrufbar. Interessant ist Rheinwald aber weniger wegen der Höhe des Tarifs als wegen seiner Zusammensetzung.

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1Beginnen wir mit Ihrer Postleitzahl.

2Was haben Sie vor?

3Wie ist Ihr Dach ausgeführt?

4Wie gross ist die Fläche ungefähr?

5Soll ein Batteriespeicher dazu?

6Wann soll die Anlage stehen?

7Haben Sie eine Wärmepumpe?

8Wallbox oder Ladestation geplant?

✓Das genügt für den Anfang.

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Acht kurze Blätter — das erste ist das einfachste.

PLZ eintragen — danach geht es weiter.
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Danach richtet sich, welche Betriebe für Sie in Frage kommen.

Schritt 3 von 9

Die Ausführung bestimmt das Befestigungssystem — und einen guten Teil der Montagekosten.

Schritt 4 von 9

Eine Schätzung genügt. Gemessen wird später vor Ort.

Schritt 5 von 9

Graubünden zahlt nichts an Batteriespeicher — 300 Franken je kWp nur an Anlagen ab 60 Grad Neigung an sonnenreicher Lage.

Schritt 6 von 9

Nach der Meldung hat die Gemeinde 15 Arbeitstage Zeit für Einwände — danach darf gebaut werden.

Schritt 7 von 9

Sie verschiebt den Eigenverbrauch in den Winter — das ändert die Rechnung spürbar.

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Wer sein Auto zu Hause lädt, verbraucht den eigenen Strom selbst — das rechnet sich doppelt.

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Wir geben Ihre Angaben an bis zu 3 Betriebe aus der Region weiter. Sie entscheiden, wer Sie kontaktiert.

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20.14
Rappen kostet die bezogene Kilowattstunde 2026 in Rheinwald bei Gemeinde Rheinwald, Elektrizitätsversorgung
12
von 101 Tarifzeilen des Kantons, 10. von 19 im Region Viamala — von 11.32 in Rongellen bis 39.43 in Bergün Filisur
14.1
Rappen Abstand zum gesetzlichen Boden von 6.00 Rappen — so viel ist jede selbst verbrauchte Kilowattstunde hier mindestens wert
1
Ortsbild von nationaler Bedeutung im Gemeindegebiet: Splügen — dort braucht eine Anlage eine Baubewilligung
Rongellen 11.32Muntogna da Schons 11.86Zillis-Reischen 12.40Sils im Domleschg 13.33Sufers 13.51Brusio 14.19Andeer 14.56Ferrera 14.56Avers 15.10Thusis 17.54Bregaglia 19.90Rheinwald 20.14Samnaun 20.40Vals 20.80Valsot 21.75Zernez 22.20Poschiavo 22.37Scuol 22.83S-chanf 25.25Davos 25.58Cazis 26.28Domleschg 26.28Flerden 26.28Fürstenau 26.28Masein 26.28Rothenbrunnen 26.28Tschappina 26.28Urmein 26.28Flims 27.12Trin 27.12Safiental 27.54Arosa 27.60Bonaduz 27.71Domat/Ems 27.71Felsberg 27.71Rhäzüns 27.71Tamins 27.71Mesocco 28.21Tujetsch 28.41Grono 28.76Lostallo 28.76Soazza 28.76St. Moritz 29.16Schmitten 29.49Maienfeld 29.58Celerina/Schlarigna 29.76Surses 30.00Medel (Lucmagn) 30.19Roveredo 30.55Santa Maria in Calanca 30.55Val Müstair 30.62Untervaz 30.75Lantsch/Lenz 30.76Samedan 31.06Churwalden 31.25Albula/Alvra 31.29Jenins 31.36Conters im Prättigau 31.56Klosters 31.56Küblis 31.56Luzein 31.56Pontresina 31.56Castaneda 31.63San Vittore 31.63Cama 32.05Scharans 32.08Chur 32.34Tschiertschen-Praden 32.34Buseno 32.55Breil/Brigels 32.64Disentis/Mustér 32.64Ilanz/Glion 32.64Laax 32.64Lumnezia 32.64Obersaxen Mundaun 32.64Sagogn 32.64Schluein 32.64Sumvitg 32.64Trun 32.64Landquart 33.08Calanca 33.11Rossa 33.11Bever 33.18Falera 33.18Fideris 33.18Fläsch 33.18Furna 33.18Grüsch 33.18Jenaz 33.18Malans 33.18Schiers 33.18Seewis im Prättigau 33.18Zizers 33.18Zuoz 33.18Sils im Engadin/Segl 33.29Silvaplana 33.29La Punt Chamues-ch 33.40Madulain 33.40Trimmis 33.40Vaz/Obervaz 34.35Bergün Filisur 39.43Rongellen 11.32Muntogna da Schons 11.86Zillis-Reischen 12.40Sils im Domleschg 13.33Sufers 13.51Brusio 14.19Andeer 14.56Ferrera 14.56Avers 15.10Thusis 17.54Bregaglia 19.90Rheinwald 20.14Samnaun 20.40Vals 20.80Valsot 21.75Zernez 22.20Poschiavo 22.37Scuol 22.83S-chanf 25.25Davos 25.58Cazis 26.28Domleschg 26.28Flerden 26.28Fürstenau 26.28Masein 26.28Rothenbrunnen 26.28Tschappina 26.28Urmein 26.28Flims 27.12Trin 27.12Safiental 27.54Arosa 27.60Bonaduz 27.71Domat/Ems 27.71Felsberg 27.71Rhäzüns 27.71Tamins 27.71Mesocco 28.21Tujetsch 28.41Grono 28.76Lostallo 28.76Soazza 28.76St. Moritz 29.16Schmitten 29.49Maienfeld 29.58Celerina/Schlarigna 29.76Surses 30.00Medel (Lucmagn) 30.19Roveredo 30.55Santa Maria in Calanca 30.55Val Müstair 30.62Untervaz 30.75Lantsch/Lenz 30.76Samedan 31.06Churwalden 31.25Albula/Alvra 31.29Jenins 31.36Conters im Prättigau 31.56Klosters 31.56Küblis 31.56Luzein 31.56Pontresina 31.56Castaneda 31.63San Vittore 31.63Cama 32.05Scharans 32.08Chur 32.34Tschiertschen-Praden 32.34Buseno 32.55Breil/Brigels 32.64Disentis/Mustér 32.64Ilanz/Glion 32.64Laax 32.64Lumnezia 32.64Obersaxen Mundaun 32.64Sagogn 32.64Schluein 32.64Sumvitg 32.64Trun 32.64Landquart 33.08Calanca 33.11Rossa 33.11Bever 33.18Falera 33.18Fideris 33.18Fläsch 33.18Furna 33.18Grüsch 33.18Jenaz 33.18Malans 33.18Schiers 33.18Seewis im Prättigau 33.18Zizers 33.18Zuoz 33.18Sils im Engadin/Segl 33.29Silvaplana 33.29La Punt Chamues-ch 33.40Madulain 33.40Trimmis 33.40Vaz/Obervaz 34.35Bergün Filisur 39.43

Haushaltstarif H4 der Bündner Gemeinden 2026, 4’500 Kilowattstunden Jahresverbrauch, inklusive Mehrwertsteuer. Median 30.62 Rappen, Spanne 28.11 Rappen.

Kosten

Was eine Solaranlage in Rheinwald kostet

Vier Dörfer auf 136.81 Quadratkilometern, dazu ein Gemeindegebiet, das bis auf 3’397 Meter reicht: Rheinwald ist für Anbieter eine Gemeinde mit langen Wegen und sehr unterschiedlichen Objekten. Das rechnerische Dachpotenzial beträgt 21.76 Gigawattstunden im Jahr, mit den Fassaden 32.27 — der Fassadenbeitrag von 48 Prozent gehört zu den höchsten beider Regionen und verweist auf steile Hanglagen und Winterstrom. Der Tourismus prägt das Lastprofil gegenläufig zur Erzeugung: Winterspitze im Skigebiet und beim Passverkehr, Sommerloch. Genau deshalb ist die Aufständerung für Winterertrag hier wirtschaftlich interessanter als anderswo. Lassen Sie sich eine steile Variante durchrechnen und prüfen Sie, ob sie die 60-Grad-Schwelle des kantonalen Programms erreicht.

Ohne die Mehrwertsteuer von 8.1 Prozent bleiben 18.630 Rappen. Der Netzarbeitspreis macht davon 8.063 Rappen aus, der Einkauf 5.200, der Bundeszuschlag 2.300 und die Gemeindeabgabe 2.00; die Jahresgebühr beläuft sich auf 48 Franken. Diese Zerlegung erklärt, weshalb Rheinwald in der Debatte um die Bündner Preisspanne eine Schlüsselrolle spielt: Die Gemeinde gehört der Gemeindekorporation Hinterrhein an, und ihr Energiepreis liegt mit 5.200 Rappen sauber auf Konzessionsniveau. Ihr Netzarbeitspreis dagegen ist normal — rund siebzehnmal höher als in Andeer oder Thusis. Ergebnis sind 20.14 statt 12 bis 15 Rappen, und damit trennt Rheinwald die beiden Effekte sauber voneinander: Die Konzession macht die Energie günstig, nicht das Netz.

Tarife

Was Ihr Solarstrom in Rheinwald wert ist

Position2026Was dahintersteckt
PositionStrom, den Sie beziehen202620.14 Rp./kWhWas dahinterstecktStandardprodukt für einen Haushalt mit 4’500 Kilowattstunden Jahresverbrauch bei Gemeinde Rheinwald, Elektrizitätsversorgung, inklusive Mehrwertsteuer. Ohne Mehrwertsteuer sind es 18.630 Rappen, darin 5.200 für die Energie, 8.063 für die Netznutzung, 2.300 Netzzuschlag des Bundes, 2.000 Abgaben an das Gemeinwesen und 1.067 Rappen weitere gesetzliche Positionen.
PositionStrom, den Sie einspeisen2026ab 6.00 Rp./kWhWas dahinterstecktDie gesetzliche Untergrenze ohne Mehrwertsteuer für Anlagen bis 30 Kilowatt. Den eigenen Ansatz führt Gemeinde Rheinwald, Elektrizitätsversorgung auf dem eigenen Tarifblatt; er war für diese Seite nicht öffentlich abrufbar. Fragen Sie ihn vor der Bestellung ab — zwischen den Bündner Werken liegt hier ein Faktor von mehr als drei.
PositionIhr Vorteil je selbst verbrauchter kWh202614.1 Rp.Was dahinterstecktDer Abstand zwischen dem, was Sie zahlen, und dem, was Sie für eingespeisten Strom bekommen. Gerechnet mit dem Bezugspreis inklusive und dem Einspeiseansatz ohne Mehrwertsteuer, so wie beide ausgewiesen sind. In Rongellen sind es 5.3 Rappen, in Bergün Filisur 33.4 — deshalb lohnt sich Eigenverbrauch nicht überall gleich stark.
Der Vergleich

Rheinwald im Region Viamala

Bezugspreis 2026 im Region Viamala, dazu die beiden kantonalen Eckwerte, Rappen je Kilowattstunde

Rongellen Gemeinde Andeer, Elektrizitätswesen11.32
Muntogna da Schons Gemeinde Andeer, Elektrizitätswesen11.86
Zillis-Reischen Gemeinde Andeer, Elektrizitätswesen12.40
Sils im Domleschg Gemeinde Sils im Domleschg, Elektrizitätswerk13.33
Sufers Gemeinde Sufers, Stromverkauf13.51
Andeer Gemeinde Andeer, Elektrizitätswesen14.56
Ferrera Gemeinde Andeer, Elektrizitätswesen14.56
Avers Gemeinde Andeer, Elektrizitätswesen15.10
Thusis Gemeinde Thusis, Energieversorgung17.54
Rheinwald Gemeinde Rheinwald, Elektrizitätsversorgung20.14
Cazis Elektrizitätswerk der Stadt Zürich26.28
Domleschg Elektrizitätswerk der Stadt Zürich26.28
Flerden Elektrizitätswerk der Stadt Zürich26.28
Fürstenau Elektrizitätswerk der Stadt Zürich26.28
Masein Elektrizitätswerk der Stadt Zürich26.28
Rothenbrunnen Elektrizitätswerk der Stadt Zürich26.28
Tschappina Elektrizitätswerk der Stadt Zürich26.28
Urmein Elektrizitätswerk der Stadt Zürich26.28
Scharans Gemeinde Scharans, Elektrizitätswerk32.08
Bergün Filisur Elektrizitätswerk der Gemeinde Bergün Filisur39.43

ElCom-Daten 2026, Haushaltsprofil H4 mit 4’500 Kilowattstunden, inklusive Mehrwertsteuer. Wo eine Gemeinde mehrere Werke hat, steht der Tarif des Werks, das den Hauptteil des Gemeindegebiets versorgt — das ist nicht immer der günstigste.

Woher der Preis kommt: Energie und Netznutzung ohne Mehrwertsteuer

Scharans Energie 15.000 · Netz 10.76325.8
Bergün Filisur Energie 12.076 · Netz 18.56330.6
Cazis Energie 7.884 · Netz 10.73518.6
Domleschg Energie 7.884 · Netz 10.73518.6
Flerden Energie 7.884 · Netz 10.73518.6
Fürstenau Energie 7.884 · Netz 10.73518.6
Masein Energie 7.884 · Netz 10.73518.6
Rothenbrunnen Energie 7.884 · Netz 10.73518.6
Tschappina Energie 7.884 · Netz 10.73518.6
Urmein Energie 7.884 · Netz 10.73518.6
Thusis Energie 6.000 · Netz 0.4606.5
Rheinwald Energie 5.200 · Netz 8.06313.3
Rongellen Energie 4.576 · Netz 0.4605.0
Muntogna da Schons Energie 4.576 · Netz 0.4605.0
Zillis-Reischen Energie 4.576 · Netz 0.4605.0
Andeer Energie 4.576 · Netz 0.4605.0
Ferrera Energie 4.576 · Netz 0.4605.0
Avers Energie 4.576 · Netz 0.4605.0
Sufers Energie 4.300 · Netz 0.7305.0
Sils im Domleschg Energie 3.700 · Netz 0.7304.4

Ein hoher Preis hat zwei sehr verschiedene Ursachen. Ein grosser Energieanteil heisst teure Beschaffung — daran kann eine Gemeinde kurzfristig wenig ändern. Ein grosser Netzanteil heisst dünne Besiedlung und lange Leitungen je Anschluss. Nicht dargestellt sind der Netzzuschlag des Bundes und die kommunalen Abgaben.

Unter den 25 Gemeinden steht Rheinwald auf Rang zehn und liegt 10.48 Rappen unter dem Bündner Median. Zur Nachbargemeinde Sufers, die im selben Hochtal liegt und ebenfalls Konzessionsgemeinde ist, beträgt der Abstand 6.63 Rappen. Zu den acht ewz-Gemeinden am Heinzenberg mit ihren 26.28 Rappen sind es 6.14 Rappen in die andere Richtung. Damit markiert Rheinwald die Grenze zwischen den beiden Preiswelten dieser Region. Wer die verbreitete Erklärung hört, im Hinterrheintal sei der Strom wegen der eigenen Wasserkraft billig, findet in dieser Gemeinde den Gegenbeleg: Die Wasserkraft ist dieselbe, der Preis ist es nicht.

Ein Rücklieferblatt der Gemeinde für 2026 liess sich nicht abrufen, weshalb hier keine Zahl steht. Es bleibt die Vorgabe aus Bern, die bei Leistungen diesseits von 30 Kilowatt 6.00 Rappen garantiert und darüber bei Eigenverbrauch entsprechend weniger vorsieht. Für Ferienwohnungen und Hotelbauten ist die Frage besonders wichtig: Ein Betrieb mit Winterspitze verbraucht wenig von dem, was im Sommerhalbjahr auf dem Dach entsteht, und der Überschuss geht ins Netz. Bei 20.14 Rappen Bezugspreis ist der Eigenverbrauch immerhin doppelt so viel wert wie in Rongellen, was Speicher und Lastverschiebung eher rechtfertigt als weiter talabwärts. Klären Sie den aktuellen Ansatz direkt bei der Gemeinde, bevor Sie die Anlagengrösse festlegen.

Förderung

Wer in Rheinwald was bezahlt

EbeneWas Sie bekommenWas das für Sie bedeutet
EbeneBundWas Sie bekommenDie Einmalvergütung, ausgerichtet von Pronovo. Sie besteht aus einem Grundbetrag und einem Anteil je Kilowatt; steil gestellte Module bringen einen Zuschlag.Was das für Sie bedeutetSie ist der verlässliche Teil der Rechnung. Die beiden Bündner Beiträge kommen nur dazu, wenn Ihre Anlage deren Bedingungen erfüllt — und die sind eng.
EbeneKanton Graubünden, WinterstromWas Sie bekommen300 Franken je Kilowatt-Peak, höchstens 200’000 Franken — aber nur für Anlagen mit einer Modulneigung von 60 bis 90 Grad an einem Standort mit mehr als 1’250 Kilowattstunden Globalstrahlung je Quadratmeter und Jahr. Artikel 23a des Bündner Energiegesetzes.Was das für Sie bedeutet60 Grad und mehr heisst Fassade, Balkonbrüstung, Lawinenverbauung oder ein sehr steiles Stalldach — nicht das gewohnte Schrägdach. Wer ein normales Hausdach belegt, geht hier leer aus. Der Grund ist Winterstrom: Steile Module liefern im Dezember mehr, weil die Sonne tief steht und der Schnee abrutscht.
EbeneKanton Graubünden, FlächenpotentialWas Sie bekommen150 Franken je Kilowatt-Peak für die Leistung oberhalb von 30 Watt-Peak je Quadratmeter Energiebezugsfläche, höchstens 50’000 Franken. Artikel 23b.Was das für Sie bedeutetDas belohnt, wer sein Dach voll belegt statt nur die Pflicht zu erfüllen. Gerechnet wird nur der Teil oberhalb der Schwelle, nicht die ganze Anlage.
EbeneKanton Graubünden, BatteriespeicherWas Sie bekommenKeinen Beitrag. Die Massnahmenliste des Amts für Energie und Verkehr kennt keine Speichermassnahme.Was das für Sie bedeutetEin Speicher muss sich aus dem gesparten Bezug tragen — und wie stark dieser Hebel ist, hängt hier mehr am Wohnort als in jedem anderen Kanton: zwischen der günstigsten und der teuersten Bündner Gemeinde liegen 28.11 Rappen.
EbeneGemeinde Rheinwald Was Sie bekommenNur für einen Teil des Gemeindegebiets etwas: Das ewz-Förderprogramm führt aus Rheinwald ausschliesslich Medels und Nufenen in seinem Perimeter. Splügen und Hinterrhein stehen nicht auf der Ortschaftenliste. Was das für Sie bedeutetIhre Fördersumme hängt hier vom Dorf ab, nicht von der Gemeinde. Prüfen Sie den Perimeter für Ihre Adresse, bevor Sie mit einem Beitrag rechnen — und beachten Sie, dass ein kantonales Gesuch seit dem 1. Januar 2026 zwingend vor Baubeginn vorliegen muss, um den vollen Betrag zu erhalten.

Beide kantonalen Beiträge setzen ein Gesuch vor Baubeginn voraus. Ein Jahresbudget oder Kontingent ist nicht publiziert. Achtung: Die Zahl 600 Franken je Kilowatt-Peak, die im Umlauf ist, ist überholt — der Förderflyer hält ausdrücklich fest, dass die publizierten Beträge die Mittel aus dem Aktionsplan Green Deal bereits enthalten.

Vor Ort

Splügen, Medels, Nufenen, Hinterrhein

Rheinwald entstand am 1. Januar 2019 aus Splügen, Hinterrhein und Nufenen; Medels im Rheinwald kam als vierter Ortsteil dazu, während Sufers eigenständig blieb. Verwaltungssitz ist Splügen. Auf 136.81 Quadratkilometern leben 576 Menschen, das sind rund vier je Quadratkilometer; die Höhenspanne reicht von 1’397 bis 3’397 Meter. Die vier Dörfer haben eigene Postleitzahlen — 7435 für Splügen, 7436 für Medels, 7437 für Nufenen und 7438 für Hinterrhein —, und Leute suchen nach ihrem Dorf, nicht nach dem Fusionsnamen. Es handelt sich um Walsersiedlungen mit entsprechend robuster, kompakter Bausubstanz; ein Ortsbild von nationaler Bedeutung trägt allein Splügen.

Splügen liegt am Fuss des Splügenpasses und an der Route über den San Bernardino; Tourismus mit Skigebiet und Passverkehr prägt die Wirtschaft, dazu kommt die Landwirtschaft in den Talböden. Energiepolitisch ist die Gemeinde in zwei Hälften geteilt: Das ewz-Förderprogramm nennt aus Rheinwald ausdrücklich nur Medels und Nufenen, nicht Splügen und nicht Hinterrhein. Das ist eine Fusionsgemeinde mit zwei Förderrealitäten, und wer in Splügen baut, sollte sich davon nicht in die Irre führen lassen. Über die Gemeindekorporation Hinterrhein hält Rheinwald 3.69 Prozent der Konzessionsenergie.

Ortschaften und Lagen: Splügen, Medels im Rheinwald, Nufenen, Hinterrhein. Die Gemeinde zählt 576 Einwohner auf 13'681 Hektaren. Sie gehört zur Region Viamala — einer Körperschaft des kantonalen öffentlichen Rechts, die seit 2016 die alten Kreise ablöst, aber weder über Baubewilligungen noch über Förderbeiträge entscheidet; dafür bleibt die Gemeinde zuständig. Postleitzahl des Hauptorts: 7435. Weitere Postleitzahlen im Gemeindegebiet: 7436 Medels im Rheinwald, 7437 Nufenen, 7438 Hinterrhein.

Bewilligung

Was Sie in Rheinwald bewilligen lassen müssen

Das Ortsbild von nationaler Bedeutung betrifft Splügen; Medels, Nufenen und Hinterrhein sind davon nicht erfasst, weshalb die Bewilligungsfrage in den vier Dörfern unterschiedlich aussieht. Ausserhalb des geschützten Perimeters wird die angepasste Dachanlage beim Bauamt angezeigt, bevor gebaut wird; ordnet dieses binnen 15 Arbeitstagen nichts an, kann losgelegt werden. Das kantonale Meldeformular nennt eine kürzere Faustregel, doch massgebend ist die Verordnung — planen Sie drei Wochen ein. Die materielle Zulässigkeit richtet sich nach Bundesrecht und nach den kommunalen Gestaltungsvorschriften, sofern diese die Solarnutzung nicht unverhältnismässig behindern. Bei Neubauten sind 10 Watt Eigenerzeugung pro Quadratmeter Energiebezugsfläche Pflicht.

Das Verfahren steht in Artikel 40b der kantonalen Raumplanungsverordnung, der auf Artikel 40a verweist: Die Bauherrschaft zeigt das Vorhaben vor der Ausführung bei der kommunalen Baubehörde an, und diese hat 15 Arbeitstage Zeit für Einwände. Wörtlich: «Ohne Mitteilung innert 15 Arbeitstagen kann die Bauherrschaft mit der Ausführung beginnen.» Rechnen Sie mit gut drei Wochen — das kantonale Meldeformular spricht zwar von «15 Tagen», aber Arbeitstage sind gemeint.

Zwei Wahlrechte räumt Artikel 40b den Gemeinden ein: Sie können Anlagen in Industrie- und Gewerbezonen ganz bewilligungsfrei stellen, und sie können bei Schutzobjekten eine generelle Bewilligungspflicht anordnen. Ob Ihre Gemeinde davon Gebrauch gemacht hat, steht in ihrer Bauordnung. Bewilligungspflichtig bleiben in jedem Fall Anlagen an Kultur- und Naturdenkmälern und in Ortsbildschutzzonen.

Neubauten: Artikel 9b des Bündner Energiegesetzes und Artikel 23 der Energieverordnung verlangen 10 Watt je Quadratmeter Energiebezugsfläche an eigener Stromerzeugung. Eine Ersatzabgabe ist in den einsehbaren Fassungen nicht vorgesehen — ein Unterschied zu St. Gallen mit bis zu 3’000 Franken je Kilowatt-Peak und Glarus mit 2’000. Die abrufbaren Erlasstexte hatten allerdings den Stand 1. Januar 2021; fragen Sie den aktuellen Stand bei der Gemeinde ab.

In drei Sprachen: Graubünden führt Deutsch, Rätoromanisch und Italienisch als Amtssprachen. Das kantonale Meldeformular für Solaranlagen gibt es in allen dreien, das Gesuchsportal auch auf Italienisch, und das Sprachengesetz verlangt Energiegesetz, Energieverordnung und Raumplanungsverordnung in allen drei Fassungen.

Beispielrechnung

Einfamilienhaus in Rheinwald, 10 kWp

Nach rechts wischen — diese Rechnung ist breiter als der Bildschirm.

FallProduktionEigenverbrauchGesparter BezugVergütungNutzen je Jahr
Fallohne SpeicherProduktion9’500 kWhEigenverbrauch30 %Gesparter Bezug574 CHFVergütung399 CHFNutzen je Jahr973 CHF
Fallmit SpeicherProduktion9’500 kWhEigenverbrauch60 %Gesparter Bezug1'148 CHFVergütung228 CHFNutzen je Jahr1'376 CHF

Womit gerechnet wurde: 950 Kilowattstunden je Kilowatt Leistung und Jahr, 30 Prozent Eigenverbrauch ohne und 60 Prozent mit Batterie, 20.14 Rp./kWh Bezugspreis inklusive Mehrwertsteuer und 6.00 Rp./kWh ohne Mehrwertsteuer für die Rücklieferung. Der Herkunftsnachweis kommt separat dazu, und liegt der vierteljährliche Referenz-Marktpreis höher, verbessert sich das Ergebnis. Anschaffung, Einmalvergütung, Versicherung und Unterhalt sind nicht enthalten. Bandbreiten, keine Zusagen.

Bis zu 3 Offerten aus der Region — für Ihr Dach in Rheinwald.

Vier Dörfer, zwei Förderrealitäten und ein Netztarif, der anders aussieht als bei den Nachbarn: In Rheinwald lohnt der Vergleich besonders. Bis zu drei Fachbetriebe aus dem Tal kalkulieren mit den Werten Ihrer Adresse. Für Sie fallen dabei keine Kosten an.